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Micah Nelson in einem Interview mit dem Rolling Stone über eine mögliche Tour mit den "Chrome Hearts" im nächsten Jahr.
Auch bei ihrem dritten Konzert der aktuellen Nordamerikatour in Clarkston haben Neil Young & The Chrome Hearts weiterhin keinen Song ihres Albums "Talkin To The Trees" gespielt. Dabei liegt das Pine Knob Theatre in Clarkston im Randbezirk von Amerikas Autohauptstadt Detroit.
Obwohl die Band den Song "Lets Roll Again" beim letzten Soundcheck in Richmond geprobt hatte, schaffte er es am Mittwochabend dann doch nicht in die Setlist. Ein liegengelassener Elfmeter: Handelt der Song doch vom Rückstand der US-Autoindustrie bei der Entwicklung umweltfreundlicher Elektroautos. In Detroit und Umgebung haben die in dem Song direkt angesprochenen Autohersteller General Motors, Chrysler und Ford ihre Firmensitze.
Mit "The Loner" und "Ohio" gab es im Pine Knob Theatre aber immerhin zwei weitere Tourpremieren. Am Freitag geht die „Love-Earth“-Tour in Cuyahoga Falls in der Nähe von Cleveland weiter. Der Auftritt findet nur einen Katzensprung von der Kent State University entfernt statt, an der sich 1970 – vor 55 Jahren – das in Neil Youngs Songklassiker "Ohio" thematisierte Kent-State-Massaker ereignete. Alle Tourtermine von Neil Young gibt es hier im Rusted Moon-Tourkalender.
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Im Vergleich zum ersten Tourteil in Europa hat Young die Setlist und Struktur der Show in Charlotte nur kaum geändert. Es gibt weiterhin die in Europa bewährte Mischung aus elektrischen Schwergewichten, den beiden "Greendale"-Songs, akustischen Klassikern und eingestreuten Perlen aus dem Backkatalog. Songs vom aktuellen Album "Talkin' To The Trees" fehlten erneut. Auch am Bühnenbild hat sich bei der Fortsetzung in den USA nichts geändert.
Mit "One Of These Days" vom Album "Harvest Moon" und "New Mama" von "Tonight's The Night" gab es immerhin zwei Tourpremieren. Im Vorfeld hatte Neil Young auf seiner Website angekündigt, die Setlist von Konzert zu Konzert häufiger zu ändern. Für die nächste Show der Tour geht es für Band am Sonntag nach Richmond, Virginia.
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Immerhin fand "Daddy Went Walkin'" nach der etwas konfusen Premiere in Montreux eine zweites Mal Eingang in die Setlist. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der verschiedenen Songs auf der Tour nicht und bleibt bei 27 (vollständige Setlist rechts im Radar).
Neil Young hat angekündigt, nach Ende der Europatournee nicht direkt in die USA zurückzureisen, wo im August der zweite Teil der Love-Earth-World-Tour startet. Um den befürchteten Ärger bei der Einreise aus Europa zu umgehen, will er mit Crew und Angehörigen zunächst Zeit in Kanada verbringen, bevor er von dort in das von Trump regierte Amerika reist. Ob es tatsächlich zu den von Young erwarteten und von Präsident Trump offen angedrohten Repressalien kommen wird, bleibt abzuwarten.
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Diesmal gab es mit "After The Gold Rush" auch wieder ein Debüt. Der Klassiker vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 1970, der bislang bei kaum einer Tour fehlte, war damit der 27. Song, den Neil Young auf dieser Tour präsentierte.
Das letzte Konzert findet am Sonntag in Paris statt. Das Tourneefinale in der ausverkauften Adidas-Arena ist die einzige Indoor-Show der Tournee. Alle anderen fanden aus Vorsicht vor Corona-Ansteckungen als Open-Air-Konzerte statt. Aufgrund der mehrwöchigen Pause bis zum Beginn der Nordamerikatournee nahm Neil Young das Risiko diesmal in Kauf.
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Auch "Southern Man" und "Love To Burn" blieben nach ihrem Tourdebüt in Berlin in Mönchengladbach in der Setlist. Interessant: Neil Young trug ein schwarzes EARTH-Shirt mit großem Loch am linken Ärmel. Damit war er schon einmal vor neun Jahren bei Farm Aid 2016 mit "Promise of the Real" aufgetreten. Offenbar landen auch zerrissene Shirts in Youngs Fundus für spätere Tourneen.
