Das liest sich doch gut! Neil im Studio und 8 neue Songs aufgenommen. Dann ist die Chance groß, dass wir auch dieses Jahr ein neues Studioalbum hören können. Freue mich auf alles, was noch kommt.
Stimme ich voll zu. Früher konnte ich es kaum abwarten wenn er was neues veröffentlicht hat, aber das hat sich nach P.Pills erledigt. Sicher ist auf dem ein oder anderen Album noch ein oder zwei gute Songs aber mehr nicht.
Heißt das jetzt, dass man sich ab einem bestimmten Alter der Ruhmesverwaltung (Archives) und in Konzerten der "Greatest Hits Juke Box"-Rolle widmen sollte? Oder sich entschuldigen muss, weil man schließlich keine 70 mehr ist? Oder dass es auf deutlich früheren Genie-Platten nicht auch Tracks gab, die sich entweder als unwesentliche, manchmal sogar unsägliche Füllmasse bezeichnen lassen ("Wellfare Mothers"?) oder erst lange nach der Erstveröffentlichung so etwas wie Fankult-Status erreicht haben? Mir scheint der Ageism etwas zu einseitig und unreflektiert, weil er die Rezipienten und ihre Erwartungshaltung bzw. ihr eigenes Altern nicht berücksichtigt. Man muss die Produktion der letzten 15 Jahre trotzdem nicht gut finden, aber so a weng Selbstironie ...
Gut gesagt. Statt sich zu freuen das Neil so kreativ ist und mit 80 noch nicht den Ruhestand genießen tut , wird gemeckert das die Songs nicht die gleiche Qualität wie in seiner Jugend oder im mittleren Alter haben. Wie oben schon jemand sagte , auf jedem Album sind noch geniale Songs. Und ,,Talkin to the Trees" gefiel mir persönlich besser als z.B.,, Landing on Waters". Also warten wir erstmal die kommende Platte ab, bevor wir Sie kritisieren. Gruß MM
Mit der Kreativität ist das halt so eine Sache. Neil Young ist in dieser Hinsicht bestimmt sehr vielseitig. Mir gefiel z.b. Talkin to the Trees schon, es ist kein überragendes Album, aber sicher auch kein Schlechtes. Außerdem hat der Mann, acht Jahrzehnten hinter sich. Wie wir alle, die eine gewisses Alter haben, z.b. die in den Fünfzigern geboren sind, hat auch Neil Young einen völlig anderen kulturellen Hintergrund. Wenn du Anfang der Siebziger OHIO gehört hast, und auch politisch interessiert warst, dann wußtest du auf welcher Seite du stehst. Wenn du heute politisch interessiert und engagiert bist, dann weißt auch heute auf welcher Seite du stehst. Von daher freue ich mich über Songs wie BIG Crime, wobei mir musikalisch die ruhigen Songs mehr liegen. Letzten Endes kann ich nur jemand zitieren, den ich immer noch schätze, nämlich David Crosby. Er hat kurz vor seinem Tod davon gesprochen das wir an das Gute und die richtigen Ziele glauben sollen, eben die Ideale der 68´ziger. Man mag mir Blauäugigkeit vorwerfen, aber lieber für den guten Traum leben, als eine Wirklichkeit zu akzeptieren, die sehr viele Menschen zerbricht.
Natürlich akzeptieren alle auf dieser Seite Neil Young aber das heißt nicht das man alles gut finden muss was er veröffentlicht. Das die Qualität der Songs in den letzten Jahren nachgelasen haben ist unstrittig . Das wird mir immer bewusst wenn ich die Platten bis 2012 höre.
Vielleicht sind ja auch einige Hörer in die Jahre gekommen und kommen mit gewissen Changes in den neuen Sachen nicht mehr klar und sind zu sehr in der Vergangenheit verhaftet. Müßige Diskussion. Big Change und einige andere neue Sachen finde ich auf jeden Fall der Knaller und ich freue mich schon auf die neuen Sachen. LG.
