Vorangetrieben wird die Übernahme durch ein im Januar 2026 gegründetes Joint Venture zwischen Sony und dem singapurischen Staatsfonds GIC. Die Konstruktion erlaubt es Sony, die enormen Investitionssummen zu stemmen, ohne die eigene Bilanz übermäßig zu belasten, während GIC langfristig Kapital bereitstellt. Für Sony wäre der Deal der nächste Schritt auf dem Weg zur weiteren Dominanz im internationalen Musikgeschäft: In den vergangenen Jahren investierte der Konzern bereits Milliarden in die Kataloge von Queen, Bruce Springsteen und Bob Dylan. Die Verhandlungen mit dem aktuellen Eigentümer Blackstone sollen sich bereits in der finalen Phase befinden, eine Einigung wird bis Mitte Mai erwartet. [Weiter: Neil Youngs Songrechte schon mehrfach weiterverkauft ...]
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Mai 07, 2026
Milliardenpoker: Sony will Neil Youngs Songrechte kaufen
Neil Young könnte bald zwischen zwei Welten stehen: Während der Musiker mit seinem Labeldeal bei Reprise weiterhin fest an die Warner Music Group gebunden ist, liegen zentrale Rechte an seinem Songkatalog künftig womöglich vollständig bei der Sony Music Group. Hintergrund ist die geplante Übernahme der Recognition Music Group – einem der weltweit wichtigsten Verwalter von Musikrechten –, über die Sony Medienberichten zufolge derzeit exklusiv verhandelt. Mit einem geschätzten Volumen zwischen 3,5 und 4 Milliarden US-Dollar wäre die Transaktion einer der größten Deals, die der globale Musikmarkt je gesehen hat. Im Zentrum des Milliardenpokers steht ein Katalog mit mehr als 45.000 Songs, darunter Werke von Justin Bieber, Shakira und als besonderes Prestigeobjekt die Rechte an Rocklegende Neil Young.
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