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Februar 21, 2015

Neil Youngs Pono-Ökosystem bleibt vorerst auf die USA beschränkt. Eine eigentlich für das erste Quartal 2015 geplante Expansion des Pono Music Stores nach Kanada und Großbritannien wird auf unbekannte Zeit verschoben. Das teilte das Pono-Team in einer Mitteilung auf der Pono-Webseite mit. Man habe "die Schwierigkeiten, die es auszubügeln galt" und das "Netz aus rechtlichen, geschäftlichen und vertraglichen Problemen" wohl unterschätzt, heißt es in der Mitteilung. Man untersuche die ganze Situation, aber im Moment könne kein bestätigter Termin genannt werden."Das Ziel, den Store außerhalb der USA zu eröffnen, hat immer noch sehr hohe Priorität für uns", so Pono weiter. [Weiter ...]

Februar 01, 2015

David Crosbys Pono Tweet
Crosbys Tweet (Klick zum Vergrößern)
David Crosby rückt wieder näher an Neil Young heran. Die beiden waren wegen einer abfälligen Äußerung Crosbys über Youngs Privatleben im letzten Jahr auf Distanz gegangen. Neil Young hatte deswegen eine immer wieder ins Spiel gebrachte CSNY-Reunion ausgeschlossen ("Nicht in einer Million Jahren"). 

Jetzt lobt David Crosby wiederholt Youngs Pono-Aktivitäten. Nachdem er im Zusammenhang mit der Arbeit am "CSNY 1974" Boxset eher genervt über die Audio-Besessenheit seines Ex-Kollegen sprach, scheint er zu den Pono-Bekehrten zu gehören. Über seinen Twitter-Account äußerte er sich nun geradezu enthusiastisch: "Ich muss sagen ... Neils Pono-Player ist traumhaft gut. Ich hörte Sachen auf Gaucho, die ich noch nie hörte ... jemals".

"Gaucho" ist das 1980 erschienene siebte Studioalbum von "Steely Dan". Die für ihren Perfektionismus bekannte Jazz-Rock-Band hatte das Album in angeblich über 1.000 Studiostunden mit mehreren Dutzend Musikern produziert. Die Pono-Fassung des Albums schöpft mit seiner Auflösung von 96kHz/24bit die maximale Samplingrate des Pono-Formates allerdings nur zur Hälfte aus.

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Dezember 10, 2014

Der Kanadier Mike Beauchamp hat auf seiner Webseite mikebeauchamp.com einen der gelben PonoPlayer geöffnet und das elektronische Innenleben von Neil Youngs neuem Audiogerät für hochauflösende Musikdateien analysiert.

In seinem technischen Artikel (auf Englisch) erklärt er alle wesentlichen Bauteile und die verwendeten Komponenten. Dazu präsentiert er viele detailreiche Fotos des sezierten Gerätes. Beauchamp hat auch ein informatives Video (links) von seiner Erforschung der Pono-Innenwelt erstellt.
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Oktober 17, 2014

Neil Young und der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore haben auf der "Dreamforce Conference" in San Francisco über Umweltpolitik diskutiert. Die beiden waren am Donnerstag Redner während einer Session am letzten Tag der Konferenz, die von der Softwarefirma Salesforce veranstaltet wird. Salesforce-Chef und Pono-Investor Marc Benioff hatte nach dem Vortrag von Al Gore über die globale Umweltpolitik zwei Stühle auf die Bühne stellen lassen und Neil Young zu Al Gore hinauf gerufen. Der Musiker sollte laut Programm eigentlich sein Pono-System präsentieren. 

Die Stühle blieben weitgehend ungenutzt. Neil Young bat Al Gore, die Diskussion über Fragen der Umwelt- und Energiepolitik lieber im Stehen abzuhalten. Er sei es gewohnt, beim Sprechen umherzulaufen. In der Folge entspann sich ein Gespräch, das wirkte, als ob sich zwei Bekannte auf der Straße begegnen und über den Lauf der Welt philosophieren. Gore gratulierte dem Musiker zu dessen Engagement in Umweltfragen. Vor allem das LincVolt-Projekt habe ihn begeistert. Ein Freund habe zu ihm gesagt, als sie sich einmal LincVolt ansahen, es sei das großartigste Fahrzeug der Welt. [Weiter mit Pono ...]

September 20, 2014

Bono
Bono von U2
Apple und die irische Band U2 arbeiten an einem neuen Musikformat. Die Mitglieder von U2 haben dem TIME Magazin dazu ein Interview gegeben, das am 29. September erscheinen wird. TIME veröffentlichte jetzt vorab Ausschnitte daraus. Danach soll es sich mal wieder um ein "geheimes Projekt zur Rettung der Musikindustrie" handeln. das Gleiche hatte auch Neil Young über sein Pono-Projekt verkündet.

Laut TIME wollen U2 und Apple den Streaming-Diensten und dem illegalen File-Sharing ein nicht kopierbares, Piraten-sicheres Musikformat entgegensetzen, das Musikfans wieder zum Kauf ganzer Alben oder einzelner Tracks motivieren soll. Hauptkaufanreiz ist laut Billboard Magazin ein interaktiver, audiovisueller Ansatz des neuen Formats. U2-Frontmann Bono hat dem TIME Magazin einige vage Details des Formats verraten: "Man kann es mit den Songtexten abspielen und so die Songs verstehen, wenn man in der U-Bahn oder vor dem Flatscreen sitzt. Man kann auch Fotos sehen, wie man es nie zuvor gesehen hat." Weitere technische Details sind vorerst nicht bekannt. 

