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Juli 25, 2026



Das Neil Young-Technikmuseum hat nach umfassender Renovierung wieder geöffnet! Über 200 Exponate aus allen Abschnitten von Neil Youngs langer Karriere warten als interaktive 3D-Modelle darauf, erforscht zu werden. Alle Modelle sind nun einzeln anwählbar und mit Erläuterungen, Foto sowie weiterführenden Links versehen. 

Klicke hier für den Museumseinlass oder auf den Menüpunkt oben in der Leiste.

Dezember 12, 2025

Neil Youngs Drums
Wenn das Bühnenlicht angeht, ist es oft das Erste, was das Publikum sieht – noch bevor der erste Akkord erklingt: der Name der Band auf der Vorderseite der Bassdrum. Diese runde Fläche, die sich zentral auf der Bühne befindet, ist die wohl wertvollste Werbefläche im Musikgeschäft. Was heute selbst für die kleinsten Garagenbands zum Standard gehört, hat eine evolutionäre Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Popkultur verknüpft ist. Sie beginnt in den 1920er und 1930er Jahren. In der Ära des Jazz und Swing nutzten Big Bands und Orchesterleiter die Trommelfelle zunächst, um Initialen oder Wappen darauf zu platzieren. 

Der entscheidende Wendepunkt folgte am 9. Februar 1964 mit dem Auftritt der "Beatles" in der "Ed Sullivan Show". Das dort präsentierte ikonische "Drop-T"-Logo auf Ringo Starrs Ludwig-Schlagzeug etablierte die Frontseite als Standard in der Popkultur. Nach der Ausstrahlung wollte jeder Schlagzeuger nicht nur ein Ludwig-Set, sondern auch den eigenen Bandnamen prominent darauf platzieren. Die Bassdrum war endgültig zur Werbetafel geworden. In den späten 1960er- und 1970er-Jahren erweiterten Rockbands diesen Trend um künstlerische Designs – eine Tradition, die bis heute anhält.

In Neil Youngs langer Karriere hatte das Bassdrum-Logo zunächst keine allzu große Bedeutung. Natürlich gehörten auch seine Bands in den Jugendjahren zu den Nachahmern der "Beatles" und verzierten ihre Bassdrums. Auch "Buffalo Springfield" rührte die Werbetrommel. Danach jedoch blieben die großen Trommeln von Youngs Begleitband lange schmucklos. So entfernte "Crazy Horse"“-Drummer Ralph Molina lange Zeit das Frontfell seiner Bassdrum oder spielte auf der „Rust Never Sleeps“-Tour gar ein transparentes Schlagzeug. Meist war nur das Logo des Herstellers Ludwig zu sehen. Der berühmte reitende Indianer zierte erst ab 2012 sein Basstrommelfell.

Auch andere von Neil Youngs vielen Backingbands, wie die "Stray Gators", "Santa Monica Flyers", "Ducks", "Bluenotes" oder die "Trans Band2, verzichteten auf Logos. Episoden mit den "Shocking Pinks", den "International Harvesters" oder mit "Pearl Jam" zeigten dagegen wieder eine geschmückte Bassdrum. Ab 2012 gab es dann keine Tournee mehr ohne Logo: Bei "Crazy Horse" ist es der reitende Indianer, bei „Promise of the Real” das rote Herz und bei seiner aktuellen Band, „Chrome Hearts”, das Chromherz.

Hier ist eine chronologische Übersicht über alle bekannten Bassdrum-Logos, die Neil Young seit 1962 auf der Bühne verwendet hat. [Weiter: Alle Bassdrum-Logos von Neil Youngs Bands ...]

August 15, 2021

NYA Hi-Res Videos
Rusted Moon ist zurück aus der Sommerpause - und Neil Young hat inzwischen allerlei berichtenswerte Aktiviäten entwickelt. Als erstes Update hier der Hinweis auf eine technische Neuheit auf der Archivseite. Dort hat Neil Young sein Video-On-Demand Angebot "Movietone" jetzt um eine Hi-Res-Sektion erweitert.

