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Januar 06, 2020

Neil Young Archives - BluOS
Neil Youngs Online-Archiv mit dem hochauflösendem Streaming-Format "Xstream by NYA" kooperiert jetzt mit der kabellosen Multiroom-Streaming-Plattform BluOS. Das teilten die Koopera­tions­partner auf der Consumer Electronics Show in das Las Vegas und auf Neil Youngs Webseite mit.

Das von der Firma Lenbrook in Youngs kanadischer Heimat Ontario entwickelte BluOS gehört zu den wenigen Multiroom-Plattformen, die hochauflösende Musik mit 24 Bit/192 kHz an die im Netzwerk integrierten Player streamen zu können. Kompatible Geräte werden von den kanadischen Hi-Fi-Anbietern NAD und Bluesound, dem Lautsprecherspezalisten PSB sowie dem dänischen Herstellers DALI im mittleren und gehobenen Preissegment angeboten.

"Ich bin froh, dass ich dies den Abonnenten von NYA als neuen Vorteil anbieten kann", erklärte Young. "Zum ersten Mal können sie die Audioinhalte meiner Archive direkt auf Geräte streamen, die ihn wiedergeben können, ohne eine Datenkomprimierung hinzuzufügen. Wir teilen die Leidenschaft des Lenbrook-Teams, Musikliebhabern in ihren eigenen vier Wänden hochauflösendes Audio-Streaming einfach zugänglich zu machen, und führen uns zu dieser neuen Zusammenarbeit."

Wermutstropfen: Zum Start der Kooperation können zunächst nur amerikanische Nutzer von Neil Youngs Archiven die BluOS-Geräte verwenden. Grund: Die BluOS-App, mit der das Multiroom-Streaming  gesteuert wird, erlaubt derzeit nur die Einbindung amerikanischer NYA-Accounts. Neil Young kündigte aber an, bald auch den Rest der Welt mit in das BluOS-System einzubeziehen. Zudem sollen seine Archive künftig auch in andere hochauflösende Streamingplattformen kabellos eingebunden werden.

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September 17, 2019

Neil Young Amazon Music HD
Neil Young auf Amazon Music HD
Auch Amazon bietet ab heute hochauflösendes Musikstreaming an - und hat Neil Young als Werbebotschafter gewonnen. "Dies wird das größte Ereignis in der Musik seit der Einführung von digitalem Audio vor 40 Jahren", erklärt Young, der zahlenden Abonnenten über seine eigene Archiv-Webseite selber Musikstreams im hochauflösendem Format XStream anbietet. Davor hatte er schon mit dem dreieckigen Pono-Player erfolglos versucht, audiophile Pionierarbeit zu leisten und dem qualitativ schlechten MP3-Format Paroli zu bieten. 

Amazon Music HD setzt sich mit zwei neuen Stufen von seinem bisherigen MP3-Streamingangebot ab. Die Stufe "HD" bietet mit 16 Bit und 44,1 kHz CD-Qualität. Stufe zwei nennt sich "Ultra HD" und hat mit 24 Bit und 192 kHz dieselbe hohe Auflösung wie Neil Youngs XStream-Format. Amazon Music HD kostet für Neukunden 14,99 Euro im Monat. Wer schon Kunde von Amazon Music Unlimited oder Prime ist, zahlt monatlich 12,99 Euro. Kunden von Amazons Musikstreamings ohne HD-Qualität können für jeweils 5 Euro upgraden. Derzeit wird ein auf 90 Tage begrenztes kostenfreies Probeabo angeboten, mit sich die Qualität testen lässt. Amazon gibt an, dass in Music HD mehr als 50 Millionen Songs in verlustfreier HD-Qualität vorliegen. Millionen weiterer Songs sollen zudem in Ultra-HD-Qualität vorliegen, darunter fast alle Alben von Neil Young. 

