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Mai 14, 2019
April 30, 2016
Revolution Blues: Mörder-Song nach 29 Jahren wieder live
Neil Young hat beim Konzert am 26. April in New Braunfels "Revolution Blues" vom Album "On The Beach" gespielt - das erste mal seit 29 Jahren (Video links).
1987 stand der Song ein einziges Mal in einer Show mit "Crazy Horse" auf der Setlist. Davor spielt er ihn 1983 ein paar Mal auf der "Solo Trans"-Tour und davor 1974 auf der "Doom"-Tour mit CSN&Y. Mit nur 39 Aufführungen rangiert der Song unter den seltenen Perlen in Youngs Werk.
Warum Neil Young "Revolution Blues" ausgerechnet im April 2016 aus dem Dornröschenschlaf weckte, ist bislang unbekannt. Die Taten der Manson-Family im August 1969, auf die der düstere Songtext Bezug nimmt, liegen 47 Jahre zurück. Allerdings rückten die sieben Morde vor kurzen wieder ins öffentliche Bewusstsein. Charles Manson, ursprünglich zum Tode verurteilt, verbüßt seit 1969 eine lebenslange Haftstrafe. Derzeit beschäftigt sich in Kalifornien ein Ausschuss mit dem erneuten Gnadengesuch einer seiner Mittäterinnen, Leslie Van Houten. Ihre Freilassung gilt diesmal als möglich. Zuvor war ein Gnadengesuch von Bruce Davis, einem weiteren Mitglied der Manson-Sekte, abgelehnt worden. Vor wenigen Tage wurden zudem die sterblichen Überreste einer kanadischen Studentin identifiziert, deren Leiche 1969 in der Nähe des Tatortes gefunden wurde, an dem der Mord an Sahron Tate geschah. Derzeit laufen Ermittlungen, ob die damals 19-jährige Studentin das achte Opfer der Manson-Family war.
Neil Young war Chales Manson damals im Laurel Canyon persönlich begegnet. Der spätere Anführer der Mord-Sekte hatte als Musiker vergeblich versucht, Kontakte zu Plattenfirmen zu knüpfen und auch Neil Young um Unterstützung gebeten.
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September 18, 2015
45 Jahre alte Platte mit Neil Young an der Gitarre erschienen
Heute, am 18. September, hat das auf Raritäten und Fundsachen spezialisierte Label "Numerophon" eine seit 45 Jahren verschollene Platte veröffentlicht: "Greasepaint Smile" der kanadischen Singer-Songwriterin Elyse Weinberg. Als Gastmusiker auf dem damals unveröffentlicht gebliebenen Album ist Neil Young zu hören, der auf dem Song "Houses" ein markantes Gitarrensolo beisteuert. Der Track mit Young ist nicht unbekannt. Er war 2001 als Bonustrack auf der CD-Wiederveröffentlichung von Weinbergs Debütalbum enthalten und seitdem fälschlicherweise oft dieser Platte aus dem Jahr 1968 zugerechnet worden.
Das 1969 in San Francisco aufgenommene Album "Greasepaint Smile" (Deutsch: "Aufgeschminktes Lächeln") sollte eigentlich Elyse Weinbergs zweite Veröffentlichung auf dem von Bill Cosby gegründeten Label "Tetragrammaton Records" werden. Produzent war David Briggs, der mit Neil Young damals gerade "Everybody Knows This I Nowhere" aufgenommen hatte. Briggs war zuvor schon als Toningenieur bei "Tetragrammaton" tätig, bevor er in Los Angeles die beiden Kanadier Elyse Weinberg und Neil Young kennenlernte, mit dem er dann über Jahre zusammenarbeitete. [Weiter mit Greasepaint Smile...]
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September 02, 2015
August 05, 2015
Coverversion von 1969: In Zeitlupe auf dem Erdboden fliegen
Auf der Rebel Content Tour gehörte "Flying On the Ground Is Wrong" zu jenen Perlen, die Neil Young ganz unten aus der Grabbelkiste kramte. Zusammen mit einer Band hatte er den Song von "Buffalo Springsfields" erstem Album von 1966 seit über 30 Jahren nicht mehr live gespielt.
Hier eine Coverversion, die ebenfalls ganz unten aus der Grabbelkiste stammt. Sie ist mit ihrem Zeitlupentempo genau richtig für heiße Augusttage und erschien 1969 als B-Seite einer Single der "Thomas Edisun's Electric Light Bulb Band" aus Lafayette, Luisiana. Diese Psychedelic-Folk-Band aus dem amerikanischen Süden hatte 1968 mit "Red Day" ein Album im "Sgt. Pepper"-Stil aufgenommen, das unveröffentlicht blieb. Erst nach einem Umzug nach Memphis und Umbenennung in "Zuider Zee" erschien dann 1973 ein gleichnamiges Album auf dem Columbia-Label.
