Donnerstag, 17. April 2014

UPDATE: Neil Young spielt Cowboy-Song in Dallas

Neil Young Dallas 2014
Neil Youngs erstes von zwei Solokonzerten im Meyerson Symphony Center in Dallas, Texas hatte mit dem Traditional "Red River Valey" eine kleine Überraschung zu bieten. Der Cowboy-Song stammt wahrscheinlich ebenfalls vom immer noch nicht veröffentlichten Cover-Album "A Letter Home". Das Lied handelt vom Fluss Red River in Kanada, der auch durch Neil Youngs musikalische Heimatstadt Winnipeg fließt. Wegen dieser Premiere entfiel diesmal Tim Hardins "Reason To Believe", das auch zum kommenden Album gerechnet wird. Mehr als ein paar Teaser für das neue Album will Neil Young offenbar nicht in sein akustisches Soloprogramm einbauen.

Das weitere Programm entsprach ansonsten den letzten akustischen Solo-Shows. "Philadelphia", die Überraschung von Los Angeles, war diesmal nicht dabei. Dafür gab es wieder "Thrasher" als Zugabe. Dieser Klassiker scheint sich damit in der Setlist fest etabliert zu haben (vollständige Setlist rechts im Radar). Die zweite Show in Dallas folgt am heutigen Karfreitag. Danach geht es nach Chicago, wo Neil Young am 21. und 22. April zwei weitere akustische Solokonzerte spielt.

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Dienstag, 15. April 2014

Neil Young sammelt 6,2 Millionen und verkauft 14.540 Player

Neil Youngs Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung des PonoPlayers ist heute zu Ende gegangen. Mit einem Ergebnis von 6,255 Millionen Dollar, eingesammelt von insgesamt 18.220 Unterstützern, war es das dritterfolgreichste Projekt in der Geschichte der Crowdfunding-Plattform. 

Insgesamt 14.540 PonoPlayer wurden geordert. Vor allem viele der angebotenen "Limited Edition Artist PonoPlayer" waren schnell vergriffen - allen voran die von Neil Young selbst. Auch die Editionen von "Crazy Horse", CSN&Y und "Pearl Jam" waren rasch ausverkauft. Am letzten Tag schaffte das fast auch die CSN-Edition. Überraschender Ladenhüter war die Edition von "Buffalo Springfield", die trotz Autogramms von Neil Young lediglich die Hälfte der angebotenen 500 Player an den Mann bringen konnte. Auch Emmylou Harris, alte Weggefährtin von Neil Young und mit ihrem neu aufgelegten Album "Wrecking Ball" derzeit auf Jubiläumstour, enttäuschte mit nur 44 bestellten Geräten.

Positive Überraschung war der PonoPlayer mit Signatur von Herbie Hancock. Die Fans des Jazz-Pianisten orderten 397 Geräte und brachten die Edition damit in die Top-10 der Rangliste. Auch Patti Smith, Tom Petty und die "Foo Fighters" konnten sich weit oben platzieren. Weit abgeschlagen am Ende der Rangliste liegen dagegen die Band "Portugal The Man" und der Country-Star Kenny Rogers. Beide konnten jeweils weniger als 10 Fans zum Kauf eines ihrer signierten PonoPlayer motivieren. [Weiter zur Rangliste der PonoPlayer ...]

Folk trifft Rapper: "Heart of Gold"-Remix

Neil Youngs Klassiker "Heart of Gold" gehört zu Songs, die am meisten gecovert, bearbeitet oder als Remix veröffentlicht werden. In dieser neuesten Version hat der Australier Erik K Veland - Künstlername GenErik - Neil Youngs Top-Hit von 1972 mit "Empire State of Mind", einem Song des US-amerikanischen Rappers Jay-Z von 2009, gemischt. Das Resultat ist hörenswert und lässt die 37 Jahre Altersunterschied zwischen beiden Stücken nicht erkennen.



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Montag, 14. April 2014

Neil Young & Crazy Horse am 7. August in Monte Carlo

Salle des Étoiles, Sporting Monte-Carlo
Neues von der Alchemy-Tour 2014: Neil Young & Crazy Horse werden am 7. August beim Monte-Carlo Sporting Summer Festival im Zwergstaat Monaco an der Cote D'Azur auftreten. Das Konzert findet in den historischen "Salle des Étoiles" im Sporting Monte-Carlo statt. Die Karten kosten 80 Euro. 