Welche Auswirkungen Amazons Schritt auf Youngs eigenen Streaming-Dienst heben wird, ist derzeit schwer abschätzbar. Preislich liegt der Musiker mit 19,99 Euro für ein Jahresabo deutlich unter Amazons Preisen, die sich im Jahr auf bis zu 180 Euro summieren können. Dafür erhält man bei Amazon allerdings Zugriff auf nahe zu alle Musiker und Alben, während Youngs 20 Euro-Angebot nur Zugriff auf seine eigene Musik erschließt. Ausgleich schaffen zusätzliche Exklusivangebote wie Filme, Livestreams von Konzerten, Erstzugriff auf Tickets sowie aufwändig präsentierte Zusatzinformationen zu den Alben und Tracks. Update: Youngs Hi-Res Streamingservice  ist über die NYA- App auch per Mobiltelephon oder Tablet unterwegs nutzbar. Amazons HD Music dagegen nur über PCs oder kompatible stationäre Audiogeräte. Die Amazon Music-App kennt (noch) kein HD-Streaming. Ob Neil Young damit seine Abonnentenbasis von derzeit etwa 20.000 zahlenden Kunden halten oder gar steigern kann, bleibt abzuwarten. 

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Juli 29, 2015

Neil Young - Everybody's Rockin'
Fast genau 30 Jahre nach Beendigung einer der kuriosesten Rechtsstreite in der Geschichte der Rockmusik hat Neil Young wieder einmal Ärger mit Geffen Records. Wie das Branchenblatt "Variety" jetzt berichtet, konnte der Musiker seine in den 1980er Jahren für Geffen aufgenommenen Alben nicht wie beabsichtigt von den Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music oder Rdio entfernen.

Youngs vor zwei Wochen verkündeter Boycott des aus seiner Sicht qualitativ zu schlechten Musik-Streamings betrifft daher vorerst nur seine Warner/Reprise-Alben. Hintergrund: die Rechte für die sechs Geffen-Alben "Trans", "Everybody's Rockin'", "Old Ways", "Landing On Water", "Life" und die Kompilation "Lucky 13" liegen heute bei Universal Music. Laut "Variety" teilt das Label aber Neil Youngs Bewertung der Audioqualität von Streaming nicht. [Weiter mit Geffen ...]

Februar 18, 2013

Neil Young, Elliot Mazer
Pono: Neil Young gegen Elliot Mazer?
Elliot Mazer, Musikproduzent aus Nashville und langjähriger Wegbegleiter von Neil Young ("Harvest", "Hawks & Doves", "Everybody's Rockin'") arbeitet an einem eigenen Hi-Resolution-Audioprojekt. Mazer platzierte jetzt die Bestätigung der Nachricht am Ende eines Interviews mit Michael Lavorgna auf audiostream.com.

Nachdem sich Mazer in dem Interview zunächst positiv zu Neil Youngs Engagement für bessere Audioqualität äußerte und dessen "Pono"-System sogar als "Erfolg bei einem kleinen Publikum" vorhersagte, kam er auf seine eigenen Pläne zu sprechen: Zusammen mit "einigen namhaften Künstlern" arbeite er an einem Projekt, bei dem die Kunden Zuhause genau das hören könnten, was im Studio aufgenommen wurde. "Wir planen ein Netzwerk, bei dem die Leute einfach an die Inhalte kommen, die sie wollen, um sie auf gutem Equipment abzuspielen. Mehr dazu in Kürze". Neil Youngs "Pono", so Elliot Mazer weiter, sei "ein paralleler Versuch", außerdem habe er Neil Young zu Beginn dabei geholfen. [Weiter...]

Dezember 20, 2012

Kurz vor Weihnachten mal wieder Neues von PONO. Neil Youngs Hi-Res-Audio-Player wird zwar frühestens an den Feiertagen 2013 als Geschenk unter dem Christbaum liegen, bis dahin wird aber häppchenweise das Interesse weiter hoch gehalten.