Billboard zitiert allerdings auch eine nicht genannte Quelle aus dem Apple-Umfeld, die betonte, dass es sich nur um eine neue Art handele, wie Künstler ihre Alben zusammenstellen und präsentieren können. Es sei also keine technische Weiterentwicklung wie Neil Youngs Pono. Auch wenn Apple offensichtlich den Ball flach halten will, sind dennoch auch hier Parallelen zu Neil Young unübersehbar, der diesen audiovisuellen Ansatz bekanntlich bereits 2009 für seine "Neil Young Archives Vol.1" wählte und auch Patente dafür angemeldet hat. [Weiter mit Apple & Bono ...]

August 31, 2014

PonoPlayer
PonoMusic hat seine auf der Plattform crowdfunder.com gestartete Kampagne zur Gewinnung weiteren Investmentkapitals um einen Monat verlängert. Ursprünglich hatte Firmenchef Neil Young bis zum 1. September 4 Millionen Dollar anvisiert. Schon vor Ablauf dieser Frist hatten Investoren aber bereits über 7,1 Millionen Dollar zugesagt. Damit wurde der Erfolg der ersten Runde auf kickstarter.com, die sich eher an Fans und private Unterstützer gerichtet hatte, noch einmal getoppt.

Neil Young will nun offenbar den starken Rückenwind nutzen, um noch mehr Investoren anzulocken, die sich mit einem Investment von mindestens 5.000 Dollar an PonoMusic beteiligen wollen. Die jetzt bis zum 30. September verlängerte Zeichnungsphase hält für die Geldgeber zudem einige Verlockungen bereit: So erhalten die Investoren je nach Höhe der Kapitalbeteiligung ein von Neil Young handsigniertes Exemplar seines im Oktober erscheinenden neues Buches "Special Deluxe", einen exklusiven PonoPlayer oder ein spezielles Konzertarrangement.

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August 26, 2014

PonoPlayer der Artist Signature Serien
PonoMusic hat die ersten Alben bekannt gegeben, mit denen die über kickstarter.com vorbestellten PonoPlayer der Artist Signature- und Limited Edition-Serien im Oktober ausgeliefert werden. Den Käufern waren damals jeweils zwei auf dem Gerät vorinstallierte, kostenlose Lieblingsalben der Künstler versprochen worden.

Über den vollen 192 kHz/24-bit-HiRes-Sound können sich aber bislang fast ausschließlich Neil Young-Fans freuen. Alle anderen Serien werden mit mindestens einem Album in einem weniger hochauflösendem Format bestückt sein. Manche der Alben haben sogar nur "normale" CD-Qualität in 44.1 kHz/16-bit. Bei den Neil Young-Serien kommen die beiden Alben von "Buffalo Springfield" zwar in 24-bit Auflösung, die Samplerate erreicht mit 88 kHz aber nicht das volle Hires-Format. Die Albenbestückung der anderen Signature-Serien soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Die unterschiedlichen Qualitätsstufen offenbaren das grundsätzliche Dilemma von PonoMusic und anderen Hires-Projekten: Trotz erheblichen Aufwandes beim Remixen alter Alben kann längst nicht Alles aus dem alten Bestand in hochauflösenden Formaten neu angeboten werden. In vielen Fällen reicht die Qualität des Ausgangsmaterials dafür eben nicht aus, weil schon bei der Originalproduktion mit geringerer Auflösung gearbeitet wurde. Man darf also gespannt sein, welchen Anteil hochauflösende Alben im PonoMusic-Store wirklich haben werden, wenn dieser im Oktober online geht. [Weiter zur Liste mit den Alben ...]

August 15, 2014

PonoPlayer
Haben gut Lachen: PonoPlayer
Neil Young hat mit seiner neuen Crowdfunding-Kampagne offenbar den gleichen Erfolg wie mit der Kickstarter-Kampagne im April: Bereits zur Halbzeit der vom 1. August bis 1. September angesetzten neuen Finanzierungsrunde wurden die angepeilten 4 Millionen Dollar erreicht. Ursprünglich lag das Ziel sogar bei nur 2,5 Millionen. Bis zum Ende des Monats könnte also noch weiteres Kapital hinzukommen.

Anders als die Kickstarter-Kampagne im Frühjahr, bei der private Unterstützer die Produktionskosten der PonoPlayer durch den Vorabkauf der Geräte sicherstellten, richtet sich die laufenden Crowdfunding-Kampagne an Finanzinvestoren, die an den geschäftlichen Erfolg des Projekts glauben und mit Kapitalzusagen von 5.000 Dollar oder mehr Anteile an Neil Youngs Unternehmen erwerben können. Die Profis scheinen demnach von Pono genauso überzeugt zu sein wie die Fans.

