Freitag, 8. Mai 2015

Neil Youngs Boykott gegen Starbucks geht weiter

Neil Young gegen Starbucks und MonsantoNeil Young legt im Streit mit Starbucks und Monanto noch einmal nach. Auf seiner Internetseite schreibt der Musiker, dass er die Kaffeehauskette weiter boykottiert. Grund ist deren Mitgliedschaft in der amerikanischen "Grocery Manufacturers Alliance", die im US-Bundesstaat eine gesetzliche Regelung zur Kennzeichnung von Produkten aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) kippen will. Hier der Wortlaut von Neil Youngs Mitteilung in deutscher Übersetzung:
"Immer noch keine Latte für mich, Leute. Ich werde kein Unternehmen unterstützen, das aktiv versucht, den Willen des Volkes zu brechen, das für sein Recht um das Wissen kämpft, was alles in seiner Nahrung enthalten ist. Starbucks verklagt im Bündnis mit Monsanto den Staat von Vermont: Im Gegensatz zu den irreführenden Informationen, die von Starbucks kommen, verklagt das Kaffee-Unternehmen in Allianz mit anderen Nahrungsmittelriesen, darunter Monsanto, den Staat Vermont, um das vom Volk beschlossene GVO-Kennzeichnungsgesetz zu kippen. Eine Allianz ist ein Pakt, eine Koalition oder Freundschaft zwischen zwei oder mehreren Parteien, um gemeinsame Ziele voranzubringen und gemeinsame Interessen zu sichern. Starbucks und Monsanto sind Mitglieder der Grocery Manufacturers Alliance. Die Grocery Manufacturers Alliance verklagte den Staat Vermont, um den Willen des Volkes für eine GVO-Kennzeichnung in Vermont zu brechen. In der Kommunikation mit Starbucks hat das Unternehmen nicht auf die direkte Frage geantwortet, ob Starbucks Kaffeeprodukte GVO enthaltenen. Neil Young, Kalifornien, Mai 2015."
Neil Young hat aus Solidarität mit Vermont für den 19. Juli ein Konzert seiner kommenden "Rebel Content Tour" zur Promotion seines Albums "The Monsanto Years" in den US-Bundesstaat gelegt.

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