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Mai 16, 2015
UPDATED: Neil Youngs Gitarre 'Old Black' von 1969 in 3D
Zweites Preview aus dem "Rusted Moon"-3D-Projekt. Diesmal mit einer Videoanimation von Neil Youngs berühmter Gibson Les Paul "Old Black" in dem Zustand, wie er sie auf dem ersten Album mit Crazy Horse "Everybody Knows This Is Nowhere" 1969 spielte.
Neil Young hatte die Gitarre im August 1968 im Tausch gegen eine Gretsch von Jim Messina bekommen. Den P90 ander Bridge-Position hat er dann wenig später gegen einen DeArmond Pickup getauscht. Das Schlagbrett aus verchromten Metall, die Abdeckungen aus Aluminium am oberen P90-Pickup, auf der Rückseite und an der Kopfplatte waren aber schon vorhanden. Damals fehlte aber noch der kleine Schalter zwischen den Kontrollknöpfen und es war noch Bigsby B3 Vibrato ohne Niederdruckrolle montiert. Der berühmte Firebird-Humbucker an der Bridge-Position kam erst 1973. Auch der Klebestreifen oberhalb der Pickups verschwand später. [Weiter zu Video #2 ...]
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August 21, 2014
Perle von 1969: Down By The River/For What It's Worth
1969 nahm die New Yorker Band "Majic Ship" ein ungewöhnliches Medley auf, bei dem sie Neil Youngs im selben Jahr erschienenen Song "Down By The River" mit Stephen Stills "For It's Worth" kombinierten. Dabei geht Neil YOungs langer Jam in den letzen zwei Minuten in den "Buffalo Springfield"-Song über. Diese seltene Cover-Perle erschien 1969 auf ihrer einzigen LP "Majic Ship" (Bel-Ami BA-711).
Die Band um Tommy Nikosey löste sich 1971 auf, nachdem bei einem Feuer im Probenraum ihr komplettes, nicht versichertes Equipment verbrannte. Tommy Nikosey spielte danach noch bei anderen Band und gestaltete später als Grafiker Band-Logos und Plattencover. Alle Songs "Majic Ship" wurden 1997 und 2005 noch einmal auf CD veröffentlicht.
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Juni 16, 2014
Vor 45 Jahren: Neil Young ließ Toronto wegen CSNY im Stich
Vor 45 Jahren, im Sommer 1969, hätte Neil Youngs Geburtsstadt Toronto beinahe ein zweites Solo-Konzert ihres berühmten Sohnes erlebt. Nachdem der Musiker bereits Anfang Februar 1969 an sechs Tagen hintereinander in Torontos berühmtem "Riverboat Coffehouse" aufgetreten war, sollte er am 25. Juli auch beim Mariposa Folk-Festival spielen. Das seit 1961 in Ontario veranstaltete Festival fand 1969, wie bereits schon im Vorjahr, an drei Tagen auf den Toronto Islands statt - einer Inselgruppe im Ontario-See. Neben Neil Young waren unter anderem Joan Baez, Joni Mitchell, Ian and Sylvia und Pete Seeger gebucht.
Der Festivalauftritt Neil Youngs bei Mariposa 1969 kam dann aber doch nicht zustande. Kurzfristig, zwei Wochen vor Festivalbeginn, erhielten die Veranstalter eine Absage. Offizieller Grund für den Rückzieher: Neil Youngs Einstieg bei Crosby, Stills, Nash & Young. Mit der neuen Supergruppe ging er ab August auf Tournee, zu deren 36 Shows auch ein Festivalauftritt gehörte: Woodstock.
Gegen das gigantische Woodstock hatte das kleine, bescheidene Mariposa natürlich keine Chance. Obwohl der "Helicopter Day" von Woodstock ganz sicher nicht unmittelbar etwas mit der Absage an Toronto zu tun hatte. Rein zeitlich hätte Neil Young den Solo-Auftritt in Kanada durchaus in seinem Kalender unterbringen können. Bis zur CSNY-Tour waren schließlich noch vier Wochen Zeit. Vermutlich hätte ein erneuter Solo-Auftritt aber einfach nicht mehr ins Konzept gepasst: Der Riverboat-Gig in Toronto im Februar war nämlich erst einmal der letzte, bei dem Neil Young alleine auftrat. Schon drei Tage später, beim Auftritt im "Bitter End" in New York City, präsentierte er "Crazy Horse" als neue Band. Mit ihr bestritt Young während der 1969er "Crazy Horse"-Tour bis zum Juni insgesamt 37 Shows, ehe er sich dann CSNY anschloss. Ein erneuter Solo-Gig in Mariposa hätte die vom Zick-Zack-Kurs irritierten Fans wohl vollends verwirrt. [Weiter mit Neil Young in Mariposa ...]
