Vorangetrieben wird die Übernahme durch ein im Januar 2026 gegründetes Joint Venture zwischen Sony und dem singapurischen Staatsfonds GIC. Die Konstruktion erlaubt es Sony, die enormen Investitionssummen zu stemmen, ohne die eigene Bilanz übermäßig zu belasten, während GIC langfristig Kapital bereitstellt. Für Sony wäre der Deal der nächste Schritt auf dem Weg zur weiteren Dominanz im internationalen Musikgeschäft: In den vergangenen Jahren investierte der Konzern bereits Milliarden in die Kataloge von Queen, Bruce Springsteen und Bob Dylan. Die Verhandlungen mit dem aktuellen Eigentümer Blackstone sollen sich bereits in der finalen Phase befinden, eine Einigung wird bis Mitte Mai erwartet. [Weiter: Neil Youngs Songrechte schon mehrfach weiterverkauft ...]
Mai 07, 2026
Milliardenpoker: Sony will Neil Youngs Songrechte kaufen
Januar 30, 2026
Wegen Trump: Verlässt Neil Young seine Plattenfirma?
Young selbst hat seine Musik bereits von Amazon abgezogen und plant, aus Protest seinen Mobilfunkanbieter Verizon zu wechseln. Auch auf neue Apple-Computer will der Musiker künftig verzichten. Apple-CEO Tim Cook wirft er vor, die Premiere des Melania-Trump-Films im Weißen Haus besucht und damit "Trumps Hintern geküsst" zu haben. Zudem beteiligte er sich am "National Shutdown" – einem landesweiten Streik am 30. Januar gegen die Tötung zweier US-Bürger durch ICE-Kräfte –, indem er an diesem Tag seinen offiziellen Webstore schloss.
Auf seiner Homepage kündigte Neil Young zudem an, sich sukzessive von allen Unternehmen zu distanzieren, die das seiner Meinung nach "faschistische Trump-Regime" unterstützen. Dabei macht er womöglich nicht einmal vor seinem eigenen Plattenlabel halt. "Und was ist mit meiner großartigen Plattenfirma Warner Bros. Records? Ich halte euch auf dem Laufenden", schrieb der 80-Jährige, der – mit Ausnahme eines kurzen Intermezzos bei Geffen Records – seit fast 60 Jahren mit Warner zusammenarbeitet. [Weiter: Warner Music & Trump ...]

