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November 11, 2014

Neil Young und Pegi Young haben jetzt jeweils eigene Erklärungen zum Tode von Bassist Rick Rosas veröffentlicht. Rosas hatte sowohl in den eigenen Bands der beiden Noch-Eheleute, als auch mit beiden zusammen auf der Bühne gestanden. Hier beide Erklärungen in deutscher Übersetzung:
"Mit großer Bewunderung, Anerkennung und Trauer habe ich vom Tode Rick Rosas Kenntnis genommen. Rick spielte auf vielen meiner Aufnahmen - von "Rockin In The Free World", "Eldorado" und "This Note's For You" bis zu "Prairie Wind", "Living With War" und "Who's Gonna Stand Up". Es gab große Live-Auftritte mit Rick, die in den kommenden Archiv-Releases enthalten sein werden - das Talent und die Seele von einem der größten Musiker dokumentierend, der je mit mir zusammen spielte. "Heart Of Gold" und "Trunk Show", zwei Kinofilme mit Rick und unter Regie von Jonathan Demme, gehören zu meinen liebsten Werken aller Zeiten. "Trunk Show" ist noch unveröffentlicht. Ruhe in Frieden, Rick. Alles Liebe
Neil"                                                                              
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November 07, 2014

Rick Rosas 1949-2014
Rick "The Bass Player" Rosas ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Rosas stand in 26 Jahren in zahlreichen Bandformationen mit Neil Young auf der Bühne und hat bei acht seiner Alben mitgewirkt - zum ersten Mal 1988 auf "This Note's For You". Zuletzt war er für Billy Talbot bei "Crazy Horse" eingesprungen und mit Neil Young und der Band im Sommer 2014 in Europa auf Tournee.

Rick Rosas, der seine Karriere in der Band von Joe Walsh begann, spielte auch in den "Survivors", der Band von Pegi Young den Bass. Ihr gerade erschienenes Album "Lonely In A Crowded Room" ist das letzte Album, auf dem Rick Rosas zu hören ist. [Weitere Infos zu Rick Rosas ...]

Juli 01, 2014

Der Ausfall von Billy Talbot für die kommende Tour mit "Crazy Horse" und die Wahl von Rick Rosas als Ersatz haben auf einen Schlag die Rolle der Bassisten in Neil Youngs Bands in den Mittelpunkt gerückt. Im Internet wird darüber diskutiert, ob "Crazy Horse" ohne Billy Talbot noch "Crazy Horse" ist, oder ob Neil Young mit Rick Rosas anders klingt, als mit anderen Bassisten. Dabei wird übersehen, dass es DEN Neil Young-Sound gar nicht gibt - und schon gar nicht DEN Neil Young-Bassisten.

Tatsächlich hat der Kanadier in den über 50 Jahren seit Aufnahme der ersten Single mit unzähligen Bassisten gearbeitet. Alle haben dabei ihren Teil zum Sound einer der vielen musikalischen Phasen beigesteuert, die Neil Young jeweils durchlebte. Klar, Billy Talbot sorgt für das Fundament im "Crazy Horse"-Sound. Aber für viele ist Neil Young auch der Musiker der Harverst-Ära - und da spielte Tim Drummond den Bass. Rick Rosas wiederum ist eine Art verbindendes Element. Er hat fast alle Songs aller musikalischen Phasen gespielt. 

"Rusted Moon" hat für die aktuelle Bassisten-Debatte alle Musiker aufgelistet, die je bei Neil Young die vier Saiten zupften - entweder live auf Tournee oder auf den Alben. Klarer Spitzenreiter ist Billy Talbot, der in 46 Jahren bei 624 Shows auf der Bühne stand und auf 21 Alben zu hören ist. Rick Rosas stand in 26 Jahren insgesamt 281 Mal mit Young auf der Bühne und hat bei acht Alben mitgewirkt. Tim Drummond kommt auf 180 Live-Einsätze und zehn Alben. Dicht gefolgt von Donald 'Duck' Dunn, der es immerhin auf 171 Bühnenshows und drei Alben brachte. Corey McCormick kommt auf 74, Bruce Palmer auf 36, Joe Allen auf 33 und Gregory Reeves auf 30 Shows. Hier ist eine vollständige Übersicht aller Bassisten in Neil Youngs Karriere [Weiter zur Liste ...]