Statt der bislang auf der "Vimeo"-Plattform gehosteten Videos nutzt das neue Angebot Technik und Server von "Orastream". Diese Firma aus Singapur steuert bereits seine adaptive Streaming-Technik für die hochauflösenden Musikangebote der Neil Young Archives bei. Jetzt sorgt sie auch dafür, dass Videos in Full-HD-Auflösung von 1024p gleichzeitig mit hochauflösendem Audio in 24bit/192kHz kombiniert werden können - eine ausreichende Internetbandbreite vorausgesetzt. Zuvor war bei maximal 16bit/44kHz CD-Qualität Schluss. Damit setzt Neil Young wieder einmal technische Maßstäbe im Streaming-Sektor.

Derzeit sind allerdings nur zwei Beispiele dieser neuen Hi-Res-Videos verfügbar: Das bereits bekannte halbstündige "Horseback", ein epischer Jam mit "Crazy Horse" von den Aufnahmesessions zum Album "Psychedelic Pill" von 2012, der über Filmmaterial von Neil Youngs Instrumenten und Aufnahmeequipment gelegt wurde. Das zweite Video wurde eigens für die Hi-Res-Audioaufnahme von "Distant Camera" vom Album "Silver & Gold" mit Super-8-Filmchnipsel des verstorbenen LA Johnson und einige von Daryl Hannah beigesteuerte Digitalvideos neu zusammengestellt.

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Juni 09, 2020

Bei seinem Equipment - ob für's Musik machen oder für's Auf­neh­men - steht Neil Young bekannt­­lich auf Vintage und Analog. Digital­­kram nutzt er nur, wenn es gar nicht anders geht - und dann auch nur höchst­auf­lösend.

Das war aber nicht immer so. Für eine Zeit lang - etwa von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre - setzte er auf digitale Auf­nahmegeräte - und gehörte sogar zu den Pionieren des digitales Zeitalters. Kurioserweise setzte Neil Young ausgerechnet bei seinem Ausflug in die eher alt­modische Country-Musik auf diese damals neuzeitliche Auf­nah­metechnik.

Bei den Aufnahmen zur ersten Version des Country-Albums "Old Ways" 1983 - dessen Veröf­fent­li­chung sein neues Label "Geffen-Records" aber ablehnte - setzte er auf die seinerzeit brandneuen digitalen Master-Rekorder Sony 3324. Er kaufte mit den Exemplaren drei und vier sogar zwei ganz frühe Geräte der allerersten Serie, die Sony damals in die USA ausgelieferte. Diese beiden Maschinen waren dann lange im "Plywood Digital Studio" auf seiner Ranch in Nordkalifornien im Einsatz.

Dort nahm Neil Youngs im April 1990 mit "Crazy Horse" auch sein legendäres Album "Ragged Glory" auf, das ihn aus den musikalisch eher düsteren 1980er Jahren wieder zurück zu alter Form brachte. Sein langjähriger Techniker und Produzent John Hanlon hat jetzt auf der Archivseite in einem Beitrag der Reihe "John Hanlon's Notebook" Einzelheiten der Aufnahmesessions für "Ragged Glory" enthüllt, bei denen der digitale 24-Spur-Master-Recorder von Sony eine zentrale Rolle einnimmt. Hanlons detaillierte Ausführungen werfen auch ein interessantes Licht auf die Art, wie damals aufgenommen und produziert, wie analoges Vintage-Equipment und moderne Digitaltechnik kombiniert wurden - und wie am Ende dennoch ein sonderbarer Mix aus verschiedenen Quellen auf dem fertigen Album landete. [Weiter: Die Sessions für "Ragged Glory" ...]

Dezember 10, 2019

Im Aufnahmestudio setzt Neil Young auf analoge Technik. Davon wich er nur in den 1980 und 1990er Jahre ab, als er seine Alben digital produzierte - und das heute öffentlich bereut. Auch wenn nebenher immer noch digitale Technik und Software zum Einsatz kommt, für die eigentliche Aufnahme greift Young inzwischen wieder auf Jahrzehnte lang bewährtes, analoges Equipment zurück.

