Donnerstag, 20. Dezember 2012

Bald mit amtlichem Segen: Das Pono-Versprechen

Kurz vor Weihnachten mal wieder Neues von PONO. Neil Youngs Hi-Res-Audio-Player wird zwar frühestens an den Feiertagen 2013 als Geschenk unter dem Christbaum liegen, bis dahin wird aber häppchenweise das Interesse weiter hoch gehalten.

Der "Rolling Stone" berichtet jetzt, dass Neil Young beim „US Patent and Trademark Office“ die Rechte an den Werbeslogans „The Pono Promise“ (Das Pono-Versprechen ) und „21th Century Digital“ (Digital des 21. Jahrhunderts) beantragt hat.  Die Werbesprüche zieren auch schon die offizielle Pono-Webseite www.mypono.com, die laut "Rolling Stone" im Mai von Pono-Investorin und "Ivanhoe"-Vorstandsmitglied Gigi Brisson registriert wurde.

Neil Youngs Manager Elliot Roberts gab sich dem "Rolling Stone" gegenüber aber erneut zugeknöpft und wollte auf Anfrage keine konkrete Auskunft geben. Dafür deutet das Musikmagazin an, dass Dolby-Vorstand Peter Gotcher angeblich zu den Investoren von Neil Youngs Firma „Ivanhoe“ zählt, mit der PONO im kommenden Jahr in den Markt gebracht werden soll.

Neil Young hatte Anfang Dezember in einem Radiointerview mit Pierre Robert davon gesprochen, erste PONO-Player im Juni 2013, möglicherweise sogar schon im Mai verfügbar zu haben („Rusted Moon“ berichtete) . Zudem wurde bekannt, dass Mitarbeiter von „Ivanhoe“ offenbar versuchen, Besitzer von Clubs und Diskotheken für Neil Youngs Audiosystem zu begeistern („Rusted Moon“ berichtete).


Die Konkurrenz schläft nicht

Auch die  Mitbewerber Neil Youngs sind derzeit nicht untätig. Die schottische Hi-Tech-Audiofirma Linn promoted in einem Weihnachts-Special Hi-Res-Alben, von denen einige Tracks kostenlos als Download angeboten werden.

iRiver Astell&Kern AK100
AK100 von iRiver
Hersteller iRiver hat inzwischen mit dem „Astell & Kern MQS Portable System AK100“ einen mobilen Player herausgebracht, der PONO schon sehr nahe kommt. Das ca. 700 € teure Gerät spielt Audio-Daten im FLAC-Format bis zu 24 Bit und 192 kHz ab. Er verfügt über 32 GB internen Speicher und kann über zwei SD-Karten mit je 32 GB auf insgesamt 96 GB erweitert werden.

Das in Testberichten positiv bewertete Gerät zeigt, worauf sich audiophile Neil-Youngs-Fans preislich einzustellen haben:  Zu den 700 € des Gerätes  sollten hochwertige Kopfhörer im Preissegment von 150 bis 400 € eingeplant werden, damit das Werk der hochwertigen Digital-Analog-Wandler  angemessen  ans Ohr gelangt.

Wer also fürs nächste Weihnachtsfest Neil Youngs PONO verschenken will, sollte schon einmal anfangen zu sparen. In Summe muss nämlich mit 1.000 gerechnet werden – und da sind hochauflösende Alben noch gar nicht dabei.

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