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August 13, 2014

Neil Youngs Firma PonoMusic braucht mehr Geld. Nachdem im April 6,5 Millionen Dollar von über 18.000 Unterstützern über eine Kampagne auf Kickstarter.com eingeworben wurden, sollen jetzt über crowdfunder.com weitere 2,5 Millionen Dollar Kapital erschlossen werden. UPDATE: Inzwischen hat PonoMusic das Finanzierungsziel der Kampagne auf 4 Millionen Dollar angehoben.

Auf crowdfunder.com wendet sich Neil Young diesmal allerdings nicht an private Unterstützer und Fans. Vielmehr werden Finanzinvestoren angesprochen, die mindestens 5.000 Dollar in Pono investieren wollen. Interessenten müssen nach den Regeln der Plattform registriert sein und gegenüber der US-Börsenaufsicht Nachweise erbringen. Sie halten dann über eine Holding indirekt Anteile an PonoMusic. Die Kampagne war am 1. August gestartet und soll am 1. September enden. [Weiter ...]

Juli 30, 2014

Pono Headquarter in San Fancisco
Pono Headquarter in San Fancisco
Kurzes Durchatmen nach den vier Deutschlandkonzerten im Rahmen der World Tour mit "Crazy Horse" und Zeit für ein Update in Sachen Pono: Nach dem Rückzug von CEO John Hamm und der Übernahme des Chefsessels durch Neil Young selber, laufen die Aktivitäten bei PonoMusic weiter. In San Francisco wird am 1. August das neue PonoMusic Headquarter in der Mariposa Street mit einer "Listening Party" eröffnet. Die ersten 50 Pono-Unterstützer, die sich angemeldet hatten, dürfen dort die PonoPlayer testen. Danach will PonoMusic ein Internetforum für die Pono-Community starten. Vom PonoMusic Webstore, dessen Start eigentlich für Mitte Juli angekündigt war, ist dagegen noch nichts zu sehen.

Auch die Aussage, dass nach der Kickstarter-Kampagne keine weiteren Sondereditionen des PonoPlayers mehr herauskommen, stimmt so nicht mehr: Neil Young hat jetzt im Rahmen seiner Unterstützung der Kickstarter-Kampagne des Projekts "Rainforest Connection" noch einmal eine neue PonoPlayer-Edition aufgelegt. Diese "Rainforest-Edition" geht an Unterstützer der Initiative, die mit Hilfe von ausgedienten Mobiltelefonen die illegale Abholzung des Regenwaldes einschränken will.

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Juli 14, 2014

Neil Young bei Omnifone
Neil Young bei Omnifone 
Während Neil Young mit "Crazy Horse" in Europa auf Tournee ist, wurde er bei seiner Firma PonoMusic in Abwesenheit mal eben zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Grund für den ungewöhnlichen Schritt: Der amtierende CEO John Hamm ist überraschend von dem Posten zurückgetreten. In einer Mitteilung von PonoMusic vom vergangenen Freitag gab es keine genaue Begründung für den Rücktritt. John Hamm teilte lediglich mit, dass er weiter in PonoMusic investiert bleibe.

In der Mitteilung heißt es weiter, dass sich Rick Cohen als Vorstand um das operative Geschäft kümmern werde. Cohen war bislang als Anwalt und Rechtsberater für Pono tätig. Seine geschäftliche Erfahrung beschränkt sich auf eine Tätigkeit als CEO einer Rentenversicherung für kalifornische Lehrer. Außerdem wird Bruce Botnik, 69-jähriger Aufnahmeingenieur - unter anderem für "The Doors" und die "Rolling Stones" - zum Leiter der Abteilung "Content Acquisition". Er soll sich darum kümmern, weitere Label zu überzeugen, Musik für das Pono-System zur Verfügung zustellen. Alle weiteren Positionen in der Firma bleiben dagegen unverändert, so die Mitteilung weiter. Das gelte auch für den Plan, die von 15.000 Unterstützern auf Kickstarter bestellten PonoPlayer ab Oktober auszuliefern. [Weiter: Kommt Pono mit Kopierschutz und Streaming? ...]

Juli 03, 2014

PonoPlayer im Test
PonoPlayer im Temperaturtest
Neil Youngs PonoMusic-Store wird in diesem Jahr in Deutschland nicht mehr an den Start gehen. In einem Update für die Unterstützter der Kickstarter-Kampagne teilte PonoMusic jetzt mit, dass der Store ab Mitte Juli zunächst nur in den USA öffnen wird. Kanada und Großbritannien sollen kurze Zeit später folgen. Es würden dann aber nur Bestellungen für PonoPlayer zum regulären Preis entgegen genommen. Die bestellten PonoPlayer sollen dann noch rechtzeitig zu Weihnachten geliefert werden.

Erst ab Oktober - wenn die Lieferung der PonoPlayer ansteht - werde dann auch Musik in den angekündigten Hi-Res-Formaten angeboten. Aber auch wiederum zunächst nur in den USA, Kanada und Großbritannien. Das übrige Europa, Japan und Australien sollen dann erst im Verlauf des Jahres 2015 folgen. Eine Länderliste und ein genaues Datum wurden aber nicht genannt. Als Begründung nennt PonoMusic "komplizierte Lizenzvereinbarungen mit den Rechteinhabern" für diese Länder.