Am bekanntesten - und auch am längsten in Verwendung - ist das "Green Board".  Dieses 12-kanalige Mischpult ohne die bei späteren Pulten üblichen Schieberegler, wurde in den 1960er Jahren von Frank DeMedio als transportable Konsole für Wally Heiders mobilen Aufnahmewagen gebaut. Dieser Recording-Truck stand 1971 auch vor der Scheune auf Neil Youngs Ranch. Der Musiker hatte Wally Haiders mobiles Studio für die Havest-Sessions gemietet. Laut Elliot Mazer, der damals das Green Board bediente, kaufte Neil Young wenig später die Konsole für sein privates Studio, das er auf der Ranch einrichtete.

Der Name "Green Board" leitet sich von dem grünen Blechgehäuse ab, in das DeMedio zwölf Mikrofonvorvestärker vom Typ 610-A der Firma Universal Audio eingebaut hatte. Die besitzen nur wenige Einstellmöglichkeiten, waren in schlichter Röhrentechnik konstruiert und durch ihren warmen und extrem musikalischen Sound bei Musikproduzenten erste Wahl. [Weiter: Noch mehr Mixer von Neil Young ....]

August 26, 2019

In Bezug auf sein Equipment ist Neil Young ein sehr konservativer Musi­ker. So ist die grundlegende Zusam­men­stellung seiner Bühnen­ver­stärker seit Jahrzehnhen nahe­zu unver­än­dert. Zwar schraubt er gelegentlich an kleineren Details. Tief­grei­fende Än­de­rungen am Setup, wie zum Beispiel die Wand aus Marshall-Stacks im Jahr 1989, sind aber selten und meist nur kurzlebiger Natur.

Seit den 1970er Jahren wird Youngs Sound von der im Kern immer glei­chen Zusammenstellung geprägt: Sein Gitarrensignal geht zuerst in einen Fender Reverb - ein altes Effekt­gerät mit Federhall.  Von da in seinen legendären 1959er Fender Deluxe Amp. Dessen externer Laut­sprecher­ausgang wird in einen alten Magnatone 280 Stereoverstärker geleitet, dessen Sound wiederum von einem riesigen Baldwin Exterminator Transistorverstärker und einer PA-Box auf die richtige Lautstärke gebracht wird.

Seit der Tour 2019 mit "Promise of the Real" war aber ein zentrales Element dieser Zusammenstellung plötzlich verschwunden: Der Magnatone 280 Amp. Beim ersten Konzert der POTR-Tour am 20. Mai 2019 in Seattle war noch alles beim alten. Aber bereits einen Tag später, beim zweiten Konzert in Seattles "Paramount Theatre" fehlte der Verstärker - und wurde bei den restlichen Shows in den USA und im Sommer in Europa auch nicht mehr eingesetzt. Warum Neil Young den seit vielen Jahrzehnten verwendeten Verstärker aussonderte, ist bislang unbekannt. Möglicherweise hängt die Veränderung mit den Aufnahmen für das neue "Crazy Horse"-Album im April 2019 zusammen - nur wenige Wochen vor Beginn der POTR-Tour. Laut Neil Youngs Produzent John Hanlon wollte man dabei wieder an den frühen "Crazy Horse"-Sound des ersten Albums "Everybody Knows This Is Nowhere" anknüpfen. Und damals spielte der Magnaton noch keine Rolle. [Weiter: Equipment 2019 als Einzelmodelle ...]

März 17, 2019

Neil Youngs Gitarrensound ist un­ver­wechselbar. Die Komponenten, die dafür verantwortlich sind, stehen seit Jahr­zehnten nahezu un­ver­ändert auf der Bühne. Dabei sah sein Equip­ment in den Anfangstagen ganz an­ders aus. Und auch der Gitar­renton hatte damals noch längst noch nicht diese enorme Durch­schlags­kraft, für die Neil Young heute berühmt ist.

