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Oktober 17, 2025

Neil Young / Tonight’s The Night 50
Noch mehr Stoff für Sammler und Komplettisten: Anlässlich des 50. Jubiläums erscheint am 28. November eine erweiterte Neuauflage von Neil Youngs wegweisendem Album "Tonight’s The Night". Die Neuauflage wird auf als Doppel-Vinyl (black und clear), CD sowie digital erhältlich sein und bietet sechs Bonustracks, darunter zwei bisher unveröffentlichte Aufnahmen. Das originale schwarz-weiße Artwork hat Young in Regebogenoptik kreativ neu interpretiert.

"Tonight’s The Night", Youngs sechstes Studioalbum, gilt als düsterer Abschluss der sogenannten "Ditch Trilogy", die auf den kommerziellen Triumph von Harvest folgte. Obwohl es erst im Juni 1975 veröffentlicht wurde, entstand das Material bereits fast zwei Jahre zuvor im August 1973. Die Aufnahmen waren eine direkte, ungeschönte Reaktion auf den drogenbedingten Tod zweier enger Weggefährten: Crazy-Horse-Gitarrist Danny Whitten und Roadie Bruce Berry. Berry starb im Juni 1973 an einer Überdosis Heroin, Whitten bereits im November 1972 an einer fatalen Mischung aus Diazepam und Alkohol. Die Sessions fanden in den S.I.R.-Studios in Hollywood statt, die von Berrys Bruder geleitet wurden, was der Entstehung die Atmosphäre einer musikalischen Totenwache verlieh.

Die Jubiläumsausgabe bietet eine erweiterte Trackliste, die die ursprünglichen 12 Titel auf insgesamt 18 erweitert. Eine Änderung betrifft den Song "Lookout Joe": Die bisher bekannte Version, entstanden auf Youngs Broken Arrow Ranch wird durch jene Aufnahme ersetzt, die während der eigentlichen "Tonight's The Night"-Sessions in den S.I.R.-Studios entstand (YouTube-Link). Diese Anpassung integriert den Song nahtlos in den klanglichen und emotionalen Kontext des Gesamtwerks. 

Dazu kommen sechs Bonustracks: Eine frühe Version von "Walk On", das später für das Album "On The Beach" neu aufgenommen wurde, sowie eine alternative Version von "Tonight’s The Night" als "(Take 3)“. Komplettiert wird die Sammlung durch "Wonderin’" (wie "Walk On" bisher nur als Outtakes auf NYA streambar) sowie "Everybody’s Alone", "Speakin’ Out Jam" und die legendäre Aufnahme von "Raised on Robbery" mit Joni Mitchell, die zuvor auf der Archives Vol II-Box zu finden waren.

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Januar 28, 2019

Neil Young 1973
Neil Youngs nächstes Archivalbum heißt "Tuscaloosa" und ist ein Live-Album eines Konzerts von 1973. Das kündigte der Musiker jetzt in einem Interview mit Andy Greene für den amerikanischen "Rolling Stone" an. Er bestätigt damit einen Hinweis, den er bereits vor ein paar Wochen auf der Nachrichtenseite seines Online-Archivs gab. Neil Young: "Es ist ein Konzert aus der Zeit rund um 'Harvest' und 'Tonight's the Night'. Für mich ist es ziemlich ausgefallen." Er habe die Aufnahmen gefunden und gleich sehr gemocht. "Ich liebte einfach diesen ganzen Abend, also habe ich ihn gemeinsam mit John Hanlon rekonstruiert. Das wird unser nächstes Album sein."

Für den Konzertmitschnitt aus der von ihm lange ungeliebten "Time Fades Away"-Tour - Young verweigerte jahrzehntelang eine CD-Fassung des gleichnamige Live-Album von 1973 - wird das bereits fertige Album "Odeon/Budokan" verschoben. Dieses Live-Album mit Aufnahmen der "Crazy Horse-"Tour von 1976 in Japan und England sollte, so Young, eigentlich in sechs Wochen erscheinen. Ob "Tuscaloosa" im selben Zeitrahmen, also Ende Februar oder Anfang März 2019 erscheint, ließ Young offen. Mit "Roxy - Tonight's The Night Live" war bereits im letzten Jahr ein Archivalbum aus dem Jahr 1973 erschienen.

