Neben der schwarzen Gibson "Old Black" gehört der breite Gitarrengurt mit den auffälligen weißen Peace-Zeichen und Friedenstauben zu den wohl bekanntesten Markenzeichen Neil Youngs. Den Gurt, der 2017 sein 40-jähriges Bühnenjubiläum feiert, verbinden viele Fans ausschließlich mit "Neil Young & Crazy Horse". Dabei sind Herkunft und die vielen Veränderungen dieses Gitarrengurts so komplex und verworren wie die lange Karriere des Musikers selbst - "There is more to the picture than meets the eye ..."
Der Gurt war zwar immer an Neil Youngs Gibson Les Paul "Old Black" befestigt - aber keineswegs zu jeder Zeit und auf jeder Tour. Er stammt auch nicht direkt aus der "Rust Never Sleeps"-Ära mit "Crazy Horse", sondern kam zuvor bereits bei zwei anderen Bands zum Einsatz. Und im Verlauf seiner nun 40-jährigen Verwendung kam er in die Änderungsschneiderei und durchlebte wundersame Metamorphosen. Mit seinem zerfetzten und fadenscheinigen Äußeren sieht der Gitarrengurt heute aus, als hätten ihn Archäologen in den staubigen Überresten einer untergegangenen Rockmusik-Arena ausgegraben. Wer das auseinander fallende Stück Textil auf der letzten "Rebel Content Tour" live gesehen hat, wundert sich, dass es die schwere Gibson-Gitarre überhaupt noch halten kann.
Höchste Zeit also, die Geschichte des legendären Gurts einmal ausführlich zu beleuchten. "Rusted Moon" hat dazu alle Daten & Fakten zu dem wohl berühmtesten Gitarrengurt der Rockgeschichte recherchiert und stellt seine Herkunft, den Einsatz in Neil Young verschiedenen Karriereabschnitten sowie seine zahlreichen Veränderungen detailliert da. [Weiter: Die Geschichte von Neil Youngs Gitarrengurt ...]



