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September 17, 2019

Neil Young Amazon Music HD
Neil Young auf Amazon Music HD
Auch Amazon bietet ab heute hochauflösendes Musikstreaming an - und hat Neil Young als Werbebotschafter gewonnen. "Dies wird das größte Ereignis in der Musik seit der Einführung von digitalem Audio vor 40 Jahren", erklärt Young, der zahlenden Abonnenten über seine eigene Archiv-Webseite selber Musikstreams im hochauflösendem Format XStream anbietet. Davor hatte er schon mit dem dreieckigen Pono-Player erfolglos versucht, audiophile Pionierarbeit zu leisten und dem qualitativ schlechten MP3-Format Paroli zu bieten. 

Amazon Music HD setzt sich mit zwei neuen Stufen von seinem bisherigen MP3-Streamingangebot ab. Die Stufe "HD" bietet mit 16 Bit und 44,1 kHz CD-Qualität. Stufe zwei nennt sich "Ultra HD" und hat mit 24 Bit und 192 kHz dieselbe hohe Auflösung wie Neil Youngs XStream-Format. Amazon Music HD kostet für Neukunden 14,99 Euro im Monat. Wer schon Kunde von Amazon Music Unlimited oder Prime ist, zahlt monatlich 12,99 Euro. Kunden von Amazons Musikstreamings ohne HD-Qualität können für jeweils 5 Euro upgraden. Derzeit wird ein auf 90 Tage begrenztes kostenfreies Probeabo angeboten, mit sich die Qualität testen lässt. Amazon gibt an, dass in Music HD mehr als 50 Millionen Songs in verlustfreier HD-Qualität vorliegen. Millionen weiterer Songs sollen zudem in Ultra-HD-Qualität vorliegen, darunter fast alle Alben von Neil Young. 

Welche Auswirkungen Amazons Schritt auf Youngs eigenen Streaming-Dienst heben wird, ist derzeit schwer abschätzbar. Preislich liegt der Musiker mit 19,99 Euro für ein Jahresabo deutlich unter Amazons Preisen, die sich im Jahr auf bis zu 180 Euro summieren können. Dafür erhält man bei Amazon allerdings Zugriff auf nahe zu alle Musiker und Alben, während Youngs 20 Euro-Angebot nur Zugriff auf seine eigene Musik erschließt. Ausgleich schaffen zusätzliche Exklusivangebote wie Filme, Livestreams von Konzerten, Erstzugriff auf Tickets sowie aufwändig präsentierte Zusatzinformationen zu den Alben und Tracks. Update: Youngs Hi-Res Streamingservice  ist über die NYA- App auch per Mobiltelephon oder Tablet unterwegs nutzbar. Amazons HD Music dagegen nur über PCs oder kompatible stationäre Audiogeräte. Die Amazon Music-App kennt (noch) kein HD-Streaming. Ob Neil Young damit seine Abonnentenbasis von derzeit etwa 20.000 zahlenden Kunden halten oder gar steigern kann, bleibt abzuwarten. 

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April 15, 2019

Neil Young, Phil Baker - To Feel the Music
Während Fans gespannt auf die Veröffentlichung seines lange angekündigten Science-Fiction-Romans warten, bringt Neil Young erst einmal ein Buch über seinen Kampf für bessere Musikqualität auf den Markt. Das Werk heißt "To Feel the Music: A Songwriter's Mission to Save High-Quality Audio" und erscheint am 10. September im ame­ri­kanischen Verlag BenBella Books. Vorbestellung sind bereits möglich.

Co-Autor des 242 Seiten-Werks in englische Sprache ist der Technikjournalist und Unternehmensberater Phil Baker. Baker war maßgeblich an der Entwicklung von Neil Youngs Pono-Player beteiligt und arbeitete auch an der Umsetzung des hoch­auf­lösenden Streamingformats "Xstream" für die "Neil Young Archives"-Webseite mit. 