Das Konzert mit seiner damaligen Backing Band "The Stray Gators" - Ben Keith, Jack Nitzsche, Tim Drummond, Kenny Buttrey - fand am 5. Februar 1973 an der "University Of Alabama" in Tuscaloosa statt. Von ihm sind bislang weder die vollständige Setlist, noch irgendwelche Bootlegs bekannt. In den Shows davor und danach präsentierte Neil Young eind Mischung aus Songs seines damals aktuellen Hit-Albums "Harvest" und noch unveröffentlichte neue Songs, die erst später auf "Time Fades Away" erschienen.

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April 14, 2018

Neil Young veröffentlicht am 27. April sein Archivalbum "Roxy - Tonight's The Night Live" aus dem Jahr 1973. Bei den Konzertaufnahmen im Roxy-Club in Los Angeles setzte Neil Young erst­mals seine sehr seltene 1950er Fender Broadcaster auf der Bühne ein. Broadcaster war der ursprüng­liche Name der Telecaster. Her­stel­ler Fender musste den Produktnahmen kurz nach der Markt­einführung aus markenrechtlichen Gründen ändern.

Auch Neil Youngs Gibson Les Paul "Old Black" wies 1973 eine Be­son­derheit auf: Bei den Roxy-Shows und der nach­folgenden Tour mit den "Santa Monika Flyers" hatte die Gitarre einen creme-farbenen P90-Pickup am Steg eingebaut. Dort steckte zuvor ein Pickup von DeArmond, der aber 1971 nach einer Reparatur verschwunden war. Bei der "Time Fades Away"-Tour Anfang 1973 war Young deswegen noch auf eine Gibson "Flying V"-Gitarre umgestiegen. Der P90-Pickup wich dann schon 1974 einem Firebird Mini-Humbucker. Der sorgt seitdem in der legendären "Old Black" für den typischen Neil Young-Sound. Rusted Moon zeigt im 3D-Video oben die bei den Roxy-Shows verwendeten Instrumente - samt der skurrilen Bühnendekoration mit Plateausohlenstiefeln und einer Palme.
Neil Young - Roxy Guitars 1973

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April 09, 2018

Neil Young Roxy - Billboard 22.09.1973
Am 27. April erscheint Neil Youngs Archivalbum "Roxy - Tonight's The Night Live" mit Aufnahmen seiner legendären Shows zur Eröffnung des Roxy im September 1973. Das US-Branchenblatt "Billboard" veröffentlichte in seiner Ausgabe vom 22. September 1973 ein Foto, das den immensen Andrang beim Kartenvorverkauf für die sechs Shows an drei Tagen dokumentiert. Übersetzung der Bildunterschrift: "Rund 5.000 Menschen versammelten sich entlang des Sunset Strip, um Tickets für die sechs Shows von Neil Young zur Eröffnung des neuen Roxy-Clubs mit 500 Sitzplätzen zu ergattern."

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Januar 10, 2018

Neil Young - Crazy Hoss - Roxy Live
In den "Neil Young Archives" tut sich was. Nachdem am 1. Dezember nur die seit 2009 von der DVD/Blu-Ray-Version bekannten Inhalte - ergänzt um die seitdem erschienen Alben - als Browser-Fassung ins Netz gestellt wurden, kündigte Neil Young jetzt neue Inhalte an.

Als erstes der geplanten 12 bislang unveröffentlichten Alben wird demnächst "Roxy Live" erscheinen. Auf der Timeline der Archives wurde der bisherige Platzhalter durch ein angedeutetes Albumcover ersetzt. Zusätzlich erschien in den "Archives News" der Hinweis, ein Auge auf die Timeline zu werfen. Die ansonsten noch leere "Info Card" zum Album erhielt den Status "now in production". Einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es allerdings noch nicht. Neil Young sollte aber schnell Inhalte nachschieben, will er nach Ende der kostenlosen Testphase im Juli genügend Interessenten für ein Abo seines Archives mit Streaming-Service finden.

