Neil Young ärgert sich wieder einmal über einen Musikstreaming-Dienst. Diesmal trifft es TIDAL, aus dessen Angebot er vor einigen Wochen sämtliche Alben entfernen ließ. Die Gründe dafür verriet der Musiker jetzt in einem Beitrag in seiner Internet-Zeitung "Times Contrarian". Unter der Überschrift "TIDAL täuscht Hörer" wirft er dem Unternehmen vor, unerlaubt manipulierte Masterversionen seiner Musik zu verwenden. ohne dies zu kennzeichnen.
"TIDALs MQA-Dateien sind nicht meine Master. Ich mache meine Meister - nicht TIDAL", schäumt Neil Young, der in den letzten Jahren seinen Katalog für die hochauflösende digitale Verwendung aufwändig neu mastern ließ - nicht zuletzt für sein gescheitertes "Pono"-Projekt und dessen Nachfolger "XStream by NYA". "Ich brauche keine Hokuspokus-Dateimanipulation, die behauptet, meine Arbeit zu verbessern", so Youngs Kritik an TIDAL, das die Masterdateien für sein eigenes hochauflösendes MQA-Streaming noch einmal mit eigenen Algorithmen verändert. "Ich habe meine Master so gemacht, wie ich wollte, dass sie klingen." [Weiter: Young: Bin der letzte einer aussterbenden Art ...]