Für die nächste Station der Tour geht es jetzt in die Schweiz, wo Neil Young mit den "Chrome Hearts" am Sonntag beim traditionellen Montreux Jazz-Festival auftreten wird. Danach steht am 8. Juli in Stuttgart das dritte Konzert auf deutschem Boden an. Der Auftritt bei den Cannstatter Wasen wird ein Jubiläum: Es ist Neil Youngs 75. Auftritt in Deutschland.
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Die aktuelle Toursetlist geriet auf der Berliner Waldbühne, auf der Neil Young bereits zum siebten Mal gastierte, auch sonst ordentlich in Bewegung. Mit "Southern Man", erstmals seit zehn Jahren wieder live gespielt, und "Love To Burn" gaben gleich zwei Songs ihr Tourdebüt.
Als nächstes Konzert in Deutschland folgt nur einen Tag später der Auftritt im Sparkassenpark in Mönchengladbach, bevor es über die Schweiz am 8. Juli nach Stuttgart geht. Alle Konzerttermine Neil Youngs in der Übersicht hier im Rusted Moon-Tourkalender.
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Die Tourkarawane zieht jetzt weiter nach Deutschland. Am Donnerstag steht der fast schon traditionelle Tourtermin in der Berliner Waldbühne an. Neil Young tritt dort zum siebten Mal auf. Nach "Pearl Jam" (1995), drei Mal "Crazy Horse" (1996, 2001, 2013) und zwei Mal "Promise of The Real" (2016, 20219) begleitet ihn dort mit den "Chrome Hearts" die vierte Backingband. Auf anderen Bühnen Berlins kommen noch sieben weitere Auftritte mit anderen Formationen wie der "Transband" (1982), der "Electric Band" (2008, 2009) oder solo hinzu. mit 14 Shows ist Berlin der mit Abstand häufigste Auftrittsort Neil Youngs in Deutschland.
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Auch zur Tourhalbzeit auf dem Palace Square der belgischen Hauptstadt schaffte es kein Song vom neuen Album in die Setlist, obwohl Neil Young auf seiner Website ankündigte, diese „bald” ins Programm aufzunehmen. Das Set in Brüssel entsprach dem vom Glastonbury-Festival vor zwei Tagen. Nur die zweite Zugabe fiel weg.
Die nächste Tourstation ist Groningen in den Niederlanden, bevor die Love-Earth-Tour mit den Konzerten in Berlin und Mönchengladbach deutschen Boden erreicht. Zusammen mit der dritten deutschen Station in Stuttgart stehen damit Neil Youngs Auftritte Nummer 73, 74 und 75(!) in Deutschland an – nach den USA und Kanada das Land mit den drittmeisten Konzerten.
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Die einzige nennenswerte Änderung zu den drei vorherigen Shows war das Schlagzeug von Drummer Anthony LoGerfo. Dessen Bassdrum-Fell zierte ein neues Bandlogo: Das rote Herz, das seit 2016 bei Auftritten Neil Youngs mit "Promise of the Real", dort zu sehen war, wurde in Dublin durch ein echtes Chromherz auf schwarzem Grund ersetzt.
Die nächste Tourstation ist am Samstag das Glastonbury-Festival in England. Dort teilte die BBC inzwischen mit, dass es auf Anweisung von Neil Young keine TV-Übertragung des Auftritts der "Chrome Hearts" geben wird – im Gegensatz zu den Auftritten der anderen Künstler des Festivals. Young hatte seine Zusage für das Festival wegen dessen Kooperation mit der BBC ursprünglich ganz zurückgezogen, war dann aber doch umgeschwenkt.
Ansonsten gab es am Sonntag keine großen Überraschungen. Als akustischer Opener debütierte "Comes a Time" auf der Tour. Die Zugabe bestand aus den beiden ineinander übergehenden Songs "Down By the River" und "Rockin' In The Free World". Ein Song vom neuen Album schaffte es erneut nicht in die Setlist. Offensichtlich hatte Neil Young im waldreichen Skandinavien keine große Lust auf ein Gespräch mit den Bäumen.
Das könnte sich in Irland, einem der am wenigsten bewaldeten Länder Europas, vielleicht ändern. Auf dem Weg dorthin hat die Band nun drei Tage Pause, bevor am 26. Juni ein Auftritt am Malahide Castle ansteht. Alle Tourtermine gibt es im Überblick hier im Rusted-Moon-Tourkalender.
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Der skandinavische Teil der Tour endet am Sonntag mit dem Konzert in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Alle Tourtermine in der Übersicht hier im Rusted Moon-Tourkalender.