Wer hier in die Jahre gekommen ist, ist Neil! "Einige Hörer kommen mit gewissen changes nicht mehr mit" ... Ich lache mich kaputt. Ich glaube, wenn schon, kommt der gute Neil mit bestimmten changes nicht mehr mit. Ist ja auch o k. Der Mann ist 80. Kreativität lässt im Alter einfach nach bzw. ist der "Sturm und Drang" der frühen Jahre einfach dahin. Aber einige hier wollen das anscheinend nicht wahrhaben und halten die mittelmäßige Musik, die er mittlerweile produziert, noch für großartig. Ich war auch viele Jahrzehnte ein wirklich großer Fan mit allem Drum und Dran. Aber wer Ohren hat zu hören, hört nichts Bedeutendes mehr. Leider. Talkin To the Trees: Nullnummer, noch nicht mal auf Konzerten gespielt. World Record: längst vergessen. Und so weiter und so fort. Das ist die Realität. Alles andere ist blauäugig, ach nee, blauohrig.
Zu den "Idealen der 68er" gehoert angeblich grosse Toleranz, aber wehe dem, der nicht meine Meinung zu Neil Youngs Aufnahmen teilt. Der alte Adam ist offensichtlich noch eher auf Erden anzutreffen als der Neue Mensch. Gruss
Das ist mit der Toleranz ist nicht so einfach. Die Leute die es sich auf die Fahne geschrieben haben, haben mit der Toleranz so ihre Probleme. Es sei denn man ist voll und ganz ihrer Meinung.
Na, ich denke ich toleriere durchaus andere Meinungen. Wenn jemand meint das die neueren Veröffentlichungen nicht mehr so gut sind ist es ja durchaus in Ordnung. Mich stört nur ein wenig das die eigene Meinung als allgemein gültiger Fakt verkauft werden soll. Ich denke hier sind die Ansichten halt einfach verschieden. Big Crime, Big Change klingen für mich durchaus nach Sturm und Drang und gefallen mir genauso gut wie Veröffentlichungen wie etwa aus den 90gern. Im übrigen hat Neil gegen Ende der letzten Tour durchaus Stücke von Talking to the trees gespielt. LG.
Wen interessieren denn Fakten hier in diesem Altmännerselbstbeweihräucherungskosmos? Falls ich mit 80 noch ein Album veröffentlichen sollte, wird es das großartigste Album ever sein. Und noch etwas für alle Meistersänger: In meiner Wahrnehmung hat der geschätzte Neil bisher meistens im Hier und Jetzt seines Lebens gewirkt, sowohl textlich, musikalisch, als auch inhaltlich, das Mindset dafür hat er sich einfach durch seinen Hippie Dream bewahrt; „…You don‘t know it, but you are…“ In der Tat, der Ambulance Blues hätte das Live Album abschließen sollen. Crazy Horst
Mir scheint, dass sich die vermeintlichen Basiszutaten dessen, was den großen Rock'n'Roll Schwindel ausmacht, irgendwann gegen seine Urheber kehren. Als da wären: der Jugendkult, den der Jagga Michi immer noch zelebriert, die Aggression auf der Bühne (Gitarrengott Peter aus Chiswick), die Lautstärke (IG Schwermetall), der sexuelle Exzess (Rammelstein) usw. In der Welt der Klassik oder auch teilweise im Jazz und Blues erreichen die Akzeptanz, Bewunderung, Verehrung irgendwann einen dauerhaften Status ("legendär") und bleiben da auch. Niemand hat seinerzeit erwartet, dass McKinley Morganfield, Ellas Bates McDaniel, Huddie William Ledbetter und Robert Johnson mehr als 30 Geniestreiche veröffentlichen. Ach, und Ludwig Armstark war in seinen letzten Tagen auch nicht mehr der Alte... Ein Jammer.
