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| CSN - bald wieder mit "echtem" Young? |
Die beliebte, über 40 Jahre alte Seifenoper "Crosby, Stills, Nash - mit und ohne Young" geht in die nächste Runde. Auslöser ist diesmal ausgerechnet Neil Young, der überraschend die Tür für eine Reunion öffnete - zumindest einen Spalt breit. In der
März-Ausgabe des britischen Musikmagazin "MOJO" zeigt sich der Kanadier wieder versöhnungsbereit: "Ich glaube, dass CSNY alle Chancen haben, wieder zusammen zu kommen", sagte Young im Interview mit MOJO-Autor David Fricke und fügte hinzu: "Ich bin nicht dagegen. Ich bin offen. Ich denke nicht, dass ich ein großes Hindernis bin."
Damit scheint Neil Young wieder einmal eine seiner berühmt-berüchtigten Kehrtschwenkes hinzulegen. Drei Jahre nach der letzte Reunion der notorisch zerstrittenen "Supergroup" beim Bridge School Benefizkonzert 2013 hatten diverse Anfeindungen der vier Musiker untereinander noch zu hefigen Spannungen geführt. Graham Nash verkündete im letzten Jahr sogar das endgültige Aus der Band. Vor allem nach David Crosbys abfälligen Bemerkungen über Youngs neue Lebensgefährtin Daryl Hannah ("hochgiftiges Raubtier") schien das Tischtuch endgültig zerrissen. Neil Young damals zu weiteren gemeinsamen Auftritten: "Nicht in einer Million Jahren".
Zwischenzeitlich hatten sich auch Graham Nash und Crosby heftig überworfen. Nash wollte nichts mehr mit dem streitlustigen Schnauzbart zu tun haben. Umgekehrt war David Crosby sauer über seine sexistische Darstellung in Graham Nashs Memoiren "Wild Tales". Nash wiederum lag zuvor auch mit Young überkreuz, dem er übel nahm, in dessen Memoiren weniger oft erwähnt zu werden, als der Hund von Youngs Ex-Ehefrau. Zumindest Stephen Stills hielt sich mit öffentlichen Aussagen vornehm zurück, machte seine Position aber auf andere Weise deutlich: Bei seinen beiden letzten Autismus-Benefizkonzerten trat er zusammen mit Neil Young auf. David Crosby hatte sich zuvor öffentlich über Stephen Stills nachlassende Stimme mokiert. [
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