Neben Island, Israel und der Türkei ist Monte Carlo bereits die vierte Länderpremiere bei der kommenden Alchemy-Tour in Europa, die inzwischen 17 Stationen umfasst.

Das Imperium schlägt zurück: Apple knüpft sich Pono vor

"Waging Heavy Peace" nannte Neil Young seine Autobiographie. Der Buchtitel war eine ironische Anspielung auf einen möglichen Konflikt mit dem Apple-Konzern, den der Musiker mit der Entwicklung seines Musiksystems Pono herausfordert. Die Zeit für diesen "schweren Frieden" in der Online-Musikbranche könnte nun unmittelbar bevor stehen. Verschiedene Internetmagazine berichten nämlich, dass Apple die im Sommer bevorstehende Runderneuerung seines Musikdienstes iTunes dazu nutzen wird, auch hochauflösende Musik im Format 24 bit und bis zu 192 kHz anzubieten.

Damit würde der Konzern aus Redmond in direkte Konkurrenz zu Neil Youngs Musikdienst PonoMusik treten. Dessen Webstore soll im Oktober starten und wird ebenfalls hochauflösende Dateien im 24-bit-FLAC-Format mit einer Samplingfrequenz bis zu 192 kHz für den PonoPlayer und andere Geräte anbieten. Neil Youngs sensationell erfolgreiche Finanzierungskampagne für den PonoPlayer per Crowdfunding über die Plattform Kickstarter.com endet am 15. April. [Weiter zu den Plänen von Apple ...]

Samstag, 12. April 2014

10 Neil Young-Cartoons aus Japan

Der japanische Grafiker "yu-shio", der sich selbst "Rock Illustrator" nennt, hat auf seiner Webseite "Everyday Rock" Hunderte von bekannten Musikern gezeichnet - meistens im Zusammenhang mit Alben oder einzelnen Songs. Die Grafiken erscheinen in Japan in Zeitschriften und als Albumcover, sind aber über seine Webseite auch als T-Shirts erhältlich.

Hier eine Zusammenstellung mit 10 seiner außergewöhnlichen Grafiken von Neil Young [Weiter ...]


Donnerstag, 10. April 2014

Fertige Boxsets mit "Time Fades Away" stapeln sich im Lager

Das britische Magazin UNCUT berichtet unter Berufung auf ein Radiointerview mit "Record Store Day"-Mitbegründer Michael Kurz Neues zu Neil Youngs kurzfristig zurückgezogenem Vinyl-Boxset "Official Release Series Discs 5-8". Laut Kurz verkündte Neil Young den Rückzieher, nachdem die Boxsets bereits vollständig produziert und an den Vertrieb ausgeliefert waren, wo sie sich nun stapeln.

Der Musiker hatte die ursprünglich für den "Record Store Day" am 19. April geplante Veröffentlichung auf den 28. November verschoben. Als Begründung gab er an, sich auf andere Projekte wie sein Album "A Letter Home" und die zweite Ausgabe seiner Memoiren konzentrieren zu wollen. Eine Begründung, die jetzt angesichts des offenbar vollständig fertigen und ausgelieferten Boxsets wenig plausibel klingt. Zumal Neil Youngs ursprünglich für März angekündigtes und mit Jack White produziertes Album "A Letter Home" immer noch ohne Release-Datum ist. 

Das Boxset enthält von Originalbändern remasterte und bei Pallas in Deutschland gepresste Vinyl-Ausgaben der Alben "Time Fades Away", "On The Beach", "Tonight's The Night" und "Zuma". Es war vor allem wegen der erstmaligen Wiederauflage von "Time Fades Away" von Fans sehnsüchtig erwartet worden. Bereits einmal war die Veröffentlichung des seit 1973 nicht mehr offiziell erhältlichen Albums in letzter Minute geplatzt.