Der "Rolling Stone" berichtet jetzt, dass Neil Young beim „US Patent and Trademark Office“ die Rechte an den Werbeslogans „The Pono Promise“ (Das Pono-Versprechen ) und „21th Century Digital“ (Digital des 21. Jahrhunderts) beantragt hat.  Die Werbesprüche zieren auch schon die offizielle Pono-Webseite www.mypono.com, die laut "Rolling Stone" im Mai von Pono-Investorin und "Ivanhoe"-Vorstandsmitglied Gigi Brisson registriert wurde.

Neil Youngs Manager Elliot Roberts gab sich dem "Rolling Stone" gegenüber aber erneut zugeknöpft und wollte auf Anfrage keine konkrete Auskunft geben. Dafür deutet das Musikmagazin an, dass Dolby-Vorstand Peter Gotcher angeblich zu den Investoren von Neil Youngs Firma „Ivanhoe“ zählt, mit der PONO im kommenden Jahr in den Markt gebracht werden soll.

Dezember 05, 2012

Wird bald zu PONO getanzt?
Neil Young will sein Musiksystem PONO offenbar nicht nur an Privatkunden verkaufen. Wie Eliot Van Buskirk von elvolver.fm jetzt berichtet, soll PONO auch von Betreibern von Clubs und Diskotheken lizenziert werden. Unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Clubbesitzer, treten derzeit Vertreter von PONO mit einem entsprechenden Angebot an Clubs  heran.

Neil Youngs Strategie, so spekuliert Van Buskirk, laufe wohl darauf hinaus, PONO noch vor dem geplanten Start des Endkundengeschäfts im Sommer im Unterhaltungsgewerbe zu etablieren. Dies bringe einerseits zusätzliche Einnahmen. Anderseits könnte dadurch PONO und dessen Musikqualitäten auch bei den Clubbesuchern bekannter gemacht werden.

Dezember 03, 2012

Neil Young und Pono Player
Neil Young will sein Hi-Res-Audiosystem PONO im Sommer 2013 auf den Markt bringen. Das kündigte der Musiker in einem Radiointerview mit Pierre Robert vom US-Sender 93,3 WMMR an. Erste Player, die neben MP3- und CD-Standardformaten auch das neue PONO-Format abspielen werden, kommen "im Juni, vielleicht sogar im Mai", so Neil Young.

Laut Neil Young wird im nächsten Sommer auch das komplette PONO-Backupsystem starten, bei dem man über eine Webseite auf hochauflösende Musikdownloads zugreift. Interessant: Er sprach nur von portablen Playern für unterwegs, die man aber auch daheim an die Stereoanlage anschließen könne.

Diese Aussage im Interview könnte darauf hindeuten, dass vorerst keine stationären und damit teuren PONO-Player erscheinen werden. PONO setzt offenbar vorrangig auf Mobilgeräte mit Kopfhörer. Der stationäre Betrieb über Anlage und Lautsprecher ist wohl nur eine zusätzliche Option. Den Grund lieferte Neil Young im Interview gleich mit: "Viele Leute haben heute gar keine Stereoanlage mehr zuhause - wie wir es noch hatten."

November 15, 2012

Neil Young hat für sein Audio-Projekt "Pono" 500.000 US-Dollar Venture-Kapital eingesammelt, obwohl er bislang Risikokapital eher kritisch gegenüber stand. Wie "Bloomberg Business Week" jetzt berichtet, stammt das Geld von insgesamt 12 Investoren. Diese Angaben seien am 29. Oktober offiziell veröffentlicht worden. Empfänger, so Bloomberg, sei eine Firma namens "Ivanhoe Inc." mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien. Als CEO sei Neil Young eingetragen.

Gegründet wurde "Ivanhoe Inc." bereits im Dezember in Delaware. Für sechs Monate sei zunächst Mark Goldstein als Geschäftsführer tätig gewesen. Elliot Roberts, Neil Youngs Manager, wird als Direktor geführt. Ebenso Giselle Brisson, die in Seattle ein Investmentunternehmen mit Schwerpunkt Start-Ups führt. Nach Angaben von Bloomberg gehe aus den offiziellen Angaben nicht hervor, ob es sich bei den 12  Investoren um Freunde, Famile oder Venture Kapital Firmen handelt. Elliot Roberts und Giselle Brisson waren für Stellungnahmen gegenüber Bloomberg nicht erreichbar.