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Mai 21, 2014
1. Album von Neil Young & Crazy Horse war der letzte Dreck
Wenn mit "A Letter Home" in diesen Tagen Neil Youngs 35. Studioalbum erscheint, sorgt eine gut geölte, professionelle Marketing-Maschinerie für die nötige Aufmerksamkeit. Pressetermine, ausgewählte Zeitungsinterviews und TV-Auftritte wie zuletzt bei Jimmy Fallon. Das ganz normale Business eben - wirkungsvoll, aber langweilig. Ganz anders in den frühen Tagen von Neil Youngs Karriere: Damals regierte der Zufall und kreatives Chaos. Und in den Werbeabteilungen der Plattenlabels wurde vermutlich stärkeres Zeug geraucht, als bei den Musikaufnahmen im Studio.
Ein schönes Beispiel dafür, wie abgedreht in jenen Tagen die Werbung für neue Alben war, ist Neil Youngs zweites Studioalbum "Everybody Knows This Nowhere" aus dem Jahr 1969, das in diesen Tagen 45-jähriges Jubiläum feierte. Sein Label Warner/Reprise hatte aber offenbar kein schlüssiges Konzept, wie sie das erste mit "Crazy Horse" eingespielte Werk in der Öffentlichkeit verkaufen sollten. Vermutlich nach ein paar Joints kam Warners Marketingabteilung dann auf eine schier unglaubliche Idee: DRECK VERSCHENKEN!
In großformatigen Zeitungsanzeigen wurde Käufern von Neil Youngs Album "kostenloser Dreck" als Zugabe versprochen - aber "nur solange der Vorrat reicht". Der Anzeigentext gehört mit zum Originellsten, was rund um Neil Young geschrieben wurde. Es wimmelt von Anspielungen auf die Musikszene, Los Angeles, die Hippies im Topanga-Canyon, die American Legion (Amerikanische Vereinigung der Kriegsveteranen) und Ed Lange, einem Herausgeber von Nudisten-Magazinen. "Rusted Moon" postet unten die Anzeige in voller Größe und hat den Text dieser ungewöhnlichen Nei Young-Rarität ins Deutsche übersetzt. [Weiter zur Dreck-Anzeige ...]
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Mai 15, 2014
Vor 45 Jahren: Not Everybody Knows This Is ... Robin Lane
| Sängerin Robin Lane |
Vor 45 Jahren - am 14. Mai 1969 - erschien Neil Youngs zweites Soloalbum "Everybody Knows this Is Nowhere". Es war zugleich das erste Album, das er mit seiner Band "Crazy Horse" einspielte. Es markiert damit den Beginn einer musikalischen Ära, die bis heute anhält. Im Sommer kommen "Neil Young with Crazy Horse" wieder auf Tournee nach Europa. Ein Teil der zeitlosen Klassiker dieses Album wird dann wieder live von den Bühnen dröhnen.
"Everybody Knows this Is Nowhere" gehört zu den den zentralen Alben im Werk von Neil Young. Auf dem Album setzt er zum ersten Mal seine berühmte Gitarre "Old Black" ein, die auf den überlangen Songs wie "Down By The River" und "Cowgirl In The Sand" ihre immer noch spürbare, magische Wirkung entfaltet. Neil Young hatte damals seinen Signature-Sound gefunden.
Zu den weniger bekannten Details von "Everybody Knows this Is Nowhere" gehört dagegen die Mitwirkung der Sängerin Robin Lane, die auf "Round & Round (It Won't Be Long)" zu hören ist. Robin Lane, die mit Neil Young und Danny Whitten befreundet war, wuchs in Los Angeles als Tochter von Ken Lane auf, einem Pianisten und Songwriter für Dean Martin. Als Teenager begann sie selber Musik zu schreiben und trat in Folk-Clubs auf. Sie wurde Teil der Laurel- und Topanga-Canyon-Szene und bewegte sich im Umfeld von Bands wie Buffalo Springfield, The Byrds und den Rolling Stones.
In einem Interview mit Nick Hasted im britischen Musikmagazin UNCUT erzählte die Sängerin, wie sie Neil Young kennenlernte: "Ich war mit den Jungs befreundet, die im Laurel Canyon ein Haus hatten und eine Band namens "The Rockets. Danny Whitten war ein enger Freund von mir. Eines Abends kreuzte Neil auf." Der fand offenbar Gefallen an Robin Lane, die im UNCUT-Interview einen Anmach-Spruch erwähnt, wie er wohl nur von Neil Young stammen kann: "Nachdem er mich singen und ein Lied auf meiner Gitarre spielen hörte, fragte er 'Hast du Lust auf eine Fahrt in meinem Leichenwagen?'" [Weiter mit Robin Lane & Crazy Horse ...]