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Neil Young inspiriert Diana Krall zu Pop-Album

Diana Krall
Die kanadische Jazz-Sängerin und -Pianistin Diana Krall wird im Herbst ein von Neil Young inspiriertes Album veröffentlichen. In einem Interview mit der Zeitung "The Oregonian" in Portland verriet die Musikerin jetzt erste Einzelheiten. "Ich war auf Tour mit Neil Young, das hat meinen Ansatz verändert", so Krall mit Blick auf Youngs "Honour The Treaties"-Tour im Januar, bei der die Musikerin das Vorprogramm bestritt.

"Ihm jeden Abend auf Tour zuzuhören, neben der Bühne zu sitzen, war einfach überwältigend." Dabei übertrug Neil Young offenbar auch seinen "Letter Home"-Virus auf die Jazz-Musikerin. "Er sprach von einer Menge Leute. An einem Abend sprach er von Gordon Lightfoot. Das ist meine Kindheit", so Krall. Erste Ideen hatte die Kanadierin bereits zuvor bei Neil und Pegi Youngs Bridge School Benefit im letzten Oktober entwickelt: "Ich begann 'Heart' zu hören. Ich traf Ann Wilson beim Bridge School Benefit und fing an, über all diese Musik nachzudenken."

Diana Krall stellte klar, dass es kein Jazz-Album sein wird: "Es ist ein Pop-Album. Das ist neu für mich, ich genieße es sehr!" Sie selber wird auch nicht Klavier auf dem Album spielen. Den Part wird David Foster übernehmen, mit dem sie bereits einen Song von Gordon Lightfoot aufgenommen habe. Ein Song von Neil Young sei auch dabei, ein weiterer Song ihres neuen Album habe Paul McCartney geschrieben, erklärte Diana Krall der Zeitung weiter. In sieben Tage habe sie insgesamt 18 Songs aufgenommen. Das Album soll spätestens im Oktober erscheinen.

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Mittwoch, 9. April 2014

Neil Youngs PonoPlayer jetzt doch viel kleiner

Ausgewählte Ranchnachrichten
Der PonoPlayer als "very limited Small Word Edition"

Neil zeigte Dan einen neuen Musikplayer, einen Player mit dem man Musikdateien in umkomprimierter Qualität anhören kann (den gibt es auch in echt, er wurde von Neil Young entwickelt und heißt "Pono") [Weiter ...]


Dienstag, 8. April 2014

PonoMusic: Neil Young wirbt bei seinen Künstlerkollegen

Eine Woche vor Ende der Kickstarter-Kampagne für den PonoPlayer, die bislang über 5,6 Mio Dollar einbrachte, hat sich Neil Young mit einer Nachricht an sein Künstlerkollegen gewandt und für die Verwendung des Pono-Formats geworben. Auf der Kickstarter-Webseite seines Pono-Projektes schreibt er: "Zunächst sagen wir 'Danke' an Euch Künstler, die Ihr seit Beginn bei Pono dabei seid. Wir sind tief dankbar für Eure Ermutigung und Unterstützung."

Young weist dann darauf hin, dass Künstler im Studio die Wahl zwischen verschiedenen digitalen Auflösungen für Musikaufnahmen haben. Genau hier mache Pono den entscheidenden Unterschied aus: "Egal, welche Auflösung Ihr für den Aufnahmeprozess wählt, Eure Master können von den Zuhörern genau so gehört werden, wie ihr sie kreiert habt. Ich müsst Euch nicht mehr länger damit zufrieden geben, dass Eure Fans MP3 oder CD hören. Pono spielt alles, was Ihr kreiert, so ab wie Ihr es im digitalen Bereich gemacht habt." [Weiter ...]

Montag, 7. April 2014

Folk-Film "Inside Llewyn Davis" ab 10. April als DVD

"Inside Llewyn Davis" ist der letzte Film der Coen-Brüder und handelt von einem erfolglosen Folkmusiker, der sich 1961 in den Folk-Clubs des New Yorker Studentenviertels Greewich Village durchschlägt. Wer diesen großartigen Film im letzten Jahr im Kino verpasst hat, kann ihn ab 10. April auf DVD oder Blu-Ray sehen. 