Interessante Kommentare, die man hier so liest. Neil Young´s neuere Aufnahmen sind meiner Ansicht nach nicht so schlecht, wie sie von manchen hier gemacht werden. Vielleicht hilft es ja sich intensiver damit zu beschäftigen wg. eingeschränkter Hör- und Wahrnehmungsdefizite, und es gibt zum Thema Alter ja auch die schöne Dylan Zeile mit dem Younger Than That Now Hinweis. Ansonsten höre ich heute noch die Liveversion von Always Look On The Bright Side Of Life... von Bruce Cockburn, auch eine Art in diesen Zeiten zu überleben.....
Ausführlich ausbuchstabiert von His Bobness in "Forever Young", ein Song, den man schon auch aus der ironischen Perspektive eines deutlich älteren Herrn verstehen kann, der Jüngeren zwar nur das Beste wünscht, aber zugleich auch sagt: "Werdet erstmal so alt wie ich".
Ein anderer Aspekt wäre noch Neil Youngs Werk ins zeitliche Verhältnis zur eigenen Biographie zu setzen. Meine ersten Begegnungen mit Neil Young ereigneten sich etwa um 1980, d.h. schon nach der zweiten Hochphase mit Rust. Darauf folgten die erratischen 80er Jahre, in denen in vordigitaler Zeit von Europa aus nur schwer verständlich war, wenn der Neil Young, den man zu kennen glaubte, wieder unvermittelt in einen musikalischen Feldweg abbog. Worauf sich die meisten als glanzvoll einigen können, dürfte die Hochphase ab 1989 bis fast Ende der 90er sein. Manche sehen die Jahrtausendwende dann als den Beginn der reproduktiven / respektiven Phase (z.B. CSNY Reunions). Das fällt dann auch mit der zunehmenden Politisierung der Songs zusammen (AYP, LWW, teilweise auch GD mit der Umwelt- und Medienkritik). Ewiggestrige halten dann PP für den Schlusspunkt, weil die letzte Großtat mit Crazy Horse. Wenn die eigene Hör-Sozialisierung in die 90er mit ihrer Verdichtung aus den drei vorangegangenen Jahrzehnten fällt, dann muss es einem so vorkommen, als wäre das Spätwerk eben erheblich schwächer.
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Das liest sich doch gut! Neil im Studio und 8 neue Songs aufgenommen. Dann ist die Chance groß, dass wir auch dieses Jahr ein neues Studioalbum hören können. Freue mich auf alles, was noch kommt.
AntwortenLöschenNaja, hat er seit Psychedelic Pill nennenswert veröffentlicht?
AntwortenLöschenJa
LöschenA Letter Home, ein LoFi Geniestreich.
LöschenJa, etliches aus dem Archiv ;-)
AntwortenLöschenGruss
K-H
Nicht nur aus dem Archiv. Auf jedem neuen Studio-Album waren / sind tolle Stücke.
LöschenVereinzelt ja, aber mit den alten Sachen koennen sie, fuer mich jedenfalls, nicht Schritt halten.
AntwortenLöschenGruss
K-H
Archiv ja, aber ansonsten nur belangloses. Leider.
AntwortenLöschenStimme ich voll zu. Früher konnte ich es kaum abwarten wenn er was neues veröffentlicht hat, aber das hat sich nach P.Pills erledigt. Sicher ist auf dem ein oder anderen Album noch ein oder zwei gute Songs aber mehr nicht.
LöschenVon Talkin to the Trees war er anscheinend im Nachhinein selbst so gefrustet, dass er quasi kein Stück davon live gespielt hat.
AntwortenLöschenWie sagt ein orangener Typ immer: "So sad!"
AntwortenLöschenHeißt das jetzt, dass man sich ab einem bestimmten Alter der Ruhmesverwaltung (Archives) und in Konzerten der "Greatest Hits Juke Box"-Rolle widmen sollte? Oder sich entschuldigen muss, weil man schließlich keine 70 mehr ist? Oder dass es auf deutlich früheren Genie-Platten nicht auch Tracks gab, die sich entweder als unwesentliche, manchmal sogar unsägliche Füllmasse bezeichnen lassen ("Wellfare Mothers"?) oder erst lange nach der Erstveröffentlichung so etwas wie Fankult-Status erreicht haben?
