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März 25, 2015

Jazz-Coverversionen von Neil Young-Songs gibt es einige, ganze Jazz-Alben, die der Musik des Kanadiers gewidmet sind, eher selten. Eine solch rare Perle veröffentlicht jetzt die schwedische Jazz-Sängerin Ida Sand. Ihr Album "Young At Heart" erscheint am Freitag, 27. März und enthält gleich zwölf Coverversionen von Neil Young - und als Bonus ein Cover von Youngs kanadischer Landsfrau Joni Mitchell.

"Man hat oft gesagt, dass die schwedische und die kanadische Mentalität einander ähneln", erklärt die schwedische Jazzerin ihre Nähe zu dem Rockmusiker. "Unsere Länder haben das gleiche Klima und nicht selten wurden unsere beiden Kulturen als ‚melancholisch‘ beschrieben." Neil Young habe ihre musikalische Welt mit seinen Texten und Melodien zu existentiellen menschlichen Fragen früh bereichert, so Ida Sand weiter. "Darin liegt für mich die Anziehungskraft dieses Projekts: Seine Melancholie einzufangen, die auch ein starker Parameter meiner künstlerischen DNA ist.“ [Weitere Infos und Tracklist ...]

Oktober 08, 2013

Fred Pallem, französischer Jazz-Gitarrist, Bassist, Komponist und Arrangeur hat am 6. September beim Jazz-Festival "Jazz à la Villette" in Paris ein Neil-Young-Tribute Konzert gespielt. In der eineinhalbstündig Show mit dem Titel "Neil Young Never Sleeps" interpretierte Pallem - zusammen mit zahlreichen Gastmusikern und seinem Ensemble "Le Sacre du Tympan" - Standards und seltene Perlen aus Neil Youngs Repertoire. Das Konzert wurde vom deutsch-französischen Kulturkanal "Arte" aufgezeichnet. (Danke an die spanischen Freunde von #nynotocias für den Hinweis).

Fred Pallems Band klingt mit ihrer dreiköpfigen Bläsergruppe und den dominanten E-Gitarren stark nach dem guten, alten Jazz-Rock der 1970er Jahre. Sehr weit entfernen sich Pallems Jazz-Arrangements auch nicht von Neil Youngs Originalen, was aber den Zugang für nicht Jazz affine Fans erleichtert. Erstaunlichste Erkenntnis des tollen Konzertes: Neil Youngs Kompositionen - sowohl die elektrischen, als auch die akustischen - profitieren ungemein vom Einsatz der Blechbläser. Pallems großartige Versionen von "Cowgirl in the Sand" und "The Needle & Damage Done" gehören vor allem auch deswegen zu den Highlights des Sets. Auch hörenswert: "On The Beach" mit Baritonsaxophonsolo, das rhythmische "Words" sowie ein ergreifendes Out on the Weekend" mit Posaunensolo. [Weiter ...]

Mai 08, 2013

Der US-amerikanische Jazz-Gitarrist Bill Frisell huldigt auf seinem neuen Album "Big Sur" seinem Musikerkollegen Neil Young. Das am 18. Juni erscheinende Album mit 19 Kompositionen zu dem "Big Sur" genannten 100 km langen kalifornischen Küstenabschnitt zwischen Carmel und San Simeon enthält auch Frisells Tribute-Song "We All Love Neil Young".

Bill Frisell, in dessen Stil sich Einflüsse der Jazz-, Bluegrass-, Country- und Worldmusik mischen, hatte bereits 1997 auf seinem Album "Nashville" Neil Youngs Song "One of These Days"gecovered.

Wer die Songs von "Big Sur" live erleben will, kann das im Sommer tun. Dann ist Bill Frisell mit seinem "Big Sur Sextett" auf Europa-Tournee - wie bekanntlich auch Neil Young. In Deutschland stehen am 12. Juni in Neuhardenberg bei Berlin und am 18. Juli in Karlsruhe zwei Konzerte auf dem Tour-Programm.  Alle Tourdaten im Überblick auf der Webseite von Bill Frisell.

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Dezember 27, 2011

Die amerikanische Jazz-Sängerin Halie Loren hat auf ihrem neuen Album "Heart First" ein Cover von Neil Youngs "Lotta Love" aufgenommen. Das Album der in Alaska und Oregon aufgewachsenen Sängerin erschien kurz vor Weihnachten - wie ihre vorherigen Alben - zunächst in Japan, wo Hali Loren beim Label JVC/Victor unter Vertrag steht.

"Lotta Love" von Neil Youngs 1978er Album "Comes A Time" war vor allem durch die Version von Nicolette Larson berühmt geworden. Larson sang auf "Comes A Time", war kurzeitig mit Neil Young liiert und verstarb 1997 im Alter von nur 45 Jahren.

Januar 22, 2011

Jazz und Neil Young, das ist keine Verbindung, die sich einem sofort aufdrängt. Von den vielen musikalischen Genres, die der Kanadier in den fast 50 Jahren seiner Karriere beackert hat, gehört Jazz eher zu den Randerscheinungen – auch wenn Neil Young 1988 auf seinem Album "This Note's For You" beachtliche bluesig-jazzige Töne auf der Gitarre zauberte.

"The Bluenotes"
Songs wie „Coupe de Ville“, „Can't Believe Your Lyin'“ oder „One Thing“ lassen aber durchaus erahnen, dass er in seinen kanadischen Teenagerjahren mit dem in Winnipeg lebenden Lenny Breau einen veritablen Jazzgitarristen als Inspiration hatte. Allan Bates, Bandkollege Youngs bei den „Squires“ berichtete, dass sie seinerzeit in Winnipegs Coffehouses am gleichen Abend wie Lenny Breau aufspielten. Der von Neil Young damals verehrte Winnipeg-Gitarrist Randy Bachman sei auch ein großer Fan von Breau gewesen und habe sich bei ihm manches abgeschaut. Auf diese Weise hat Lenny Breau, erklärt Bates, mit Umweg über Randy Bachman auch einen gewissen Einfluss auf Neil Young ausgeübt.

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