Das Projekt der Stills-Young Band war ursprünglich als hochkarätige Wiedervereinigung zweier kreativer Schlüsselfiguren von "Buffalo Springfield" gedacht. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 1976 in den Criteria Studios mit den Aufnahmen zum Album "Long May You Run". Bereits während der Sessions zeigten sich jedoch deutliche Spannungen. Der Versuch, daraus eine vollständige Reunion von Crosby, Stills, Nash & Young zu machen, scheiterte letztlich an Terminproblemen. Für zusätzliche Kontroversen sorgte anschließend die Entscheidung von Stills und Young, die bereits aufgenommenen Gesangsspuren von David Crosby und Graham Nash wieder von den Masterbändern zu entfernen. [Weiter: Stills-Young-Band funktionierte nicht ...]
Juli 20, 2026
50 Jahre 'Eat a Peach': Neil Youngs Tour-Abbruch von 1976
Juli 10, 2026
Vor 60 Jahren: Neil Young im Gefängnis verprügelt
Mai 29, 2026
'As Time Explodes' - Neil Young und seine Livealben
Am heutigen Freitag, 29. Mai 2026, erscheint offiziell Neil Youngs neues Livealbum "As Time Explodes". Nachdem bereits zum Record Store Day im April eine limitierte Vinyl-Edition erschienen war, folgt nun die reguläre Veröffentlichung über Reprise Records auf CD, Doppel-Vinyl sowie in digitalen Formaten.
Das über 70 Minuten lange Album dokumentiert Stationen der "Love Earth Tour" in Europa und Nordamerika aus dem Jahr 2025 und präsentiert Young gemeinsam mit seiner aktuellen Begleitband "The Chrome Hearts". Produziert wurde das Album von Young selbst gemeinsam mit Niko Bolas unter dem Namen "The Volume Dealers", unterstützt von Lou Adler und Anthony LoGerfo.
Musikalisch verbindet "As Time Explodes" intime akustische Momente mit ausufernden elektrischen Passagen und spannt dabei einen Bogen durch mehrere Jahrzehnte von Youngs Karriere. Neben bekannten Stücken wie "Like a Hurricane" und "Harvest Moon" enthält das Album auch selten gespielte Songs wie "Daddy Went Walkin'" oder "Long Walk Home". Warum das ebenso selten gespielte "Ambulance Blues" nicht den Weg auf das Album gefunden hat, bleibt Youngs Geheimnis. Zu den Höhepunkten zählt eine knapp 15-minütige Version von "Cortez the Killer".
"As Time Explodes" gehört als Livealbum zu einer aussterbenden Art von Musikalben. Während viele Künstler im Zeitalter von Konzertmitschnitten auf YouTube oder Festival-TV-Streams auf solche Veröffentlichungen verzichten, bleibt Neil Young auch hier Traditionalist. Obwohl er seit Jahren Dutzende Konzertmitschnitte aus allen Äras seiner 60-jährigen Bühnenkarriere als Archivalben auf den Markt warf, dokumentiert er aktuelle Tourneen und Bandprojekte weiterhin mit regulären Livealben. Und Neil Young wäre nicht er selbst, wenn nicht jedes dieser Livealben irgendeine, teils sogar absurde Besonderheit oder einen besonderen Twist besäße. Im Folgenden präsentiert Rusted Moon eine Übersicht aller regulären Livealben bis zurück ins Jahr 1973. [Weiter: Alle Neil Young-Livealben ...]
März 25, 2026
Als Neil Young mal fremdging: 21 geliehene Gitarren
Im Laufe seiner Karriere griff der Musiker bei unterschiedlichsten Gelegenheiten aber auch auf Instrumente zurück, die ihm nicht selbst gehörten. Ein Blick in die Archive fördert mindestens 21 solcher Gitarren zutage, die sich Neil Young bei unterschiedlichen Anlässen für einen Auftritt mal eben ausgeliehen hat.
Diese "Leihgitarren" sind oft mit besonderen musikalischen Begegnungen und spontanen Auftritten verknüpft. Young als Gastmusiker, als Mitglied einer All-Star-Band, bei Jams mit Partygästen. Die nachfolgende Chronik beleuchtet die dokumentierten Instrumente in zeitlicher Abfolge. [Weiter: Alle Gitarren, die sich Neil Young mal auslieh ...]