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Mai 09, 2014
The Landlord Disaster - Neil Youngs Film-Flop von 1969
Das Jahr 1969 war für Neil Young so etwas wie der Urknall seiner Karriere: Nach dem Ende von "Buffalo Springfield" erschien im Januar 1969 ( in der "second version') sein erstes Solo-Album. Schon im Mai des gleichen Jahres folgte mit "Everybody Knows This Is Nowhere" Album Nummer zwei. Das hatte er mit "Crazy Horse" aufgenommen, mit denen er in jenem Jahr auch erstmals auf Tour ging. Fast zeitgleich schloss er sich auch "Crosby, Stills, Nash & Young" an, mit denen er 1969 ebenfalls erstmals auf Tournee ging. Die Aufnahmen für deren erstes Album "Deja Vu" fanden auch im Jahr 1969 statt. Solo, "Crazy Horse", CSN&Y - 1969 war der Startpunkt jenes musikalischen Universums, in dem sich Neil Young noch bis heute bewegt.
1969 war aber auch der Beginn von Neil Youngs zweiter großen Leidenschaft neben der Musik: der Film. Privat legte er sich damals eine Beaulieu Super 8-Kamera zu, mit der er ständig herumspielte und filmte. 1969 klopfte aber auch schon das große Kino an Neil Youngs Tür: Damals wurde Rockmusik von vielen Regisseuren als Soundtrack für den Film entdeckt. Auslöser war der stilbildende Film "Easy Rider" mit der Musik von "Steppenwolf" und anderen Bands, der 1969 zum Kassenschlager wurde. In der Folge begannen die großen Studios, auch Autoren-Filme und experimentelle Projekte zu finanzieren. Dummerweise wurde aber gleich das erste Filmprojekt Neil Youngs 1969 ein Fehlschlag. [Weiter mit Neil Young und "The Landlord" ...]
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Januar 05, 2014
Joni Mitchell mit 'Heart of Paper' in der Carnegie Hall
Bereits zwei Jahre vor Neil Young, am 1. Februar 1969, gab dessen kanadische Landsfrau Joni Mitchell ihr Debüt in der berühmten New Yorker "Carnegie Hall". Dabei wurden einige erstaunliche Parallelen zu Neil Youngs Debüt in der legendären Halle am 4. und 5. Dezember 1970 sichtbar. Diese Gemeinsamkeiten der beiden Konzerte unterstreichen noch einmal, wie seelenverwandt die beiden kanadischen Musikikonen sind. Und sie machen auch deutlich, welch große Bedeutung damals ein Auftritt an diesem legendären Auftrittsort in New York City hatte. Ein Debüt in der "Carnegie Hall" kam einem karrieretechnischen Ritterschlag gleich.
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| Joni Mitchell mit Eltern |
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Februar 08, 2012
Neil Youngs Martin D-45 - Die "Harvest-Gitarre"
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| Neil Young mit Martin D-45 |
„Harvest“ war das erste Album Neil Youngs, bei dem er seine Martin D-45 spielte. Das Flaggschiff der Martin Dreadnought-Serie war in den 70er Jahren Neil Youngs Markenzeichen – bevor dann Hank Williams alte D-28 in den Mittelpunkt rückte. Die D-45 spielte Neil Young bei allen akustischen Songs des Albums.
In den Besitz der Gitarre kam er im August 1969 als Mitglied von CSN&Y – und das sogar recht preiswert: Stephen Stills soll vor Freude über die erfolgreichen Live-Auftritte der vier im Greek Theater in L.A. vier D-45 mit fortlaufenden Seriennummern gekauft und an seine Bandkollegen verschenkt haben.
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Oktober 08, 2011
Das seltsame 'Undercover Kiwi-Cover' von 1969
Coverversionen aus den 1960er Jahren sind selten. Überhaupt nur etwa ein Dutzend Cover von Neil Youngs Liedern sind zwischen 1967 und 1969 erschienen. Umso erstaunlicher ist die Version, die eine Band namens „The Human Instinct“ herausbrachte: Sie stammt aus dem Jahr 1969, es ist eine Version des eher selten gecoverten „Everybody Knows This is Nowhere“ – und sie kommt vom anderen Ende der Welt aus Neuseeland!
Gegen diese doch sehr außergewöhnlichen Umstände ihres Entstehens fällt die Coverversion selber eher ab. Musikalisch haben die Neuseeländer eine ziemlich brave 1:1-Kopie des Titelsongs von Neil Youngs gleichnamigen Albums aus dem selben Jahr eingespielt.
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