In dem Buch geht es um Youngs Vision, die im digitalen Zeitalter verloren gegangene Audioqualität zurück zu gewinnen und das volle Klangspektrum von Musikaufnahmen für Hörer wieder erlebbar zu machen. Ausgehend von der Entwicklung des kommerziell gescheiterten  Pono-Players wollen Young und Baker ihre Leser "durch die Höhen und Tiefen und die Schwierigkeiten bei der Verwirklichung dieser Idee" führen. Das Buch, so die Verlagsankündigung weiter, erinnere an den Klassiker "Soul Of A New Machine" und erläutere die Entstehung und Arbeitsweise eines kleinen Teams von Ingenieuren, die versuchen, ein Produkt zu entwickeln, um Musik buchstäblich zu retten.

Neil Young, Phil Baker
To Feel the Music: A Songwriter's Mission to Save High-Quality Audio (Link zu Amazon.de) 
Erscheint: 10. September 2019 (Vorbestellbar ab sofort)
Formate: Hardcover 242 Seiten, E-Book, Audio-CD
Verlag: BENBELLA BOOKS, Sprache: Englisch
ISBN: 978-1948836388

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Februar 16, 2018

Neil Young Zitat Die Plattenfirmen haben es gekillt. Sie zerstörten es, indem sie darauf bestanden, für die hochauflösenden Dateien zwei- bis dreimal so viel Geld zu berechnen wie für MP3s. Warum sollte jemand dreimal so viel bezahlen?

Nach meinem Empfinden sollten alle Musikstücke gleich teuer sein. Die Übertragung der [hochauflösenden] Dateien kostet nichts zusätzlich. Und heute haben wir mit dem Streaming kein Problem mehr [mit der unautorisiertem File-Sharing]. Wer will etwas kopieren, wenn man es streamen kann?

Die Plattenfirmen haben die hochauflösende Musik gekillt, weil sie dreimal so viel für hochauflösende Musik verlangen wie für normale Musik. Das ist das Dümmste, was ich je gesehen habe."
Neil Young Pono
Neil Young im Interview mit Randy Lewis am 14.02.2018 zum Scheitern seines PONO-Musiksystems.

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April 22, 2017

Neil Young + Orastream = Xstream
Neil Young macht Schluss mit Pono. Statt weiter auf seinen dreieckigen PonoPlayer und hochauflösende Musikfiles per Download im PonoStore zu setzen, wechselt der Rockmusiker zum Streaming. In einer Mitteilung im Mitgliederforum der Pono-Webseite verriet Young jetzt auch den Namen des neuen Streamingdienstes: Xstream. Weitere Details sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

In seiner Mitteilung schreibt Neil Young weiter, er habe Xstream mit einem kleinen Team zusammen mit der Firma Orastream aus Singapur entwickelt. Im Gegensatz zu den bereits bestehenden Streamingdiensten, bei denen man sich jeweils zwischen geringer, mittlerer oder hoher Auflösung entscheiden müsse, setze Xstream auf eine adaptive Technik. Es gebe nur einen Stream, dessen Qualität sich stets nach dem Wiedergabegerät und der verfügbaren Übertragungsbandbreite ausrichte. Xstream sei in der Lage, die Auflösung der übertragenen Musik in 15.000 Schritten übergangslos anzupassen. Ob im Auto, per Mobilfunk oder Zuhause mit stabilem WLAN - die Kunden bekämen stets die beste Audioqualität ohne extra für hochauflösende Musik zahlen zu müssen. [Weiter: Musiklabel Schuld an Pono-Misserfolg ...

Dezember 13, 2016

Neil Young Ausblick 2017
Wer geglaubt hat, Neil Young würde es nächstes Jahr ruhiger angehen lassen, sieht sich getäuscht. Der Kanadier hat jetzt in einem Interview mit dem Magazin "Rolling Stone" seine Pläne für 2017 weiter konkretisiert. Und die haben es in sich: Sein kommendes Album, mit dem er bereits vor Veröffentlichung seines gerade erst erschienenen Albums "Peace Trail" begann, sei "schon halb fertig". Und er nimmt es mit mit "Promise of the Real" im Studio auf. Das neue Werk soll sofort erscheinen, wenn es fertig ist. Auf branchenübliche Veröffentlichungsintervalle wie ein Jahr könne er keine Rücksicht nehmen. Neil Young: "Ich habe keine Zeit mehr, so lange zu warten."