Die ab Oktober geplante Auslieferung der PonoPlayer sei nicht gefährdet, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Entwicklungsarbeiten an den Geräten liege im Plan. Man habe jetzt 100 Player mit der von Ayres Audio entwickelten Technik hergestellt. Nachgeholte Falltests und Designänderungen am Gehäuse stellen zudem jetzt sicher, dass die Geräte auch Stürze aus einem Meter Höhe auf einen Holzboden überstehen. Derzeit sei man dabei, die technischen Vorgaben für die Zulassungsnormen CE und FCC umzusetzen.

PonoMusic-Vorstand John Hamm kündigte weitere Informationen über den Fortgang des Pono-Projektes für Ende August und September an.

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Mai 28, 2014

Pono
PonoPlayer in der Entwicklung
Neuigkeiten bei Pono: In einem Update auf Kickstarter.com berichtet Pono-Vorstand John Ham über den Stand der Dinge. Die Entwicklung des im April 15.000 Mal vorbestellten PonoPlayers mache "große Fortschritte". Mehr als ein Video mit einem Player auf einem CAD-Bildschirm sowie der Hinweis auf ein paar Platinen-Prototypen gibt es zur Hardware aber nicht.

Nach der Auslieferung der vorbestellten Geräte sollen die regulär verkauften Modelle zum Preis von 399 Dollar (gelb und schwarz) sowie 499 Dollar (chrome und durchsichtig) angeboten werden. Man arbeite auch an Empfehlungen für Kopfhörer. Für die Software hat Pono inzwischen einen strategischen Partner gefunden. Die Firma JRiver, deren "Media Center Software" seit über 10 Jahren auf dem Markt ist, wird eine spezielle Pono-Variante herausbringen. Über das "Pono-JRiver Media Center" soll dann der Einkauf und die Verwaltung der Musik sowie die Synchronisierung der Geräte mit PC und MAC erfolgen. Die Bedienung sei ähnlich wie bei iTunes aufgebaut.

Als weiteren Partner konnte Pono die eCommerce-Plattform CloudCraze ins Boot holen, die mit der SalesForce-Software läuft. Auf den Servern von SalesForce, einer Firma von Neil Youngs engem Freund und Pono-Investor Marc Benioff, wird der PonoMusic-Store betrieben. Der Webstore soll exklusiv für die Käufer der bei Kickstarter.com vorbestellten PonoPlayer bereits "Mitte bis Ende Juni" verfügbar sein, kündigt John Ham an. Alle Käufer werden über den genauen Termin per email benachrichtigt. [Weiter mit neuen Partnern ...]

Mai 04, 2014

UNCUT und MOJO mit Neil Young
Neil Young heizt mal wieder die Spekulationen über seine "Archives Vol 2" an. Und wie immer beim Thema Archives, sorgt er dabei für mehr Fragezeichen als Klarheit. Diesmal hat sich Neil Young die gerade erschienen Juni-Ausgaben der beiden britischen Musikmagazine UNCUT und MOJO für sein übliches Verwirrspiel ausgesucht.

In MOJO äußert sich Neil Young im Gespräch mit Sylvie Simmons zu den "Archives Vol. 2": "Ist Ende Juni fertig. Es wird in PONO sein." Kein anderes Format? "Ich denke nicht. Es mag ein paar Leute geben, die Blu-ray wollen. Wir werden darüber mit der Plattenfirma reden müssen, aber das wird erst im nächsten Jahr sein." In UNCUT erklärt Neil Young dagegen: "Archives 2 braucht noch ein Jahr, bis es herauskommt, und es wird in einem digitalen Format veröffentlicht werden, und es wird eine Menge von den Inhalten haben, die die Blu-Rays [des ersten Archivs] hatten." [Weiter mit Archives-Infos ...]

Mai 01, 2014

John Hamm, CEO von Neil Youngs Firma PonoMusic, hat jetzt weitere Einzelheiten über die nächsten Schritte des Projekts verraten. In einem Video-Interview mit Colleen Taylor von TechCrunch sagte Hamm unter anderem, man wolle nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne weitere Finanzinvestoren gewinnen, um die Firma langfristig aufzustellen. Gespräche mit Geldgebern und neuen Partnern würden im Mai und Juni geführt.

Derzeit sei man dabei, neue Mitarbeiter zu suchen: sechs oder acht Ingenieure, weitere Mitglieder für das Content-Team und vier oder fünf Marketingfachleute für die in San Francisco beheimatete Firma. Pono-Chef John Hamm bekräftigte noch einmal, dass die ersten 10.000 von Unterstützern über Kickstarter.com georderten PonoPlayer wie versprochen im Oktober ausgeliefert werden. Die zweite produzierte Charge der Player folgt dann im Dezember.

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April 25, 2014

Interview with Neil Young Tuesday March 11, 2014 - SXSWi
(Klick ins Bild zum Vergrößern) (c) ImageThink
Wer immer noch nicht genau verstanden hat, worum des Neil Young bei Pono genau geht, dem könnte diese Grafik helfen. Sie stammt von ImageThink.

Das New Yorker Unternehmen ist auf die Visualisierung von Konzepten spezialisert. Mit einer "Graphic Recording" genannten Technik werden bei Meetings, Konferenzen oder anderen Veranstaltungen die dort vorgetragenen Ideen und Gedanken in Zeichnungen festgehalten und strukturiert. 

