Mittwoch, 9. November 2016

Trump wird Präsident und Neil Young Großvater

Neil Young, Donald Trump
„Wenn Donald Trump Präsident der USA wird, werde ich wohl anderswo leben." Diese Ankündigung machte Neil Young im Juni in einem Interview mit dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Der gebürtige Kanadier besitzt immer noch die Staatsbürgerschaft des nördlichen amerikanischen Nachbarlandes und ist daher in den USA nicht wahlberechtigt. Im Vorwahlkampf hatte er den demokratischen Bewerber Bernie Sanders unterstützt.

Nach dem überraschend deutlichen Wahlsieg Trumps könnte also durchaus die Rückkehr nach Kanada bevorstehen. Zumal dort mit Premierminister Justin Trudeau der liberale Nachfolger des wegen seiner Umweltpolitik von Neil Young scharf attackierten Stephen Harper regiert. Der Rockmusiker wäre nicht der einzige, den es wegen Trump nach Norden zieht. Zeitungen berichten, dass in der Wahlnacht der Server der kanadischen Einwanderungsbehörde aufgrund der vielen Zugriffe zusammenbrach.

Während es für Neil Young politisch weniger gut lief, gab es privat erfreuliche Nachrichten: Er wurde erstmals Großvater. Wenige Tage vor seinem 71. Geburtstag brachte Tochter Amber Jean Young einen Jungen zur Welt. Sie postete ein Foto des kleinen Ronan in den sozialen Netzwerken, verbunden mit einem Wahlaufruf für Hillary Clinton. Neil Young sollte also vorsorglich nach einem Mehrgenerationenhaus in Kanada suchen.

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