Posts mit dem Label Blues werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blues werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

September 02, 2013

Layla Zoe - The Lily
Die kanadische Blues-Sängerin Layla Zoe hat am 30. August ihr neues Album "The Lily" veröffentlicht. Das Besondere: Es wurde vom deutschen Blues-Gitarristen Henrik Freischlader produziert. Und: Es enthält eine bluesige Coverversion von Neil Youngs  "Hey Hey, My My".

"The Lily" ist nach dem Album "Sleep Little Girl" (2011) bereits die zweite Zusammenarbeit der aus British Columbia stammenden Sängerin mit dem Bluesmusiker aus Wuppertal. Beide Alben erschienen beim deutschen Label "Cable Car Records". Insgesamt hat "Canada's Darling of the Blues", die von der Presse mit Janis Joplin verglichen wird, sieben Alben veröffentlicht.

Bis auf "Hey Hey, My My" und das Traditional "Glory, Glory, Hallelujah" hat Henrik Freischlader auch alle Songs des neuen Albums komponiert. Außerdem singt er die Backing Vocals und spielt mit Gitarre, Bass und Schlagzeug fast alle Instrumente. Lediglich Moritz Fuhrhop steuert noch die Hammond Orgel bei. Die Songtexte stammen von Layla Zoe. [Weiter zu Tour und Video ...]

November 02, 2012

Als Neil Young seine Jungs von „Crazy Horse“ zusammenrief, um das Folk-Album „Americana“ einzuspielen, war das beileibe nicht der erste Ausflug in ein fremdes Musikgenre. Und es war auch nicht das erste Mal, dass Neil Young mit „Crazy Horse“ einen Zeitsprung zurück in die frühen 1960er Jahre machte – in die Zeit seiner Teenager-Band „The Squires“. 

So wie „Americana“ im Sommer 2012 alte Folk-Arrangements der „Squires“ wiederbelebte, so griff Neil Young auch schon 25 Jahre zuvor auf Songs zurück, die er mit seiner ersten richtigen Band aus dem kanadischen Winnipeg 1964 geschrieben und gespielt hatte.

Heute vor 25 Jahren, am 2. November 1987, spielten "Neil Young & The Bluenotes" – ein um eine Bläsergruppe erweitertes „Crazy Horse“ – ihr erstes Konzert der "Bluenotes Club Tour" im Cocoanut Grove in Santa Cruz.

Mai 11, 2012

1948 Buick Hearse
Die Folksongs des kommenden Albums „Americana“ sind eng mit Neil Youngs musikalischer Frühzeit in Winnipeg und Fort William verknüpft. Mit seiner damaligen Band „The Squires“ hatte Neil Young in den Jahren 1964 und 1965 viele der Songs auf den kleine Bühnen der lokalen Clubs und Coffeehouses gespielt. Das Album ist auf seine Art also auch eine „Journey through the Past“. 

„Under The Rusted Moon“ hat bereits über den Song „Oh Susannah“ und seine Verbindungen zur Periode der „Squires“ berichtet. Im Artikel „Clementine – Requiem für Danny Whitten“ ging es sogar um eine Spur, die über die kanadische Zeit mit den „Squires“ hinaus nach Kalifornien führt. In „High Flyin‘ Bird – Neil Young hebt ab“ stand ein Song im Mittelpunkt, der die Verbindung zu Stephen Stills herstellt. Neil Young hatte den Song nämlich im April 1965 in Fort William von Stephen Stills damaliger Band gehört.

Tom Horricks
Tom Horricks
„High Flyin‘ Bird“ bildet aber auch noch eine andere Brücke in Neil Youngs frühe kanadischen Jahre: Der Song steht ebenfalls in enger Verbindung mit einer weiteren Legende jener Zeit: dem 1948er Buick Leichenwagen „Mort“ und dessen Zusammenbruch in Ironbridge nahe dem Ort Blind River. Neil Young hat diese Episode später im Song „Long May You Run“ musikalisch verarbeitet.

Damals war auch ein Passagier an Bord von Mort, der nur ein Jahr später - im Sommer 1966 - den Song "High Flyin' Bird" als Single aufnahm: Tom Horricks.

Hier nun alles über den geheimnisvollen Passagier und die erstaunlichen Verbindungen zu Neil Young, den "Squires" und dem Song auf "Americana":

Januar 30, 2012

Neil Young kann auch Blues! Zum sich abzeichnenden Folk-Album hier ein altes Dokument für einen Ausflug in den Blues: Ein Jam mit der "Danny Shea Band" beim Mike Bloomfield Tribute am 02. März 1982 in New Yorker Ritz Hotel.


Ähnliche Artikel:
  1. Vor 25 Jahren: Neil Young wurde zum Blues Brother
  2. Siskiyou covern "Revolution Blues"
  3. Vor 35 Jahren: Neil Young sprengt die 'Spirit'-Reunion

November 15, 2011

Bereits im Oktober erschienen, aber besser passend für die trüben Tage  im November, ist „Keep Way the Dead“, das zweite Album der kanadischen Band „Siskiyou“.

Die Jungs um Songwriter und Sänger Colin Huebert legen dunkle, langsame Songs vor, zu denen auch ein Cover von Neil Youngs „Revolution Blues“ von dessen "Ditch"-Album "On The Beach" gehört. Huebert war zuvor Mitglied der „Great Lake Swimmers“, die bereits 2007 mit Youngs „Don’t Cry No Tears“ auf dem Tribute-Sampler „Borrowed Tunes II“ vertreten waren.

„Keep Way the Dead“ ist beim kandischen Label Constellation erschienen.


Ähnliche Artikel: 
  1. Marissa Nadler covert "Birds" - zwei Termine in Deutschland
  2. "Mellow My Mind" im Herrenklo
  3. Statistik der Coverversionen

Januar 22, 2011

Jazz und Neil Young, das ist keine Verbindung, die sich einem sofort aufdrängt. Von den vielen musikalischen Genres, die der Kanadier in den fast 50 Jahren seiner Karriere beackert hat, gehört Jazz eher zu den Randerscheinungen – auch wenn Neil Young 1988 auf seinem Album "This Note's For You" beachtliche bluesig-jazzige Töne auf der Gitarre zauberte.

"The Bluenotes"
Songs wie „Coupe de Ville“, „Can't Believe Your Lyin'“ oder „One Thing“ lassen aber durchaus erahnen, dass er in seinen kanadischen Teenagerjahren mit dem in Winnipeg lebenden Lenny Breau einen veritablen Jazzgitarristen als Inspiration hatte. Allan Bates, Bandkollege Youngs bei den „Squires“ berichtete, dass sie seinerzeit in Winnipegs Coffehouses am gleichen Abend wie Lenny Breau aufspielten. Der von Neil Young damals verehrte Winnipeg-Gitarrist Randy Bachman sei auch ein großer Fan von Breau gewesen und habe sich bei ihm manches abgeschaut. Auf diese Weise hat Lenny Breau, erklärt Bates, mit Umweg über Randy Bachman auch einen gewissen Einfluss auf Neil Young ausgeübt.