Freitag, 18. Januar 2013

Grant Boatwright ist tot

Grant Broatwright
Grant Broatwright mit "Hank"
Wie Bassist Rick Rosas auf Facebook berichtet, ist Grant Boatwright verstorben. Der Musiker war ein langjähriger Freund von Neil Young. Er spielte auf dessen Alben „Comes A Time“, „Old Ways“ und „Prairie Wind“. Er ist ebenfalls auf Ben Keiths „Seven Gates: A Christmas Album“ zusammen mit Neil und Pegi Young zu hören.

Bekannt wurde Grant Boatwright vor allem durch Jonathan Demmes Konzertfilm „Heart Of Gold“. Neil Young brachte seine große Wertschätzung für den Musiker und Freund zum Ausdruck, in dem er ihn im Film seine berühmten Gitarren „Hank“ und „Old Black“ überließ - ein sehr seltene Ehre.

Die Martin D-28 Akustikgitarre „Hank“, die einst County-Legende Hank Williams gehörte, kam 1977 durch Grant Boatwrights Vermittlung in Neil Youngs Besitz. Boatwright hatte Neil Young informiert, dass Hank Williams Sohn die Gitarre seines Vaters dem Gitarrenladen von Tut Taylor in Nashville zum Kauf anbot. Tut Taylor und Grant Boatwright hatten den Laden zeitweilig zusammen betrieben.

Der Country und Bluegrass-Musiker gründete 1969 „Red, White & Blue(Grass)”, die zwischen 1973 und 1977 vier Alben und einige Singles veröffentlichten. Mitglied war auch seine damalige Frau Ginger Boatwright. Außerdem arbeitete Boatwright mit zahlreichen Größen der Countryszene zusammen, darunter Willie Nelson und Johnny Cash.

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