Juni 30, 2014

Billy Talbot
Schlechte Nachrichten kurz vor Start der Europatour: Neil Young & Crazy Horse müssen auf ihren Bassisten Billy Talbot verzichten. Wie heute offiziell von Neil Youngs Plattenlabel Warner mitgeteilt wurde, kann das 70-jährige Gründungsmitglied der Band wegen eines leichten Schlaganfalls nicht bei der kommenden "Alchemy Tour 2014" dabei sein. Talbots Ärzte, so die Mitteilung weiter, erwarten eine vollständige Genesung, raten aber von einer Tourteilnahme ab. Für Billy Talbot rückt Rick "The Bassplayer" Rosas nach. Außerdem werden die Sängerinnen Dorene Carter und YaDonna West von Gruppe "Mahogany Blue" als Backkground-Sängerinnen auf der Tour dabei sein.

Damit bestätigen sich Gerüchte, die seit einer Woche im Internet kursierten. Unter andere hatte Ian McNabb, Freund der Band und Opening Act beim Konzert in Liverpool berichtet, dass Talbot gesundheitlich angeschlagen sei. Schlagzeuger Ralph Molina sprach auf Facebook von keinem "ernsthaften Gesundheitsschaden". Gott habe Billy Talbot geschützt und mit "leichten Schmerzen" einen "Weckruf" erteilt, so der Crazy Horse-Drummer. Es gebe keinen Grund, sich Sorgen zu machen, Talbot gehe es gut.

Neil Young musste Ersatzmann Rick Rosas bei seiner Ehefrau Pegi loseisen. Die will im Juli mit ihrer Band "The Survivors" auf US-Tournee gehen, um ihr kommendes Album zu promoten. Rick Rosas Part in Pegi Youngs Band wird jetzt James Hutch Hutchinson übernehmen, Bassist bei Bonnie Raitt. [Weiter mit Rick Rosas ...]

September 01, 2011

Lukas Nelson, Sohn von Country-Legende und FarmAid-Gründer Willie Nelson, würde gern einmal mit Neil Young im Studio sein. In einem Interview mit der Zeitung "Frederick New Post" am Rande des "Rest Fest" Festivals am kommenden Labour-Day Wochende ging Lukas auf sein Verhältnis zum Kumpel seines Vaters ein. 
"Neil Young ist ein Fan der Band. Ich war schon ein paar Mal mit ihm zusammen und er ist ein großartiger Kerl. Er ist wie eine Art Mentor für die Band gewesen. Natürlich würde ich gerne mit ihm eines Tages aufnehmen, aber ich habe so viel Respekt vor ihm. Da ist viel Demut. Ich hätte es gern, dass sich die Aufnahmen auf natürliche Weise ergeben - wenn ich jemals wollte, so etwas zu tun." 
Lukas Nelson spielt in Frederick mit seiner Band "Promise of the Real". Die Band hatte auf ihrem im Dezember 2010 erschienen Album ein Cover von Neil Youngs Songs "L.A." veröffentlicht. Lukas spielt live auch "Cortez The Killer" - zuletzt sogar zusammen mit Bassist Rick Rosas.

Oktober 24, 2010

Neil-Young-Webseiten sind ja überwiegend Gitarristen-Seiten. Daher hier mal was Exklusives für Bassisten: Rick Rosas, Bruce-Palmer-Ersatz bei der Buffalo-Springfield-Reunion, hat sich dem rein akustischen Set der drei original Band-Mitglieder angepasst und dabei ein interessantes Instrument präsentiert: Einen akustischen Long-Trail-Bass der kleinen Firma DeMars Guitars aus Vermont. Deren Gitarren und Bässe erkannt man an der besonderen Kopfplatte mit zwei großen Löchern.

Einzelheiten zu Ricks Bassmodell gibt es hier auf den Seiten von DeMars.

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