Young bestätigte dem "Rolling Stone", dass es im nächsten Jahr wohl keine Tour geben wird. Er habe anderes zu tun. Außer an der Fertigstellung seines neuen Albums, arbeite er an einem neuen Buch - einem Roman - sowie an einem Fernsehfilm über seine USA-Durchquerung mit dem Hybrid-Auto LincVolt. Eine Reunion mit CSN&Y schließt Neil Young ebenso wenig aus, wie eine Wiederbelebung von "Crazy Horse".

Auch mit seinem Pono-Musikservice hat der 71-jährige Musiker noch einiges vor. Mit einem Partner in Singapur arbeite er an Hi-Res-Streaming. Außerdem will er mit Pono, dessen Vertrieb nach der Insolvenz von Partner Omniphone derzeit stilliegt, auch auf Mobiltelefonen Fuß fassen.

Das Interview mit dem Rolling ist hier als Podcast abrufbar ( auf Englisch).

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November 04, 2016

Neil Young - Peace Trail
Neil Youngs neues Album "Peace Trail" ist ab sofort bei AMAZON-Deutschland und im Webstore des Musikers vorbestellbar. Die Käufer des jetzt für den 9. Dezember angekündigten Albums mit zehn Songs können den Titelsong bereits jetzt downloaden. Amazon bietet ihn auch als separaten Download an.

In Neil Youngs Webstore bei Warner sind außerdem mehrere Bundles bestellbar: Die CD-Fassung von "Peace Trail" und die später verfügbare Vinyl-Version gibt es auch jeweils zusammen mit einer Schirmmütze. UPDATE: CD, Vinyl und die Bundles mit den Mützen sind inzwischen auch in Neil Youngs deutschem Webstore gelistet. Überraschend wird es das Album auch wieder bei Apples iTunes, Google Play Music, Amazon Prime und Spotify geben. Im Sommer 2015 hatte Neil Young seine Musik vollständig aus den Streaming-Diensten entfernt und sein letztes Album "EARTH" nur beim höher auflösenden Streaming-Dienst TIDAL angeboten.

Ebenso überraschend ist die Zusammenarbeit mit dem Hi-Res-Anbieter HDtracks, der neben dem neuen Album jetzt den kompletten Katalog Neil Youngs im Angebot hat. Youngs eigener Musikdienst PONO taucht dagegen nicht mehr auf. PONO war im Sommer wegen der Insolvenz des Vetriebspartners Omnifone vom Netz gegangen. Ob Neil Young künftig ganz auf HDtracks statt Pono bleibt unklar.

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Mai 04, 2016

Neil Young
Neil Young hat weiter Schwierigkeiten, mit seinem hochauflösenden Pono-Musikdienst nach Europa zu expandieren. Ursprünglich sollte der bislang auf die USA und Canada beschränkte Dienst schon im letzten Herbst auch in Großbritannien, und im Laufe des Jahres in weiteren Ländern Europas verfügbar sein. Daraus wurde bislang nichts.

Der von Neil Young schon im letzten Herbst eingeräumte Kapitalmangel scheint dabei auch weiterhin das Kernproblem zu sein. Lizenzen und der Aufbau eines Vertriebs für die Downloads und die Geräte sind schließlich nicht aus der Portkokasse zu bezahlen. Das über Kickstarter und von Venture-Kapitalgebern eingesammelte Geld reicht für eine weltweite Expansion offenbar nicht aus. In einer persönlichen Mitteilung über die sozialen Netzwerke bat Pono-CEO Neil Young jetzt seine potentiellen europäische Kunden um Geduld. Man arbeite an einer Problemlösung. [Weiter: Hier die ins Deutsche übersetzte Mitteilung Youngs ...]