Eigentümer The Roxy Theatre
"Roxy Live" wird Live-Aufnahmen jener sechs Shows enthalten, die Neil Young mit den "Santa Monica Flyers" vom 20. bis 22. September 1973 zur Eröffnung des Clubs "The Roxy Theatre" am Sunset Boulevard in West Hollywood spielte. Eigentümer dieses legendären Veranstaltungsortes, an dem später auch viele andere Künstler und Bands Live-Alben aufnahmen, war Neil Youngs Manager Elliot Roberts zusammen mit Bill Graham, Lou Adler, Chuck Landis und David Geffen (Foto rechts).

Verwirrend: Als Begleitband auf dem Album führen die Archives "Crazy Hoss" statt den "Santa Monica Flyers" auf. Die damalige Werbung für die Roxy-Eröffnung 1973 kündigte Neil Young dagegen mit "Crazy Horse" an. Tatsächlich bestand die Band nach dem Tod von Danny Whitten aus den verbliebenen "Crazy Horse"-Mitgliedern Ralph Molina und Billy Talbot, ergänzt um Nils Lofgren und Ben Keith. Die Timeline der Archives führen in der Tour-Zeile dagegen weiterhin "Neil Young & The Santa Monica Flyers"  auf. 

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März 05, 2017

Die Time Fades Away-Tour im Jahr 1973 war eine der größten Tourneen in Neil Youngs Karriere - und zugleich eine der katastrophalsten. Nach dem Mega-Erfolg seines Albums "Harvest" absolvierte er von Januar bis April 1973 mit den "Stray Gators" als Backingband 62 Shows in riesigen Arenen.

Aber weder das Publikum, das die folkigen "Harvest"-Songs erwartet hatte, noch Neil Young selber waren mit der Tour zufrieden. Neben Ärger mit den Musikern hatte er vor allem mit seinem Sound Probleme. Neil Young war von seiner damals defekten Signature-Gitarre "Old Black" auf eine exotische Gibson Flying V umgestiegen. Doch diese pfeilförmige Gitarre klang laut Tour-Chronist Joel Bernstein "like shit".

Neil Young experimentierte daher ständig mit unterschiedlichen Verstärkerkombinationen herum, um die Soundprobleme in den Griff zu bekommen. Ein von Joel Bernstein im Juni 1973 in Florida aufgenommenes Fotos zeigt den Musikern mit einer ganzen Batterie von Fender Verstärkern. Rusted Moon erklärt mit dem neuen Video des 3D-Projekts, um welche Amps es sich damals genau handelte. Genutzt haben die Experiment übrigens nichts: Weder die Flying V, noch die Verstärkerkombination kamen nach dieser Tour je wieder zum Einsatz. "The Last Dance" sozusagen. So heißt auch der Song im Video, der ebenfalls nur auf dieser Tour gespielt wurde.
Neil Young - Time Fades Away Amps 1973

August 17, 2015


Neil Young's Gibson Flying V

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April 06, 2014

Nils Lofgren - Boxset "Face The Music"
Boxset "Face The Music"
Nils Lofgren veröffentlicht am 27. Mai das Boxset "Face The Music". Das monumentale Set mit 9 CDs, einer DVD sowie einem 136-seitigen Booklet enthält das vollständige Werk des Musikers einschließlich seiner Alben mit der Band "Grin" sowie der Solo-Alben.

Unter den insgesamt 169 Songs sind auch zwei CDs mit 40 unveröffentlichten. Überraschung: Nils Lofgren entdeckte im Keller vergessene Bänder von den Aufnahmen zum dritten "Grin" Album "Gone Crazy", das wie alle "Grin"-Alben von David Briggs produziert wurde. Darauf fand sich auch der unveröffentlichte Song "Keith Don't Go", auf dem kein geringerer als Neil Young Piano spielt und Gesang beisteuerte.