"Inside Llewyn Davis" basiert auf dem autobiographischen Buch "Der König von Greenwich Villag" des Folksängers Dave van Ronk. Die Coen-Brüder haben die Atmosphäre der ausklingenden Folk-Ära am Vorabend des Beat- und Rock-Booms bis ins Detail eingefangen. Der tolle Soundtrack stammt aus der Feder von Marcus Mumford und wurde von T-Bone Burnett produziert. 

Der Film hat zudem viele Parallelen zu Neil Young, der sich vier Jahre später im Yorkville-Viertel in Toronto, dem kanadischen Pendant zum Greenwich Village, ähnlich erfolglos als Folkmusiker versuchte. Auch eine zentrale Stelle im Film, ein Vorspielen von Llewyn Davis im Chicagoer Folk-Club "Gate of Horn", hat Neil Young so erlebt, als er dort 1965 einen Gig hatte.

Link: DVD/Blu-Ryay "Inside Llewyn Davis" bei Amazon.de

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Sonntag, 6. April 2014

Neil Young am Piano: Nils Lofgrens Kellerfund von 1973

Nils Lofgren - Boxset "Face The Music"
Boxset "Face The Music"
Nils Lofgren veröffentlicht am 27. Mai das Boxset "Face The Music". Das monumentale Set mit 9 CDs, einer DVD sowie einem 136-seitigen Booklet enthält das vollständige Werk des Musikers einschließlich seiner Alben mit der Band "Grin" sowie der Solo-Alben.

Unter den insgesamt 169 Songs sind auch zwei CDs mit 40 unveröffentlichten. Überraschung: Nils Lofgren entdeckte im Keller vergessene Bänder von den Aufnahmen zum dritten "Grin" Album "Gone Crazy", das wie alle "Grin"-Alben von David Briggs produziert wurde. Darauf fand sich auch der unveröffentlichte Song "Keith Don't Go", auf dem kein geringerer als Neil Young Piano spielt und Gesang beisteuerte.

In einem Interview mit David Browne vom "Rolling Stone" erzählte Lofgren jetzt zum Hintergrund seines Kellerfundes: "Neil war auf Durchreise während einer Tour in der Stadt und [unser Produzent David] Briggs brachte ihn mit zu uns. Neil übernahm Gesang und Piano - und es ist selten, dass er Piano bei einer Session spielt. Ich dachte, das Band sei verloren gegangen. Wir fanden die 16-Spur-Aufnahme im Keller des Hauses in Maryland, in dem ich aufwuchs."



In "Keith Don't Go" geht es um Stones-Gitarrist Keith Richards. Nils Lofgren schrieb den Song, wie er im Interview erzählte, während der "Tonight's The Night"-Tour 1973 mit Neil Young in England. Damals hätten nach den Gigs immer irgendwelche Leute besorgt über Keith Richards Gesundheitszustand gesprochen und baldiges Unheil prophezeit. Nils Lofgren: "Meine Güte, der Typ hatte gerade 'Exile on Main St.' gemacht. Ich war nicht besorgt über Keith, aber jeden Tag wurde ich damit bombardiert. Also schrieb ich ein Dankeschön an ihn. Ich machte damals bereits diese dunkle, unheimliche Musik." [Weiter mit Nils Lofgren & Neil Young ...]

Freitag, 4. April 2014

Sleeps With Angels: Vor 20 Jahren starb Kurt Cobain

Sleeps With Angels
Vor 20 Jahren, am 5. April 1994, starb der amerikanische Rockmusiker Kurt Cobain, Sänger und Gitarrist der Band "Nirvana". Er hatte sich im Alter von nur 27 Jahren mit einer Schrotflinte das Leben genommen. Der Tod Cobains ist durch seinen Abschiedsbrief und die darin zitierte Textzeile "It's better to burn out than to fade away" für immer eng mit Neil Young verbunden.

In seinen Memoiren "Waging Heavy Peace" hat Neil Young noch einmal beschrieben, wie er Kurt Cobain kurz vor dessen Selbstmord zu erreichen versuchte. Sein Hilfsangebot für den von Drogen und psychischen Problemen belasteten Musiker aus Seattle kam aber zu spät. Im letzten Jahr erzählte Neil Young, wie er bei seinem Auftritt bei FarmAid 2013 mit Folk-Legende Pete Seeger darüber sprach. Anlass war Youngs Coverversion des Songwriteres Phil Ochs, der im Jahr 1976 Selbstmord verübte, was damals wiederum Pete Seeger nicht verhindern konnte.