November 23, 2015

Neil Young hat seinen Pono-Webstore nun doch wie angekündigt im November auch für Kanada geöffnet. Seit Montag können Fans des hochauflösenden Musikformats in Neil Youngs Geburtsland Alben downloaden. Während der laufenden Beta-Phase würden aber gelegentlich noch Preise in US-Dollar angezeigt, heißt es in einer Mitteilung auf der Pono-Webseite. UPDATE: Auf einer Pressekonferenz in Vancouver gab Pono-CEO Neil Young bekannt, dass der reguläre Betrieb Anfang Dezember starte, Auch der dreieckige gelbe PonoPlayer könne dann in Kanada offiziell gekauft werden. Als Vertriebspartner fungieren die Drogerie- und Elektro-Kette "London Drugs", der Online-Händler Amazon-Kanada sowie Bay Bloor Radio.

Neben Kanada hatte Neil Young ursprünglich auch die Expansion von Pono nach Großbritannien angekündigt. Ob der Schritt nach Europa auch noch im November erfolgt, ist derzeit nicht bekannt.

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November 20, 2015

PonoPlayer Product of the Year 2015
Neil Youngs PonoPlayer ist vom renommierten US-Fachmagazin STEREOPHILE zum "Produkt des Jahres 2015" gewählt worden. Der gelbe, dreieckige Player für hochauflösende Musikdateien setzte sich in der Kategorie "Digitale Produkte" gegen andere Portable Player von Sony und Astell & Kern sowie gegen stationäres digitales Equipment mit zum Teil erheblich höheren Preisen durch. Laut STEREOPHILE hat sich der PonoPlayer sogar deutlicher gegen seine Konkurrenz durchgesetzt, als die Gewinner in den anderen Kategorien. Das Gerät sei "ein ausgereifter, hochleistungsfähiger tragbare Player zu einem fairen, erschwinglichen Preis", begründet die Zeitschrift in ihrer Dezemberausgabe die Wahl. Neil Young hat die Kür zum "Produkt des Jahres" mit einem kurzen Video gefeiert, das er auf seiner Facebook-Seite postete.

Bei der weiteren Expansion von Pono scheint er allerdings weniger erfolgreich zu sein. Von der eigentlich für November angekündigten Ausweitung auf Kanada und Großbritannien ist bislang immer noch nichts zu sehen. Das wichtige Weihnachtsgeschäft ginge damit in diesen Ländern an Pono vorbei. Eine ebenfalls geplante Expansion nach Deutschland wurde von Neil Young zuletzt gar nicht mehr erwähnt. Noch immer ist der Verkauf der PonoPlayer und der Bezug der hochauflösenden Alben aus lizenzrechtlichen Gründen auf die USA beschränkt. 

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Oktober 11, 2015

PonoPlayer
Neil Young hat am Samstag angekündigt, mit seinem Pono-Webstore im November nach Kanada und Großbritannien zu expandieren. Dann sollen dort auch die dreieckigen Pono-Player in ausgewählten Geschäften verkauft werden. Bislang war Pono aus lizenzrechtlichen Gründen und wegen fehlenden Kapitals auf die USA beschränkt. Ursprünglich wollte Pono-CEO Neil Young weitere Länder aber schon im ersten Quartal 2015 erschließen. Dieser Termin konnte nicht gehalten werden.

Im August hatte der Musiker dann in einer öffentlichen Mitteilung Kapitalmangel eingeräumt und um weitere Investoren geworben. "Kanada, Großbritannien und Deutschland gehören zu unseren ersten Zielen", so Neil Young damals. "Sobald wir die Mittel haben, werden wir diese Stores eröffnen". Offenbar reicht das jetzt neu geworbene Kapital aber noch nicht für Deutschland. Ob deutsche Pono-Interessenten ab November wenigstens im britischen Webstore kaufen können, ist derzeit ungeklärt.