November 11, 2012

Pono und Mercedes
Mercedes und Pono im Video
Bahnt sich da eine Zusammenarbeit mit Mercedes an? Im offiziellen Video zum Song "Driftin' Back" taucht gegen Ende - nach 25:50 Minuten - eine kurze Sequenz auf, die wie eine Werbeeinblendung für Neil Youngs kommendes Audio-System "Pono" wirkt. Das besondere: Während das "Pono"-Logo eingeblendet ist, fährt ein Mercedes SL durchs Bild. Zufall, Product Placement oder ein erster Hinweis auf eine richtige Kooperation?

Neil Young hatte bereits in der Vergangenheit angedeutet, neben einem tragbaren Player und einer Heimanlage, "Pono" auch im Auto verfügbar zu machen. Einen Prototypen des Systems hatte er Musikerkollegen sogar in einem seiner Autos präsentiert.

Klar ist auch, dass Hi-Res-Audiosysteme mit hochwertigen Komponenten preislich derzeit nicht für "Brot-und-Butter-Autos" in Frage kommen. Bei einem Mercedes SL dagegen fällt der Aufpreis für ein "Pono"-System kaum ins Gewicht. Wie unter anderem die Navigationssysteme zeigen, wäre es auch nicht das erste Mal, dass technische Revolutionen zuerst im Premiummarkt starten, bis sie die Massenhersteller erreichen.

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September 28, 2012

Neil Young and Pono Player
Neil Young bei David Letterman
Neil Young nutzt die Publicity rund um seine Memoiren, um sein Audioprojekt "Pono" weiter voranzutreiben. Nachdem gestern der Rolling Stone in einem Artikel über die Pläne für Youngs hochauflösendes Audioformat als Alternative zu MP3 berichtete, betätigte sich der Kanadier abends als Werber in eigener Sache: In David Lettermans TV-Show präsentierte der 66-jährige Musiker und Jungschriftsteller einen Prototypen des tragbaren "Pono"-Players.

Das gelbe Gerät - in einer von der Schokoladenmarke "Toblerone" bekannten dreieckigen Form - spielt laut Neil Young alle bekannten digitalen Formate ab. Hauptzweck sei aber die Wiedergabe des neuen, von ihm entwickelten und zum Patent angemeldeten "Pono"-Formats.

April 05, 2012

Neil Young Ivanhoe Audio
Als „Rusted Moon“ am 1. April über die Veröffentlichung der „Neil Young Archives Vol. 2“ als Cloud-Anwendung berichtet hat, steckte weit mehr als ein Aprilscherz dahinter. Zugegeben, Verpackung und Foto der Präsentation waren getürkt. Aber im Kern ging es um mehr, als einen billigen Aprilscherz.

Neil Young, soviel steht fest, arbeitet ernsthaft an einem eigenen, hochauflösenden Audioformat. Und es wird sehr wahrscheinlich wirklich ein cloud-basiertes Streaming-Format sein. Daneben wird es auch Geräte geben, die den datenintensiven Download angeblich über Nacht erledigen. Mit „Ivanhoe“, dem Namen des englischen Ritters aus dem Roman von Sir Walter Scott, will sich Neil Young auch einen möglichen Namen für das System schützen lassen.

Der RollingStone brachte nur 2 Tage nach dem vermeintlichen Aprilscherz neue Details zu Neil Youngs Plänen. Die Angaben, die RollingsStone-Autor Patrick Flanary zu den aufgetauchten Anträgen für die Anmeldung von Markennamen macht, decken sich im Wesentlichen mit Gerüchten, die schon seit Ende letzten Jahres kursieren. Auch Neil Youngs eigene Aussagen zu dem Thema ergeben im Licht der verfügbaren Fakten ein ungefähres Bild von dem, was er in Sachen Hi-Res-Audio plant.

Hier nun Alles über „Sir Neil Ivanhoe“ und seinen Kreuzzug für besseres Hören:

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