Auch mit seiner Weigerung, Werbung zu machen, war es seinerzeit nicht lange her. Schon mit seiner Band "Buffalo Springfield" warb er für Verstärker der Marken "Acoustic" und "Sunn". 1969, in den frühen Tagen mit "Crazy Horse", machte Neil Young Reklame für Equipment des US-Herstellers "Altec Lansing". Der hatte gleichzeitig auch "Crosby, Stills & Nash" unter Vertrag. In einer 1970 erschienenen Zeitungsanzeige (Foto unten rechts) wird der Aktivlautsprecher Modell 1205A und eine Mixerkonsole als Ausrüstung von Neil Young, CSN&Y, sowie des Country-Musikers Merle Haggard und von Jazz-Trompeter Don Ellis vorgestellt. Altec Lansing sprach damit gleich mehrere Musikgenres an. Neil Young & Crazy Horse sind in der Anzeige sogar mi Foto abgebildet, das man bei Altec Lansing als Poster anfordern konnte. [Weiter: Bühnentechnik für Kinosäle ...]

Oktober 21, 2018

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Januar 24, 2018

Das rote Pedalboard auf dem Bühnenboden gehört neben der Gibson "Old Black", dem "Peace & Dove"-Gitarrengurt und dem Fender Deluxe-Amp zu den Trademarks Neil Youngs. Mit dem rotlackierten Holzkasten schal­tet er seine Effektgeräte ein und aus. Das Board dient aber vor allem der Steuerung des Whizzers, jenem Wunder­gerät, mit dem Neil Young die Ein­stellungen seines Verstärkers aus der Ferne regeln kann.

Das seit 1978 verwendete rote Pedal­board mit seinen NASA-erprobten Schal­tern, ist bereits das dritte Board im Bühneneinsatz. Angefangen hatte alles 1975 mit einem aus Redwood-Holz gefertigten Board, mit dem die erste Version des Whizzers gesteuert wurde. Dieses Board wurde kürzlich in Los Angeles versteigert und rückte damit erst in den Fokus der Öffentlichkeit. Fotos vom Bühneneinsatz sind nicht bekannt.

Laut Neil Youngs Erklärungen im Auktionskatalog war das Teil bei den Tourneen 1975 und 1976 im Einsatz. Fotos und Videos von der Crazy Horse-Tour 1976 zeigen immerhin den damit gesteuerten ersten  Whizzer. Den hatte Gitarrentechniker Sal Trentino so konstruiert, dass über eine Welle der Volume-Regler  von Neil Youngs Fender Deluxe-Verstärker ferngesteuert werden konnte. Auch bei der kurzen Club-Tour mit "The Ducks" im Sommer 1977 in Santa Cruz kam Whizzer Nummer 1, wie Fotos belegen, bereits zum Einsatz. Das ist deutlich früher als bei der Rust Never Sleeps-Tour, wie sonst häufig zu lesen. [Weiter: Vom roten zum schwarzen Board ...]

Oktober 20, 2017

Neil Youngs berühmter "Whizzer" bekommt bald einen kleinen Bruder aus Deutschland. Die Dresdener Ver­stär­ker­schmiede "Ritter Amplifi­cation" arbeit derzeit an einem Nach­bau für Jedermann, der im Früh­jahr 2018 auf den Markt kommen soll. Auch Neil Youngs rotes Floorboard, mit dem der "Whizzer" und verschiedene Effekt­pe­da­le bedient wird, soll als Replika aus Sachsen herauskommen.

"Wir sind hier große Neil-Fans und ar­bei­ten seit ca. zwei Jahren am Whizzer", erläutert Tilman Ritter von "RITTER Amplification" auf Anfrage von Rusted Moon. Der Dresdener Whizzer funktioniert nach den gleichen Prinzip wie das von Rick Davis Anfang der 1990er Jahre für Neil Young konstruierte Gerät: Die beiden Volume- und der Tone-Regler des Fender Deluxe-Verstärkers werden vom Whizzer mittels dreier Gleichstrommotoren mechanisch auf die möglichen Einstellungen von jeweils 0 bis 12 gedreht (Video oben). Sechs verschiedene Sound­kombinationen, die sich aus den Einstellung der drei Regler ergeben, können per Knopfdruck als Preset im Whizzer gespeichert und später wieder abgerufen werden. Über das Floorboard sind auch kombinierte Verstärker-Presets mit bis zu sechs Effektgeräten möglich. Die Effekte werden in einer als Option erhältlichen Variante des Floorboards über eine Looper eingebunden. [Weiter: Auch Paket mit Whizzer und Verstärker geplant ...]