Im März war ImageThink offizieller "Graphic Recorder" bei der Messe SXSW in Austin, Texas. Dort visualisierten sie Vorträge und Keynotes auf großen Tafeln. Mitarbeiter von  ImageThink haben dabei auch den Vortrag von Neil Young über sein Pono-Projekt festgehalten. Hier ihre Darstellung von Neil Young Gedankengängen.

April 15, 2014

Neil Youngs Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung des PonoPlayers ist heute zu Ende gegangen. Mit einem Ergebnis von 6,255 Millionen Dollar, eingesammelt von insgesamt 18.220 Unterstützern, war es das dritterfolgreichste Projekt in der Geschichte der Crowdfunding-Plattform. 

Insgesamt 14.540 PonoPlayer wurden geordert. Vor allem viele der angebotenen "Limited Edition Artist PonoPlayer" waren schnell vergriffen - allen voran die von Neil Young selbst. Auch die Editionen von "Crazy Horse", CSN&Y und "Pearl Jam" waren rasch ausverkauft. Am letzten Tag schaffte das fast auch die CSN-Edition. Überraschender Ladenhüter war die Edition von "Buffalo Springfield", die trotz Autogramms von Neil Young lediglich die Hälfte der angebotenen 500 Player an den Mann bringen konnte. Auch Emmylou Harris, alte Weggefährtin von Neil Young und mit ihrem neu aufgelegten Album "Wrecking Ball" derzeit auf Jubiläumstour, enttäuschte mit nur 44 bestellten Geräten.

Positive Überraschung war der PonoPlayer mit Signatur von Herbie Hancock. Die Fans des Jazz-Pianisten orderten 397 Geräte und brachten die Edition damit in die Top-10 der Rangliste. Auch Patti Smith, Tom Petty und die "Foo Fighters" konnten sich weit oben platzieren. Weit abgeschlagen am Ende der Rangliste liegen dagegen die Band "Portugal The Man" und der Country-Star Kenny Rogers. Beide konnten jeweils weniger als 10 Fans zum Kauf eines ihrer signierten PonoPlayer motivieren. [Weiter zur Rangliste der PonoPlayer ...]

April 14, 2014

"Waging Heavy Peace" nannte Neil Young seine Autobiographie. Der Buchtitel war eine ironische Anspielung auf einen möglichen Konflikt mit dem Apple-Konzern, den der Musiker mit der Entwicklung seines Musiksystems Pono herausfordert. Die Zeit für diesen "schweren Frieden" in der Online-Musikbranche könnte nun unmittelbar bevor stehen. Verschiedene Internetmagazine berichten nämlich, dass Apple die im Sommer bevorstehende Runderneuerung seines Musikdienstes iTunes dazu nutzen wird, auch hochauflösende Musik im Format 24 bit und bis zu 192 kHz anzubieten.

Damit würde der Konzern aus Redmond in direkte Konkurrenz zu Neil Youngs Musikdienst PonoMusik treten. Dessen Webstore soll im Oktober starten und wird ebenfalls hochauflösende Dateien im 24-bit-FLAC-Format mit einer Samplingfrequenz bis zu 192 kHz für den PonoPlayer und andere Geräte anbieten. Neil Youngs sensationell erfolgreiche Finanzierungskampagne für den PonoPlayer per Crowdfunding über die Plattform Kickstarter.com endet am 15. April. [Weiter zu den Plänen von Apple ...]

April 08, 2014

Eine Woche vor Ende der Kickstarter-Kampagne für den PonoPlayer, die bislang über 5,6 Mio Dollar einbrachte, hat sich Neil Young mit einer Nachricht an sein Künstlerkollegen gewandt und für die Verwendung des Pono-Formats geworben. Auf der Kickstarter-Webseite seines Pono-Projektes schreibt er: "Zunächst sagen wir 'Danke' an Euch Künstler, die Ihr seit Beginn bei Pono dabei seid. Wir sind tief dankbar für Eure Ermutigung und Unterstützung."

Young weist dann darauf hin, dass Künstler im Studio die Wahl zwischen verschiedenen digitalen Auflösungen für Musikaufnahmen haben. Genau hier mache Pono den entscheidenden Unterschied aus: "Egal, welche Auflösung Ihr für den Aufnahmeprozess wählt, Eure Master können von den Zuhörern genau so gehört werden, wie ihr sie kreiert habt. Ich müsst Euch nicht mehr länger damit zufrieden geben, dass Eure Fans MP3 oder CD hören. Pono spielt alles, was Ihr kreiert, so ab wie Ihr es im digitalen Bereich gemacht habt." [Weiter ...]