In einem Interview mit David Browne vom "Rolling Stone" erzählte Lofgren jetzt zum Hintergrund seines Kellerfundes: "Neil war auf Durchreise während einer Tour in der Stadt und [unser Produzent David] Briggs brachte ihn mit zu uns. Neil übernahm Gesang und Piano - und es ist selten, dass er Piano bei einer Session spielt. Ich dachte, das Band sei verloren gegangen. Wir fanden die 16-Spur-Aufnahme im Keller des Hauses in Maryland, in dem ich aufwuchs."



In "Keith Don't Go" geht es um Stones-Gitarrist Keith Richards. Nils Lofgren schrieb den Song, wie er im Interview erzählte, während der "Tonight's The Night"-Tour 1973 mit Neil Young in England. Damals hätten nach den Gigs immer irgendwelche Leute besorgt über Keith Richards Gesundheitszustand gesprochen und baldiges Unheil prophezeit. Nils Lofgren: "Meine Güte, der Typ hatte gerade 'Exile on Main St.' gemacht. Ich war nicht besorgt über Keith, aber jeden Tag wurde ich damit bombardiert. Also schrieb ich ein Dankeschön an ihn. Ich machte damals bereits diese dunkle, unheimliche Musik." [Weiter mit Nils Lofgren & Neil Young ...]

November 15, 2013

Neil Young - Tonight's The Night
Irving Azoff, Chef des Konzertveranstalters und Tickethändlers Live Nation, war im letzten November Gast der vom "Billboard Magazine" veranstalteten "Touring Conference" in New York. Während einer Talkrunde, die von Billboard Chefredakteur Bill Werde moderiert wurde, erzählte Azoff auch eine nette Anekdote über Neil Young, die heute genau 40 Jahre zurück liegt.

Sie bezieht sich auf die "Tonight's The Night"-Tour von 1973. Damals war Irving Azoff gerade neu in der Firma von Neil Youngs Manager Elliot Roberts angestellt. Gleich in seinen ersten Arbeitstagen musste er am 15. November 1973 nach New York zum Auftakt des US-Teils der Tour reisen, weil Elliot Roberts plötzlich erkrankt war. [Weiter zum Video ...]

Oktober 07, 2013

CSN&Y 1973 auf Hawaii
CSN&Y 1973 auf Hawaii
Die Reunion von Crosby, Stills, Nash & Young beim Bridge School Benefit am 26./27. Oktober wirft langsam ihre Schatten voraus. Die Spannung steigt - auch weil Graham Nash mit einigen Promotion-Interviews für seine gerade erschienen Memoiren "Wild Tales" sein ambivalentes Verhältnis zu Neil Young betont und mit Kritik am Bandkollegen nicht gerade spart.

Die bevorstehende Reunion hat aber auch eine in vielerlei Hinsicht interessante Parallele, die in diesen Tagen genau 40 Jahre zurück liegt: Am 4. Oktober 1973 spielten CSN&Y im Winterland in San Francisco ein akustisches Set mit elf Songs im Anschluss an ein Konzert von Stephen Stills und seiner damaligen Band "Manassas". Neil Young hatte damals gerade die "Tonight's The Night Club Tour" mit den "Santa Monica Flyers" nach einigen Shows in Topangas "Corral Club" und im "Roxy", Los Angeles, beendet. Die Fortsetzung der Tour in Kanada, England und den USA stand unmittelbar bevor. Umso überraschender kam die 1973er CSN&Y Winterland-Reunion.

Alle vier Musiker hatten sich nämlich ihren jeweiligen Solo-Projekten gewidmet oder waren in unterschiedlichen Formationen unterwegs. Die letzte gemeinsame reguläre Tour des Quartetts war 1970, das letzte Zusammenspiel auf der Bühne Ende 1971. Dazwischen lagen nur einige gegenseitige Gastauftritte sowie - im Juli 1973 - die Aufnahmen zum geplanten, aber nie erschienenen CSN&Y-Album "Human Highway" auf Hawaii und Youngs Ranch. Einige der dabei aufgenommenen Songs wurden dann bei der Winterland-Reunion erstmals live präsentiert. Darunter Neil Youngs "Human Highway", Graham Nashs "Prison Song" und Stephen Stills "Change Partners". Auch Paul McCartneys "Blackbird" stand auf der Setlist. [Weiter mit Video ...]