August 24, 2017

Neil Young - Amps And Only Amps
Alle Verstärker Neil Youngs, die je bei ihm auf der Bühne standen, auf einem Bild: Vom allerersten Harmony H305, den er 1961 als Schüler spielte (unten, 2. v.l.), bis zum Magnatone Twilighter Stereo von der letzten Rebel Content Tour (2. Reihe, Mitte).

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Juli 09, 2017

Im Rusted Moon 3D-Projekt dreht sich diesmal alles um "Buffalo Springfield"- die Band, in der Neil Young 1966-68 seine Weltkarriere startete. Schon damals kamen Gitarren zum Einsatz, die auch in den 50 folgenden Jahren den Sound des Musikers prägen sollten.

Gleich vom ersten Vorschuss der Plattenfirma kaufte sich Neil Young wieder eine Gretsch 6120 Chet Atkins. Es war das gleiche Modell, das er auch schon in seiner Jugendband in Winnipeg gespielt und in einer Pfandleihe in Toronto versetzt hatte.

Als zweite Gitarre kam wenig später eine Gretsch 6136 White Falcon hinzu. Dieses extravagante weiße Modell galt damals als teuerste E-Gitarre de Welt. Bei "Buffalo Springfield" verwendete Neil Young noch eine Mono-Version. Später bei CSN&Y stieg er auf die Stereo-Variante 6137 um.

Als Akustikgitarre setzte er eine Martin D-18 aus der damals aktuellen Produktion ein. Diese Gitarre ging später in den Besitz von Nils Lofgren über, als Dank für dessen Mitarbeit beim Album "After The Gold Rush". Neil Young selber stiegt dann auf eine wertvolle D-18 aus den 1940er Jahren um. [Weiter: Neil Youngs Verstärker ...]
Video Neil Young - Buffalo Springfield - Equipment

Februar 05, 2017

Die Pumporgel gehörte zu den allerersten Instrumenten überhaupt, mit denen Neil Young in Berührung kam. Youngs Vater Scott Young schrieb in seinem Buch "Neil And Me", dass eine Pumporgel für lange Zeit sogar das einzige Musik­instrument im Haus der Youngs war. Der Vater hatte die Orgel 1949 in Omemee, Kanada zusam­men mit dem Haus für 10 Dollar Zuschlag zum Kaufpreis von der Vorbe­sitzerin Mrs. Haygarth erstanden.

Das Instrument stand in der großen Küche. Und meistens spielte Neil Youngs Großmutter Jean auf der Orgel und sang dazu, wenn sie in Omemee zu Besuch war. Auch der kleine Neil klimperte laut Vater Scott Young gele­gent­lich auf den Tasten herum, war aber noch zu klein, um die Fuß­pedale zu erreichen und die Orgel in Gang zu setzen.

Das sollte sich gut 40 Jahre später ändern: Etwa Anfang der 1990er Jahre kaufte Neil Young für 1.200 Dollar eine alte Pumporgel in einem Trödel­laden in der Nähe seiner kalifornischen Ranch. Es war ein Modell des amerikanischen Herstellers "Estey Organ Company" aus Vermont und steht seit 1992 bei fast allen Konzerten auf der Bühne. [Weiter: Alles über Neil Youngs alte Pumporgel ...]

Oktober 06, 2016

Neil Youngs Klass­iker "Like A Hurri­cane" ist live ohne die "wei­nen­de Taube" und den darin ein­ge­bauten analogen String-­Synthe­sizer nicht denkbar. Früher lie­ferte "Poncho" Sampedro die syn­the­tischen Klänge zu Youngs Gitar­ren­soli, heute bedient Micah Nelson das an der Decke hängende Keyboard.