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Neil Young & The Chrome Hearts starten heute den Europateil ihrer Love Earth Worldtour. Spektakulärer Schauplatz für die erste Show ist ein ehemaliger Kalksteinbruch im schwedischen Rättvik. Alle Infos zu den kommenden 13 Konzerten in den nächsten vier Wochen wie immer hier under the Rusted Moon.
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Die Schule war einst von Neil Youngs verstorbener Ex-Frau Pegi Young gegründet worden, um Kindern mit schweren Sprach- und Körperbehinderungen zu helfen. Die Organisation "The Painted Turtle", die kranken Kindern Aufenthalte in einem Feriencamp ermöglicht, wird von Page Hannah, der Schwester von Youngs jetziger Ehefrau Daryl Hannah geleitet. Neben Neil Young und Stephen Stills, die beide ein eigenes Set spielen, werden laut Ankündigung auch das Marimba-Ensemble "Masanga" und weitere Künstler bei "Harvest Moon" auftreten.
Das Benefizkonzert ist nach "Farm Aid" am 21. September die zweite von Young angekündigte Show nach Absage der letzten zehn Konzerte der "Love Earth"-Tour mit "Crazy Horse". In Kürze will der Musiker weitere Konzerte einer Tour mit der Rhythmusgruppe von "Promise of the Real" in Theatern und kleinen Open-Air-Arenen an der US-Ostküste bekannt geben.
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| (c) Foto: Sergio Bratti via Facebook |
Es war der Auftakt einer Tour durch die USA und Kanada, die mit bisher 33 angekündigten Konzerten die längste Neil Youngs seit der "Rebel Content Tour" mit POTR vor acht Jahren und die erste mit "Crazy Horse" seit 2019 ist. Erstmals stand auch Micah Nelson im Quartett mit Neil Young, Billy Talbot und Ralph Molina auf der Bühne. Bei seinen vorherigen drei Auftritten als Mitglied von "Crazy Horse" spielte der Sohn der Country-Legende Willie Nelson jeweils als Teil eines Quintetts neben Nils Lofgren mit, der aber wegen seines Engagements in Bruce Springsteens "E Street"-Band für die Earth-Tour ausfällt.
Highlight zum Konzert- und Tourauftakt war der Klassiker "Cortez The Killer", den Neil Young wie vorher angekündigt um die bei der Originalaufnahme 1975 verloren gegangenen und erst kürzlich widerentdeckten Verse erweitert hatte.
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Unter dem Titel "waiting for the horse" sieht und hört man den 78-Jährigen allein zu typisch verzerrten "Old Black"-Klängen vor der ikonischen Bühnendekoration mit den riesigen Fender-Verstärker-Attrappen - offensichtlich ungeduldig auf den Beginn der Proben mit seiner Band wartend
Erstmals auf der "Rust Never Sleeps-Tour" von 1978 eingesetzt, wurde die berühmte Bühnendekoration über die Jahrzehnte immer mal wieder auf Tourneen mit "Crazy Horse" verwendet. Zuletzt waren die Big Amps 2013 auf dem Europa-Leg der Alchemy-Tour zu sehen. Damals allerdings nur bei Hallenkonzerten. Die Tourstationen der kommenden "Earth Tour" finden dagegen alle unter freiem Himmel statt.
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In der Sommerpause wurde auch die Frage geklärt, in welcher Besetzung Neil Young & Crazy Horse" ihre beiden Konzerte anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Musikclubs "Roxy" spielen werden. Da Rhythmusgitarrist Nils Lofgren wegen der laufenden Welttournee mit Bruce Springsteen nicht zur Verfügung steht, gab es Spekulationen über einen möglichen Ersatz. Diese beendete Neil Young nun in einer Antwort auf einen Leserbrief: "Micah Nelson hat den Job bekommen". Der Sohn von Willie Nelson, der schon mehrfach mit Neil Young und "Promise of the Real" auf Tour war, hatte bereits im Frühjahr von einem Engagement bei "Crazy Horse" gesprochen. Die damals angedachte Sommertour hatte Young dann aber zugunsten der Coastal-Solotour verworfen.
Diese Tour wird in diesem Jahr wohl nicht fortgesetzt. Hatte Neil Young noch vor wenigen Wochen seinen Fans Hoffnung gemacht, vielleicht sogar noch nach Europa zu kommen, scheint der als wankelmütig bekannte Künstler seine Pläne nun wieder geändert zu haben. "Vielleicht Outdoor im nächsten Jahr", schrieb er jetzt auf die Anfrage eines Fans. Immerhin stehen in diesem Jahr mit den beiden Roxy-Konzerten und Farm Aid noch mindestens drei Auftritte in Neil Youngs Tourkalender.
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