März 31, 2014

PonoPlayer
Wegen der aktuellen Berichterstattung um die vier Solo-Shows in Los Angeles ist Neil Youngs Pono-Projekt etwas in den Hintergrund geraten. Dabei hat die Finanzierungskampagne über Kickstarter.com am Wochenende die 5-Mio-Dollar-Marke geknackt - zur Halbzeit. Weiteres Geld kann noch bis zum 15. April dazu kommen. Pono ist damit schon jetzt das viertbeste Projekt, das jemals über Kickstarter.com finanziert wurde. Neil Young hat den großen Halbzeiterfolg zum Anlass genommen, sich mit einer Nachricht an seine Unterstützer zu wenden. Er schrieb (hier ins Deutsche übersetzt) auf der Kickstarter-Seite von Pono:

"Meine Erfahrungen hier auf Kickstarter waren lebensverändernd. Nachdem ich fast drei Jahre meinen Kopf gegen die Wand hämmerte, weil ich mit Business-Experten zu tun hatte, die einfach nicht verstanden, was wir erreichen wollen (die Kunst der Tonaufnahme zu retten und auch künftig großartige Musik verfügbar zu halten), habe ich Euch gefunden. Ihr seit diejenigen, die verstehen, worum es geht. Ihr habt es mir Eurer unglaublichen Unterstützung bewiesen. [Weiter in Neil's Message ...]

März 23, 2014

Arbeiten in San Francisco, Neil Young als Chef und den ganzen Tag Musik in bester Qualität hören? Klingt fast nach Arbeitnehmerparadies. Wer also ohnehin einen Job- oder Tapetenwechsel plant, sollte über solche Aussichten einmal ernsthaft nachdenken. Neil Youngs Firma PonoMusic stellt nämlich gerade Mitarbeiter ein. In einer neuen Mitteilung, die am Samstag auf der Kickstarter-Seite des Projekts erschien, schreibt PonoMusic-Chef John Hamm: "Wir suchen talentierte Superstars in San Francisco, die an unsere Sache glauben und mit Herz und Seele bei PonoMusic dabei sein wollen."

Einige der zu besetzenden Positionen nennt John Hamm auch konkret:
  • Entwickler für Android Apps
  • Entwickler für Ruby on Rails
  • Ingenieure für Qualitätssicherung Software/Hardware
  • Ingenieure für QA Automatisierung, insbesondere Web Services

Wer interessiert ist, kann eine E-Mail mit Lebenslauf an jobs@ponomusic.com senden.

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März 20, 2014

Neil Young und sein Pono-Team wurden offenbar vom großen Interesse an dem dreieckigen PonoPlayer völlig überrascht. Im Update Nr. 8 auf der Pono-Seite von Kickstarter. com muss Pono-CEO John Hamm daher schon erste Lieferprobleme einräumen.

"Die Komponenten in den PonoPlayern sind wegen ihrer Sound-Qualität ausgesucht worden", so Hamm. Daher seien sie kurzfristig nicht in so hohen Mengen verfügbar wie die elektronischen Komponenten von Massenartikeln wie Smartphones und Spielekonsolen. Wegen Lieferschwierigkeiten bei hochwertigen Komponenten war ihnen bewusst gewesen,  dass der Auslieferungstermin im Oktober für jene Bestellungen nicht gehalten werden kann, die über 10.000 hinausgehen. John Hamm: "Wir arbeiten Tag und Nacht daran, den versprochenen Lieferzeitraum einzuhalten." [Weiter: neue Player vor Weihnachten ...]

März 19, 2014

Neil Youngs Webstore PonoMusic wird es vorerst nicht in Deutschland geben. John Hamm, CEO von PonoMusic hat heute in einem "Update #7" auf Kickstarter.com Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Pono gegeben. Darin schreibt Hamm, das man bislang lediglich Vertriebsrechte für die USA, Kanada und Großbritannien besitze. Downloads seien daher nur in diesen Ländern möglich. Besitzer von PonoPlayern in anderen Ländern könnten aber Musikdateien aus beliebigen anderen Quellen abspielen, soweit deren Format vom Player unterstützt wird. Man bemühe sich, so Hamm, bald Rechte für weitere Länder zu erwerben.

Deutsche Pono-Käufer müssen also darauf hoffen, dass die Verhandlungen bis zur Auslieferung der PonoPlayer im Oktober erfolgreich waren. Ansonsten müssten sie auf andere Webstores wie HDtacks ausweichen, der aber keine 24bit/192kHz-Alben von Neil Young im Angebot hat.

Das Problem der mangelnden weltweiten Verfügbarkeit überrascht, weil die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung von Pono auch Geld und Vorbestellungen von Käufern akzeptierte, für deren Länder noch gar keine Musikvertriebsrechte vorliegen. Diese für Pono-Kunden unbefriedigende Situation verwundert auch deshalb, weil die großen Plattenlabel im Vorfeld eingebunden waren. Insbesondere Warner Music müsste ein Interesse daran haben, die neuen hochauflösenden Master-Recordings ihres Zugpferdes und Pono-Erfinders Neil Young weltweit zu verkaufen. Der deutsche Markt gehört zudem zu den Umsatzstärksten.

März 14, 2014

Neil Young hat in Austin am Rande seines Auftritts auf der Messe SXSW zahlreiche Interviews zu seinem Musiksystem Pono geführt. Die Gespräche wurde auf einem roten Sofa geführt und liefern einige zusätzliche Informationen und Hintergründe zum PonoPlayer und zum geplanten Webstore PonoMusic.

Wie immer nutze Neil Young die Gelegenheit, auch über zukünftige Projekte zu philosophieren. Sein Album "A Letter Home" mit Jack White soll nun "in einigen Wochen" erscheinen. Auch seinen Running Gag von einer Mono-Live-Aufnahme mit einem Blasorchester brachte Neil Young wieder unter.