Neil Young schrieb den Song 1975 auf seiner Ranch sogar auf dem Gerät der ita­lie­nischen Firma Crumar, das 1974 heraus kam und in den USA von Univox vertrieben wurde.
"Neil Young", "Stringman Synthesizer"

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September 02, 2016


Seit der "Rust Never Sleeps"-Tour mit Crazy Horse 1978 standen bei fast allen Tourneen Neil Youngs diese fünf Stimmgeräte, Modell ST-11 des Herstellers CONN, auf der Bühne. Die analogen Stroboskop-Tuner zeigen die Stimmung mittels einer beleuchteten Stroboskopscheibe an, die sich je nach Tonhöhe im oder gegen den Uhrzeigersinn dreht. Die Mitte der 1970er Jahre gebauten Geräte gelten als äußert genau. Das Video aus dem Rusted-Moon-3D-Projekt zeigt die legendären Stimmgeräte im Detail.
Neil Young Conn ST11 Stobotuner

März 11, 2016

Wie genau funktioniert eigentlich Neil Youngs legen­därer "Wizzer". Das neueste Video aus dem Rusted Moon-3D-Projekt erklärt, wie Neil Young mit Hilfe des von Rick Davis 1991 konstruierten Geräts seinen Fender Gitarren­verstärker steuern kann.

Der messingfarbene "Whizzer" ist übrigens der digitale Nachfolger des von Sal Trentino 1976 gebauten analogen Urmodells, das nur einen einzigen Regler am Amp steuern konnte.
"Neil Young",Whizzer, Rick Davis

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November 08, 2015

Neil Young Sears Silvertone amp
Am 13. November erscheint Neil Youngs Archivalbum "Bluenote Café", auf dem die Club-Tour mit seiner Band "The Bluenotes" in den Jahren 1987 und 1988 dokumentiert ist. Neil Young hatte damals wieder einen seiner berühmt-berüchtigten, abrupten Genrewechsel vollzogen - diesmal hin zu Rhythm & Blues mit Soul- und Jazz-Elementen. Sein damaliger Bühnensound war dabei stark von einer fünfköpfigen Bläsergruppe geprägt, in der unter anderem Ben Keith und Larry Cragg am Saxophon mitwirkten und die Songs - eine Mischung aus uralten Titeln der "Squires", eigens für die Tour geschriebenen Stücken sowie ein paar "verbluesten" Klassikern - mit Bläsereinsätzen und Soli aufpeppten.

Neil Young selber griff damals auf seine bewährte Gibson Les Paul "Old Black" und Mundharmonika zurück - nahm allerdings beim Gitarrenverstärker eine ziemlich radikale Änderung an seinem Setup vor: Anstelle seines berühmten kleinen 1959er Fender Deluxe mit Whizzer-Aufsatz, der über Magnatone 280 und Baldwin Exterminator zusätzlich hochverstärkt wird, stellte er sich einen billigen Versandhaus-Verstärker der Marke "Silvertone" auf die Bühne.

Videobilder und Fotos der Tour belegen, dass es sich dabei entweder um das Modell "Silvertone 1484 Twin Twelve" oder "Silvertone 1485 Six Speakers" von Mitte der 1960er Jahren handelte - gut zu erkennen an dem für diese Modelle typischen schwarzen Hintergrund der unteren Frontplatte des Verstärkerkopfteils. Das verwendete Lautsprecherkabinet wurde den Fotos nach mit zwei Mikrophonen abgenommen, was eher für die 2 x 12" Box des Modells 1484 spricht. Dennoch kommt auch das optisch gleiche 120-Watt Schwestermodell 1485 mit seiner 6 x 10" Box in Betracht. [Weiter: Alles über die beiden Silvertone Amps & Video ...]

August 12, 2015


Neil Youngs Fender Tremolux

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August 01, 2015


Neil Youngs Ampeg Echo Twin ET-1

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Juni 08, 2015


Neil Young's Gibson Les Paul Old Black 1968 - Today

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