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August 20, 2015

Neil Youngs Pono
Es gibt wieder ein Lebenszeichen von Pono. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Neil Young jetzt einen langen Text über sein Audio-System - allerdings ohne viel Neues zu berichten. Zwischen den Zeilen der mit "Pono ist eine Herzensangelegenheit" überschriebenen Mitteilung sind allerdings einige interessante Botschaften zu lesen.

So wird zum Beispiel offen ein Mangel an Kapital eingeräumt. "Kanada, Großbritannien und Deutschland gehören zu unseren ersten Zielen" für die weitere Expansion des Pono-Stores, schreibt Neil Young. Allerdings werde die Eröffnung von Stores in anderen Ländern "von einem Mangel an Ressourcen beschränkt". Darum wolle man sich jetzt verstärkt kümmern. Neil Young: "Sobald wir die Mittel haben, werden wir diese Stores eröffnen". Auch die ausführliche Auflistung und Beschreibung der bisherigen Pono-Geschäftspartner wie SalesForce, Ayre Acoustics, PCH, EDL oder JRiver liest sich beinahe wie ein Werbeprospekt, mit dem Neil Youngs Firma um weitere Investoren und Kapital buhlt. [Weiter: Geschäftsführer gesucht ...]

Juni 02, 2015

Neil Youngs Pono auf Amazon
Neil Young verkauft jetzt seinen PonoPlayer auch über Amazon. Das gab der Musiker heute auf der Pono-Webseite und über Facebook bekannt. Allerdings beschränkt sich der Verkauf laut Pono auf die USA. Dagegen gibt Amazon.com an, auch in andere Länder zu liefern.

In Sachen Musik bleiben Interessenten außerhalb der USA auf jeden Fall weiterhin außer vor - soweit sie sich nicht über Kontakte in den USA mit Alben oder Songs aus dem Pono Music Store beliefern lassen können. Die ursprünglich für das erste Quartal 2015 angekündigte Eröffnung des Pono Music Stores in Kanada und Großbritannien lässt weiter auf sich warten - von einer weltweiten Verfügbarkeit der Lizenzen ganz abgesehen. Zuletzt hatte Pono im Februar "komplexe rechtliche Probleme" eingeräumt. Einen neuen Termin gab man nicht mehr an. Ob hinter dem Deal mit Amazon.com möglicherweise mehr steckt, als eine zusätzliche Vertriebsquelle für die Player, bleibt abzuwarten.

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Februar 21, 2015

Neil Youngs Pono-Ökosystem bleibt vorerst auf die USA beschränkt. Eine eigentlich für das erste Quartal 2015 geplante Expansion des Pono Music Stores nach Kanada und Großbritannien wird auf unbekannte Zeit verschoben. Das teilte das Pono-Team in einer Mitteilung auf der Pono-Webseite mit. Man habe "die Schwierigkeiten, die es auszubügeln galt" und das "Netz aus rechtlichen, geschäftlichen und vertraglichen Problemen" wohl unterschätzt, heißt es in der Mitteilung. Man untersuche die ganze Situation, aber im Moment könne kein bestätigter Termin genannt werden."Das Ziel, den Store außerhalb der USA zu eröffnen, hat immer noch sehr hohe Priorität für uns", so Pono weiter. [Weiter ...]

Februar 01, 2015

David Crosbys Pono Tweet
Crosbys Tweet (Klick zum Vergrößern)
David Crosby rückt wieder näher an Neil Young heran. Die beiden waren wegen einer abfälligen Äußerung Crosbys über Youngs Privatleben im letzten Jahr auf Distanz gegangen. Neil Young hatte deswegen eine immer wieder ins Spiel gebrachte CSNY-Reunion ausgeschlossen ("Nicht in einer Million Jahren"). 