Hier zwei drei Interviews mit "Forbes", "Esquier" und Yahoo Music (in Englisch) im Video. [Weiter ...]

März 11, 2014

PonoPlayer
Neil Young hat heute auf Kickstart.com seine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des PonoPlayers gestartet. Ziel ist es, innerhalb von 34 Tagen 800.000 Dollar einzusammeln. Sollte diese Summe bis zum 15. April zusammen gekommen sein, gehen die Player in Produktion. Erste Exemplare sollen dann ab Oktober 2014 verschickt werden.

In der Kampagne zieht der Musiker alle Fundraising-Register: Jeder kann das Projekt mit Summen ab 1 Dollar unterstützen. Ab 5 Dollar gib es eine lobende Erwähnung auf der Webseite, ab 50 Dollar Sticker und T-Shirt. Unterstützer ab 100 Dollar erhalten ein von Neil Young signiertes Poster. Wer ab 200 Dollar übrig hat, bekommt dafür den PonoPlayer als "First Edition" in schwarz und spart damit 100 Dollar zum Verkaufspreis von 399 Dollar. Die 100 Exemplare dieses "Early Bird"-Exemplars waren bereits nach einer Stunde ausverkauft. Den gelben PonoPlayer gibt es ab 300 Dollar. Ab 400 Dollar erhält man einen von 500 "Limited Edition Artist PonoPlayer" in Chrome mit Ledertasche. Diese PonoPlayer mit Laser gravierter Unterschrift gibt es von Neil Young, Willie Nelson, Patti Smith, Tom Petty, Beck, Pearl Jam, CSN, CSNY. Auf dem Player sind dann bereits je zwei Lieblingsalben der jeweiligen Künstler vorinstalliert.

Wer das ganz Besondere will, bekommt für 5.000 Dollar Unterstützung nicht nur den signierten PonoPlayer. Er wird auch zu einem von Neil Young persönlich veranstalteten "individuel VIP Dinner" mit "Pono Listening Party" eingeladen. Eine Übernachtung im Half Moon Bay Ritz Carlton inklusive.

UPDATE#1: Inzwischen stellt sich die  Pono-Kampagne als echter Selbstläufer heraus. Das avisierte Ziel von 800.000 Dollar wurde bereits nach nur wenigen Stunden erreicht. Innerhalb von noch nicht einmal einem Tag hatten Unterstützer bereits mehr als eine Million Dollar Kapital bereitgestellt. Sowohl die schwarze "First Edition" des PonoPlayers, als auch die signierten Exemplare in Chrom waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen. 

Die Kampagnen-Seite auf Kickstarter.com zeigt auch Videos. In einem davon werben zahlreiche bekannte Künstler für das Pono-Projekt, darunter Jack White, Beck, Eddie Vedder, Emmylou Harris, Bruce Springsteen, Patti Smith, Foo Fighters, Sting, Tom Petty, Elvis Costello, Arcade Fire, Elton John, Kid Rock, David Crosby und vandere. Ein anderes Video zeigt den Pono-Webstore und die Pono-Software. [Weiter zum Video ...]

März 10, 2014

Neil Young wird am Dienstag auf der Messe SXSW in Austin weitere Einzelheiten seines PonoPlayers vorstellen, zu dem am Wochenende bereits erste Informationen durchgesickert sind. Neil Youngs tragbarer Player, den er jetzt mit der US-Firma Ayre Acoustics aus Boulder, Colorado entwickelt, ist aber nicht der erste auf dem Markt für hochwertige, Hi-Res-fähige Abspielgeräte: Hauptkonkurrent Astell&Kern hat bereits eine ganze Produktpalette in unterschiedlichen Preissegmenten herausgebracht.

Auch der japanische Technik- und Unterhaltungskonzern Sony hat inzwischen einen Hi-Res-Walkman im Programm. Die Japaner können über Sony-Music zudem auf eigene Musikinhalte zugreifen und außer an der Hardware auch an Downloads verdienen. Sony bietet außer dem Walkman auch Hi-Fi-Anlagen mit High-Resolution Audio an.

Neil Youngs PonoPlayer, dessen endgültige Serienreife letztlich vom Erfolg der Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter.com abhängt, trifft also auf zwei Platzhirsche mit vier verfügbaren Playern. Hinzu kommt eine inzwischen fast unüberschaubare Menge an sogenannten USB-DAC. Das sind kleine, hochwertige D/A-Wandler, die per Notebook oder Smartphone mit Hi-Res-Daten gefüttert werden, und die Musik dann über Kopfhörer oder eine angeschlossene Hi-Fi-Anlage ausgeben. Der Markt hat also nicht auf Pono gewartet. Der - im Vergleich - niedrige "Kampfpreis" von 399 Dollar könnte andeuten, dass Neil Young sich dessen bewusst ist.

Hier eine Vergleichsübersicht mit technischen Daten von sieben direkten Pono-Konkurrenten [Weiter ...]