Neil Young hat Kurt Cobain gemocht. "Er hat mich wirklich inspiriert. Er war so toll. Großartig. Einer der Besten, mehr noch. Kurt war für mich einer der absolut Besten aller Zeiten", erklärte Young einmal in einem Interview. Er mochte auch die Musik Cobains und die seiner Epigonen, ließ junge Gitarrenbands als Vorgruppe bei sich spielen. Mit "Pearl Jam" stand er selber auf der Bühne, produzierte mit ihnen ein gemeinsames Album. "Peal Jam"-Frontmann Eddie Vedder und Ex-"Nirvana"-Drummer Dave Grohl gehören noch heute zu Youngs engen Freunden. Umgekehrt haben sich die Bands des Grunge oder Seattle-Sounds auch immer auf Neil Young bezogen, dessen roher Gitarrensound auf Alben wie "Reagged Glory" ihnen als Blaupause diente. [Weiter ...]

Donnerstag, 3. April 2014

Los Angeles Show #4: Zum Abschied nochmal Thrasher

Das vierte und letzte der akustischen Solokonzerte im Dolby Theatre in Los Angeles  brachte zum Abschluss keine Überraschung. Die Songauswahl entsprach weitgehend den drei zuvor gespielten Shows. "Flying On The Ground Was Wrong" fehlte diesmal. "Thrasher" war erneut einzige Zugabe.

Neil Youngs akustische Solo-Tour durch die USA geht am 17. und 18. April mit zwei Konzerten in Dallas, Texas weiter. Danach stehen zwei weitere Shows am 21. und 22. April in Chicago auf dem Programm.

Mittwoch, 2. April 2014

Los Angeles Show #3: Wieder mit Thrasher

Nach einem Tag Pause absolvierte Neil Young sein drittes von vier Konzerten im Dolby Theater in Los Angeles. Diesmal gab es nur kleine Variationen in der Setlist. Als Zugabe spielte er am Dienstagabend wieder "Thrasher". Dafür fehlte der bisherige Schlusssong "Long May You Run".

Die vollständige Setlist steht rechts im Radar. Das vierte und letzte Konzert im Dolby Theater findet am heutigen Mittwochabend statt.

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Dienstag, 1. April 2014

Auch Pegi Young hat eigenes Buch geschrieben

Neil Young bekommt schreibende Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Seine Frau Pegi Young ist jetzt ebenfalls unter die Schriftsteller gegangen. Mit "Unknown Legends" wird sie am 12. September ihr erstes Buch im New Yorker Verlag Leg Pull Press veröffentlichen. Das zweite Buch ihres Ehemannes wird einen Monat später im Oktober veröffentlicht.

In "Unknown Legends" lässt Pegi Young ihre Leser einen Blick hinter die Kulissen der kalifornischen Musikszene werfen. In zwölf Kapiteln schreibt sie über unbekannte Heldinnen und Helden, die maßgeblich zum Erfolg bekannter Musiker beigetragen haben, ohne selber im Rampenlicht zu stehen. Das Spektrum reicht von der Gardrobiere im berühmten Troubardour Club in Los Angeles, dem Busfahrer eines bekannten Tourbusverleihs, der Köchin eines Prominenten-Restaurants in San Francisco bis hin zu den freiwilligen Helfern der jährlichen Bridge School Benefit-Konzerte.

Pegi Youngs Hommage an die Menschen in der dritten und vierten Reihe der Musikbranche hält auch zahlreiche Anekdoten und Überraschungen aus der Karriere ihres Mannes parat. Der Buchtitel ist eine Anspielung an Neil Youngs Song "Unknown Legend" vom Album "Comes A Time", den er seiner Frau gewidmete hatte.

Pegi Young - Unknown Legends
Hardcover: 376 Seiten
Verlag: Leg Pull Press (erscheint am 12. September 2014)
ISBN: 0195008197845