Jetzt lobt David Crosby wiederholt Youngs Pono-Aktivitäten. Nachdem er im Zusammenhang mit der Arbeit am "CSNY 1974" Boxset eher genervt über die Audio-Besessenheit seines Ex-Kollegen sprach, scheint er zu den Pono-Bekehrten zu gehören. Über seinen Twitter-Account äußerte er sich nun geradezu enthusiastisch: "Ich muss sagen ... Neils Pono-Player ist traumhaft gut. Ich hörte Sachen auf Gaucho, die ich noch nie hörte ... jemals".

"Gaucho" ist das 1980 erschienene siebte Studioalbum von "Steely Dan". Die für ihren Perfektionismus bekannte Jazz-Rock-Band hatte das Album in angeblich über 1.000 Studiostunden mit mehreren Dutzend Musikern produziert. Die Pono-Fassung des Albums schöpft mit seiner Auflösung von 96kHz/24bit die maximale Samplingrate des Pono-Formates allerdings nur zur Hälfte aus.

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Januar 07, 2015

Neil Young Pono
Foto:  theverge.com
Neil Young hatte am Dienstag und Mittwoch auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seine ersten öffentlichen Auftritte im neuen Jahr. Vor Presse und Fachpublikum sowie auf einer “Super Session“ mit einem Redakteur des “Rolling Stone“ (Videos unten) stellte der Musiker sein Pono-Audiosystem und den Pono Webstore vor. Der PonoPlayer kann jetzt über den Webstore vorbestellt werden, ausgeliefert werden die Geräte im Februar. In den USA sollen die 399 Dollar teuren Player zudem ab Montag auch in  ausgewählten Geschäften erhältlich sein, berichtet das Online Magazin The Verge.  

Der im Vorfeld der CES angekündigte offizielle Launch des Pono Webstores erfolgte ebenfalls, obwohl in Neil Youngs Präsentation als auch im Netz bis Stand Mittwochmorgen immer noch das Beta-Logo zu sehen war. Dennoch können ab sofort Pono-Kunden in den USA und in Kanada regulär Musik beziehen. Bislang war dies nur Unterstützern der Kickstarter-Kampagne möglich. Weitere Länder sollen im Laufe des Jahres folgen. [UPDATE Weiter mit 2 Videos ...]

Januar 01, 2015

Neil Younf, Pono, CES 2015
Für Neil Young fängt das neue Jahr 2015 mit Arbeit an: Der Musiker und Boss von PonoMusic wird sein Pono-Audiosystem auf der Internationalen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentieren. Auf einer Pressekonferenz am 6. Januar und einer "SuperSession" mit dem Chefredakteur des Rolling Stone, Nathan Bracket, am 7. Januar stellt Neil Young den PonoPlayer und den Pono Webstore vor.

PonoMusic nutzt die CES, eine der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, zudem für den offiziellen Start des PonoMusic Webstore. Der mit inzwischen über zwei Millionen Songs bestückte Onlinestore war bislang nur als Beta-Version den Käufern vorbehalten, die ihren PonoPlayer über die Kickstarter-Kampagne erworben hatten. Zum Start der CES am 5. Januar sollen dann Alle die FLAC-Files von Pono online kaufen können - sofern sie in den USA wohnen. Wie PonoMusic in seinem letzten Info-Update auf der Kickstarter-Seite zum Jahreswechsel mitteilt, soll der PonoMusic Store im ersten Quartal 2015 auch in Kanada und Großbritannien verfügbar gemacht werden. Die Ausweitung auf andere Länder werde laut Mitteilung dann "für den Rest des Jahres 2015" erwartet. [Weiter: Neujahrsbotschaft von Neil Young ...]

Dezember 23, 2014

Den PLAYBOY liest man ja bekanntlich wegen der interessanten Interviews. Jetzt gibt es aber noch einen weiteren Grund, sich das offenherzige Magazin einmal näher anzusehen - zumindest die kroatische Online-Ausgabe. Dort wird nämlich Neil Young und sein neues Audiosystem Pono als "technische Revolution" vorgestellt. Neben den aktuellen Playmates Elizabeth, Anita und Petra geht es auch um das Ende von MP3 und die Vorteile von HD-Audio. Einziger Nachteil: Der Pono-Artikel (Link hier) ist in kroatischer Sprache verfasst. Aber dafür gibt es ja viele schöne, bunte Bilder zu sehen ...