März 08, 2014

PonoPlayer
Kunterbunte PonoPlayer
Neil Youngs hat im Vorfeld der Präsentation auf der SXSW-Messe in Austin Einzelheiten zu seinem PONO Musiksystem veröffentlicht. In einer mit 10. März in Burbank, Kalifornien datierten und offenbar vorzeitig bekannt gewordenen Pressemitteilung erläutert der "Gründer und Vorstand von PonoMusic" sein System, das aus dem dem Online-Music-Store PonoMusic und dem Abspielgerät PonoPlayer besteht. Eine "Pono Desktop Media Management App" übernimmt Download, Verwaltung und Synchronisation der Musik auf und zwischen PonoPlayern und anderen High-Resolution Abspielgeräten.

Die Kampagne zur Markteinführung des Pono-System soll nächste Woche starten, wird John Hamm, CEO von PonoMusic in der Mitteilung zitiert. Das Gerät wird dann über die Internplattform Kickstarter.com vorbestellbar sein, was schlicht bedeutet, dass der PonoPlayer über Crowdfunding finanziert wird. Die tatsächliche Markteinführung des PonoPlayers wird also davon abhängen, ob sich genügend Interessenten finden, um die Serienproduktion zu starten. [Weiter mit Details zu PONO ...]

März 01, 2014

Young & Nash
Young & Nash
Graham Nash hat weitere Einzelheiten zum langerwarteten und schon mehrfach verschobenen Boxset mit Live-Aufnahmen der Crosby, Stills, Nash & Young Reunion-Tournee von 1974 genannt. In einem Telefoninterview mit "Style Weekly" kurz vor der am Dienstag startenden CSN-Tour in den USA sagte Nash, die Arbeit daran sei jetzt vollständig beendet. "Es sind drei CDs und ein 184-Seiten-Buch mit Fotografien von Joel Bernstein." Das Boxset sei von ihm selber, Joel Bernstein und Toningenieur Stanley Johnston produziert worden. Neil Young sei jederzeit eingebunden gewesen und liebe Abmischung und Auswahl der Songs, so Graham Nash weiter.

Außer den drei CDs werde das Boxset auch eine DVD mit Filmmaterial enthalten. Die Videoaufnahmen von acht Songs stammen vom Konzert im "Cap Center" in Maryland (August 1974) und seien von Andrew Thomas aufpoliert worden. Da die Shows nicht für Filmaufnahmen ausgeleuchtet waren, seien die Bilder trotz Nachbearbeitung manchmal etwas rot- oder blaustichig. Nash: "Aber das war uns egal, es sind historische Aufnahmen." Auch Videos von der letzten Show der Tour im Londoner Wembley-Stadion seien auf der DVD, darunter auch Neil Youngs "Push it Over the End". [Weiter mit Boxset auf PONO und Tour ...]

Januar 24, 2014

Auf diesen Termin musste man lange warten: Neil Young wird sein hochauflösendes Musiksytem PONO am 11. März um 17 Uhr präsentieren. Wie die Veranstalter der Messe "South by Southwest Music Conference and Festival (SXSW)" in Austin, Texas jetzt auf ihrer Webseite mitteilten, hält der Musiker an diesem Tag einen Vortrag im Rahmen der SXSW 2014 Music Conference. Darin wird er die Geheimnisse der lange erwarteten - und mehrfach verschobenen - Musikinnovation lüften.

Neil Young hatte bereits am Dienstag während seiner GRAMMY-Ehrung in Los Angeles die SXSW als Start von PONO genannt und von einem neuen Player gesprochen, der wieder für Gänsehaut beim Musikhören sorgen soll. Neben der Hardware, die eine Weiterentwicklung der 2012 bei David Letterman erstmals präsentierten gelben "Toblerone-Schachtel" sein soll, wird auch ein eigener Online-Shop erwartet, der Musik im PONO-Format als Download bereithält. 

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Januar 22, 2014

Neil Young in der "Recording Booth"
Neil Youngs geheimnisvolles Album mit Coverversionen anderer Songwriter erscheint im März und wird "A Letter Home" heißen. Das bestätigte der Musiker am Rande seiner GRAMMY-Ehrung dem Rolling Stone. "Ja, es war eine der 'lowest-tech" Erfahrungen, die ich je gemacht habe", antwortete Neil Young auf die Frage, ob im März das neue Album erscheint.

Auch in seiner Rede bei der Gala am Dienstagabend ging Young kurz auf das Album ein, als er von einer Produktion mit nur einem Mikrofon in einer alten "Recording Booth" sprach. In genau so einer historischen Aufnahmekabine in Jack Whites "Third Man Studio" in Nashville ist das kommende Album entstanden. Ein Video der Session hatte Neil Young während eines Tribute-Konzerts für den verstorbenen Songwriter Bert Jansch in London aufführen lassen. Es zeigt ihn, wie er in der Kabine Janschs "Needle of Death" aufnahm.

In den letzten Wochen waren immer wieder neue Gerüchte über die Songs aufgetaucht. Angeblich soll Neil Young elf Coverversionen und einen eigenen Song aufgenommen haben. Zu den Covern sollen Songs von Bob Dylan, Gordon Lightfoot, Phil Ochs, Tim Hardin und anderen zählen. Einige davon sind bereits seit FarmAid regelmäßig in seinem Liveprogramm aufgetaucht. [Weiter mit Details zum Album ...]

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