März 18, 2026
Vor 50 Jahren: Neil Youngs erstes Konzert in Deutschland
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| Rhein-Neckar-Halle Eppelheim |
Dezember 12, 2025
Trommelwirbel - Neil Youngs Drum-Logos in der Übersicht
August 21, 2025
Wiederentdeckte Jugendliebe: Geschichte der Gretsch 6120
Beim Konzert im Blossom Music Center in Cuyahoga Falls, Ohio, USA am 15. August, hielt Neil Young die verlorene Gitarre überraschend wieder in den Händen. Auch bei den folgenden beiden Shows in Toronto kam das Instrument erneut beim Song „Mr. Soul“ zum Einsatz – in ebenjener Stadt, in der Young die Gitarre vor 60 Jahren zuletzt besaß.
Rusted Moon hatte bereits 2011 mit dem Artikel "Neil Youngs "Orange Periode" - Die Gretsch 6120" über die damals noch verloren geglaubte Gitarre geschrieben. Viele Fakten war damals nicht genau bekannt und mussten mühsam recherchiert werden. In den Jahren danach hat sich Neil Young selber in zwei Memoiren-Bänden, in Artikeln auf seiner Webseite und jetzt aktuell bei der Präsentation nach der Widerentdeckung zu der Gitarre geäußert. Grund genug also, die Geschichte dieses Instruments, ohne das manche Songs nie entstanden und Youngs Weltkarriere möglicherweise anders verlaufen wäre, zu aktualisieren. [Weiter: Wie Neil Young zu der Gitarre kam ...]
August 12, 2025
Rebell im Country-Land: Neil Youngs Album 'Old Ways' wird 40
Unbeirrt nahm Young zwischen 1983 und 1985 in Nashville, in Texas und auf seiner Ranch eine neue Version auf. Er umgab sich mit Country-Koryphäen und langjährigen Weggefährten wie Ben Keith. Die Country-Legenden Waylon Jennings und Willie Nelson steuerten Gesangs- und Gitarrenparts bei und verliehen dem Album zusätzliche Authentizität. Die begleitende Tour mit den Session-Musikern, den "International Harvester", wurde später auf dem Live-Album "A Treasure" (2011) dokumentiert und unterstrich die musikalische Kraft dieser Phase. Eine Aufnahme des Auftritts bei der TV-Show "Austin City Limits" im September 1984, der Song "California Sunset", wurde Teil des Albums
Musikalisch ist "Old Ways" ein klares Bekenntnis zum Country, geprägt von Pedal-Steel-Gitarre, Fiddle und Banjo. Die Texte sind oft introspektiv und behandeln Themen wie familiäres Glück in "My Boy" und "Once an Angel" oder die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben. Das Album beinhaltet auch eine Coverversion des Gypsy-Life-Standards „The Wayward Wind“, den Young aus seiner Kindheit kannte.
Kommerziell war das Album zunächst kein Erfolg und stieß auf ein geteiltes kritisches Echo. In der Rückschau gilt "Old Ways" jedoch als übersehenes Juwel – ein aufrichtiger Ausdruck künstlerischer Freiheit, ungefiltert von kommerziellen Erwartungen. Damit war Young seiner Zeit voraus, in einer Ära, in der Country-Musik noch nicht die heutige Mainstream-Dominanz in Amerika besaß. Für dieses Jahr hat Neil Young mit "Tennessee" ein Archivalbum angekündigt, das einige unveröffentlichte Songs der der damaligen Country-Sessions enthalten soll.
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Juni 17, 2025
In 60 Jahren vom Getriebeschaden zur Chrome Hearts-Tour
Im Jahr 1965 verbrachte der damals 20-jährige Neil Young mit seiner Band "The Squires" mehrere Monate in Fort William (heute Thunder Bay), einer betriebsamen kanadischen Industriestadt am Lake Superior. Mit Auftritten in kleinen Clubs wie dem "4-D Coffeehouse" oder dem "Flamingo" erspielten sie sich eine lokale Fangemeinde. Die Bandmitglieder – Neil Young an der Gitarre, Bassist Ken Koblun und Schlagzeuger Bob Clark – waren begierig darauf, sich musikalisch weiterzuentwickeln, und knüpften Kontakte zur lebendigen lokalen Musikszene. Dazu zählten Musiker wie Terry Erickson, der die "Squires" an Gitarre und Bass unterstützte und zeitweise offizielles Bandmitglied wurde, sowie Tom Horricks und Donny Brown von der lokal bekannten Band "Donny B and The Bonnvilles".