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Dezember 10, 2014

Der Kanadier Mike Beauchamp hat auf seiner Webseite mikebeauchamp.com einen der gelben PonoPlayer geöffnet und das elektronische Innenleben von Neil Youngs neuem Audiogerät für hochauflösende Musikdateien analysiert.

In seinem technischen Artikel (auf Englisch) erklärt er alle wesentlichen Bauteile und die verwendeten Komponenten. Dazu präsentiert er viele detailreiche Fotos des sezierten Gerätes. Beauchamp hat auch ein informatives Video (links) von seiner Erforschung der Pono-Innenwelt erstellt.
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Dezember 08, 2014

Ankündigung (Klick zum Vergrößern)
Weihnachtsüberraschung für Pono-Besitzer: Neil Young hat im Forum der Pono-Community bekannt gegeben, dass seine ersten 14 Alben als "Original Release Series Discs 1-14" am 23. Dezember verfügbar sein werden. Die Downloads werden als hochauflösende Versionen in 24-bit und 192kHz oder 176kHz veröffentlicht. Bei den Alben handelt es sich um alle offiziell erschienen seit "Neil Young" von 1968 bis "Re-ac-tor" von 1981. Die meisten davon sind erstmals digital in hoher Auflösung erhältlich, einige davon  aber bereits früher als DVD-A veröffentlicht. Auf Vinyl sind in der "Neil Young Original Release Series" bislang lediglich die Alben 1 bis 8 erschienen. Die letzten vier gerade im November.

Neil Young reagiert mit der Ankündigung auf die Kritik von Pono-Kunden. Bislang sind in der Beta-Version des Pono-Stores alle Alben Neil Youngs und der meisten anderen Künstler nämlich nur in der Standard-CD-Auflösung von 16-bit/44,1kHz enthalten. Damit wird das "Pono-Versprechen - Musik in der besten verfügbaren Auflösung zu bieten - derzeit nicht erfüllt. Die Plattenfirmen, erklärt Neil Young die Lage, hätten die höher auflösenden Formate nicht an Pono geliefert. Man werde sie aber weiter dazu drängen. Für Pono-Kunden außerhalb der USA und Kanada spielt das Formatproblem ohnehin keine Rolle, da der Webstore erst im Laufe des kommenden Jahres auf andere Länder ausgeweitet werden soll.

Neil Young Official Release Series Discs 1-14 Pono
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Oktober 17, 2014

Neil Young und der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore haben auf der "Dreamforce Conference" in San Francisco über Umweltpolitik diskutiert. Die beiden waren am Donnerstag Redner während einer Session am letzten Tag der Konferenz, die von der Softwarefirma Salesforce veranstaltet wird. Salesforce-Chef und Pono-Investor Marc Benioff hatte nach dem Vortrag von Al Gore über die globale Umweltpolitik zwei Stühle auf die Bühne stellen lassen und Neil Young zu Al Gore hinauf gerufen. Der Musiker sollte laut Programm eigentlich sein Pono-System präsentieren. 

Die Stühle blieben weitgehend ungenutzt. Neil Young bat Al Gore, die Diskussion über Fragen der Umwelt- und Energiepolitik lieber im Stehen abzuhalten. Er sei es gewohnt, beim Sprechen umherzulaufen. In der Folge entspann sich ein Gespräch, das wirkte, als ob sich zwei Bekannte auf der Straße begegnen und über den Lauf der Welt philosophieren. Gore gratulierte dem Musiker zu dessen Engagement in Umweltfragen. Vor allem das LincVolt-Projekt habe ihn begeistert. Ein Freund habe zu ihm gesagt, als sie sich einmal LincVolt ansahen, es sei das großartigste Fahrzeug der Welt. [Weiter mit Pono ...]

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