Januar 21, 2013

3 Varianten von Youngs Flying V
Zu den ungewöhnlichsten Gitarren, die Neil Young je auf der Bühne gespielt hat, gehört zweifellos seine 1958er Gibson "Flying V". Die pfeilförmige Gitarre kam vor genau 40 Jahren auf der "Time Fades Away"-Tour bei 62 Shows von Januar bis April 1973 zum Einsatz - und wurde danach nie mehr gesehen. Für viele Fans war diese Gitarre einer von mehreren Faktoren für die desaströsen Umstände dieser Tour. Im Anschluss an Neil Youngs Erfolgsalbum  "Harvest" - und mit denselben Musikern, mit denen er dieses Album aufgenommen hatte - sollte die Tour der Beginn der "dunklen Jahre" in seiner Karriere werden.

Alles auf die Gibson "Flying V" zu schieben, wäre sicher übertrieben. Dennoch ist die Auswahl genau dieser Gitarre, ihr mysteriöser Umbau  und der Grund, warum sie damals überhaupt "Old Black" ersetzten musste, eine gründliche Betrachtung wert. "Rusted Moon" geht der "Flying V" daher aus Anlass des 40. Jubiläums ihres Auftauchens einmal näher auf den Grund:

November 03, 2011

Die italienische Pop- und Rockmusik besitzt einen hohen Grad an Eigenständigkeit. Wie auch in anderen romanischen Ländern ist der angelsächsische Einfluss auf die Musik weniger prägend, als die jeweils eigene musikalische Tradition. Italien hat mit dem stark gesangsorientierten „Italo-Pop“ sogar eigene musikalische Akzente setzen können. Interpreten wie Umberto Tozzi, Eros Ramazzotti oder Toto Cutugno sind auch außerhalb Italiens bekannt.

Album "Storie e confessioni" (1973)
Aber natürlich kam auch die italienische Musikwelt Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre nicht an Rock’n Roll und Beat vorbei. Wie überall in der Welt schossen Top-40-Band aus dem Boden, die Titel der Beatles, der Stones und anderer Musiker nachspielten - teils mit italienischen Texten. Und natürlich geriet auch Neil Young in das Blickfeld italienischer Musiker. 

Zwei sehr frühe italienische Coverversionen von Songs aus Neil Youngs Feder sind „Noi Soli“ und „Che Farei“ der Band „i Dik Dik“ aus dem Jahre 1973. Die Titel bedeuten übersetzt „Wir allein“ und „Was tun“ und sind Italo-Versionen von Neil Youngs „Birds“ und „Tell Me Why“ von dessen 1970er Album „After The Gold Rush“. Es sind zwei geradezu idealtypische Fassungen italienischer Coversongs: fast schon übertrieben pathetischer, schmachtender als das kanadische Original. Eine Musik, die deutlich nach San Remo und Rimini klingt ...

September 24, 2011

Flagge von Dänemark
Wer war im Jahre 1966 der Gewinner der "Dänischen Pop-Meisterschaften"? Und wer hat die mutmaßlich erste europäische Coverversion eines Neil Young Titels auf einer offiziellen Platte veröffentlicht? Die Antwort auf die beiden Fragen lautet „The Teenmakers“ aus Dänemark.

Im Jahr 1970 brachten die „Teenmakers“ aus der kleinen Stadt Ringsted auf der dänischen Insel Seeland die 11. Single ihrer Karriere auf den Markt: Die A-Seite enthielt den selbst komponierten Song „It’s Not Fair“. Auf der B-Seite war eine Coverversion von Neil Youngs „Southern Man“. Eine ungewöhnliche Songauswahl für eine Band aus dem europäischen Norden, die in Kopenhagen sogar eine Pedal-Steel-Gitarre einsetzen.

Was es mit der skurrilen offiziellen Pop-Meisterschaft in Dänemark auf sich hatte, und warum die „Teenmakers“ auch die „dänischen Hollies“ genannt wurden, ist hier nachzulesen:

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