Im April 1965 kam es zu einer besonders prägenden Begegnung, als Neil Young und die "Squires" im "4-D Coffeehouse" Stephen Stills und dessen Band "The Company" live erlebten. Stills' charismatische Interpretation des Folksongs "High Flying Bird" von Billy Edd Wheeler begeisterte Young und seine Mitmusiker so sehr, dass sie nicht nur bald ihre eigene Version des Liedes spielten, sondern sich auch mit dem talentierten Stills anfreundeten. Diese musikalischen Einflüsse und die wachsende Ambition führten dazu, dass die Band sich in "The High Flying Birds" umbenannte – inspiriert von ebendiesem Song – und am 16. Juni 1965 im Nachmittagsprogramm ihr letztes Konzert im "4-D Coffeehouse" gab. [Weiter: Aufbruch zur Weltkarriere ...]
Mai 14, 2024
Video: Neil Youngs Peace & Dove-Gitarrengurt Fades Away
August 09, 2022
Auferstanden aus Ruinen: Berliner Mauer auf 'Noise & Flowers'
Dabei war die Berliner Mauer bereits bis auf wenige Reste komplett verschwunden, als die meisten der jungen Bandmitglieder von POTR geboren wurden. Nur Neil Young hat die Mauer noch selber stehen sehen. 1982, beim Berliner Abschlusskonzert der damaligen Trans-Tour, hat er besichtigt, mit dem Beatles-Zeile "Love is all we need" bekritzelt und im Song "After Berlin" sogar besungen.
Der Mauerabschnitt von der Fotomontage auf "Noise & Flowers" befand sich in der Zimmerstraße an der Kreuzung zur Charlottenstraße im Berliner Bezirk Kreuzberg - in unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmten "Checkpoint Charlie" an der zur Charlottenstraße parallel laufenden Friedrichstraße. Das für die Montage verwendete Mauerfoto wurde 1986 geschossen, also drei Jahre vor dem Mauerfall. Neil Young hat es als Stockfoto bei einer Bildagentur für die Covergrafik lizensiert.
Aufbau, Ausbau und Abbruch der Mauer an dieser Stelle ist über die 30 Jahre ihres Bestehens durch zahlreichen Fotos gut dokumentiert. Das gilt auch für einen der dramatischsten Momente der dunklen Mauerzeit: Den Tod eines jungen Mannes, der hier 1962 - ein Jahr nach dem Mauerbau - bei einem Fluchtversuch von Grenzposten angeschossen wurde und qualvoll verblutete. Seitdem erinnerte dort ein stets mit Blumen geschmücktes Kreuz an den Vorfall. "Noise & Flowers" haben dadurch noch eine beklemmende Bedeutung erhalten, die Neil Young bei der Auswahl des Motiv wohl gar nicht bewusst war. [Weiter: Fotos, Videos zum Abschnitt an der Berliner Mauer ...]
März 11, 2022
Vor 50 Jahren: Neil Young erobert die Album-Charts
Februar 22, 2022
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Januar 03, 2017
Vor 50 Jahren: Die zehn Tage im New Yorker Ondine Club
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| Foto (C) Thomas Monaster |
Dezember 04, 2016
Vor 50 Jahren: Neil Youngs allererstes Album erschienen
Nur zehn Monate zuvor war Neil Youngs Traum von einem ersten Album noch wie eine Seifenblase geplatzt. Damals verbannte das Motown-Label die in Detroit eingespielten Aufnahmen der kanadischen Band "Mynah Birds" mit Young an der Gitarre in den Giftschrank. Grund: Sänger Rick James war als Fahnenflüchtiger der US-Marine aufgeflogen.