AntwortenLöschenMir scheint der Ageism etwas zu einseitig und unreflektiert, weil er die Rezipienten und ihre Erwartungshaltung bzw. ihr eigenes Altern nicht berücksichtigt. Man muss die Produktion der letzten 15 Jahre trotzdem nicht gut finden, aber so a weng Selbstironie ...
Gut gesagt. Statt sich zu freuen das Neil so kreativ ist und mit 80 noch nicht den Ruhestand genießen tut , wird gemeckert das die Songs nicht die gleiche Qualität wie in seiner Jugend oder im mittleren Alter haben. Wie oben schon jemand sagte , auf jedem Album sind noch geniale Songs. Und ,,Talkin to the Trees" gefiel mir persönlich besser als z.B.,, Landing on Waters". Also warten wir erstmal die kommende Platte ab, bevor wir Sie kritisieren. Gruß MM
LöschenAuf jedem Album sind noch geniale Songs? Nun ja, seltsames Verständnis von Genialität.
LöschenMit der Kreativität ist das halt so eine Sache. Neil Young ist in dieser Hinsicht bestimmt sehr vielseitig. Mir gefiel z.b. Talkin to the Trees schon, es ist kein überragendes Album, aber sicher auch kein Schlechtes. Außerdem hat der Mann, acht Jahrzehnten hinter sich. Wie wir alle, die eine gewisses Alter haben, z.b. die in den Fünfzigern geboren sind, hat auch Neil Young einen völlig anderen kulturellen Hintergrund. Wenn du Anfang der Siebziger OHIO gehört hast, und auch politisch interessiert warst, dann wußtest du auf welcher Seite du stehst. Wenn du heute politisch interessiert und engagiert bist, dann weißt auch heute auf welcher Seite du stehst. Von daher freue ich mich über Songs wie BIG Crime, wobei mir musikalisch die ruhigen Songs mehr liegen. Letzten Endes kann ich nur jemand zitieren, den ich immer noch schätze, nämlich David Crosby. Er hat kurz vor seinem Tod davon gesprochen das wir an das Gute und die richtigen Ziele glauben sollen, eben die Ideale der 68´ziger. Man mag mir Blauäugigkeit vorwerfen, aber lieber für den guten Traum leben, als eine Wirklichkeit zu akzeptieren, die sehr viele Menschen zerbricht.
AntwortenLöschenWer Neil und seine Songs nicht so akzeptieren kann wie sie sind, hatte ihn nie richtig verstanden
LöschenNatürlich akzeptieren alle auf dieser Seite Neil Young aber das heißt nicht das man alles gut finden muss was er veröffentlicht. Das die Qualität der Songs in den letzten Jahren nachgelasen haben ist unstrittig . Das wird mir immer bewusst wenn ich die Platten bis 2012 höre.
LöschenVielleicht sind ja auch einige Hörer in die Jahre gekommen und kommen mit gewissen Changes in den neuen Sachen nicht mehr klar und sind zu sehr in der Vergangenheit verhaftet. Müßige Diskussion. Big Change und einige andere neue Sachen finde ich auf jeden Fall der Knaller und ich freue mich schon auf die neuen Sachen. LG.
LöschenUnd trotzdem freue ich mich auf jedes neues Album von Neil ! ! !
LöschenWer hier in die Jahre gekommen ist, ist Neil! "Einige Hörer kommen mit gewissen changes nicht mehr mit" ... Ich lache mich kaputt. Ich glaube, wenn schon, kommt der gute Neil mit bestimmten changes nicht mehr mit. Ist ja auch o k. Der Mann ist 80. Kreativität lässt im Alter einfach nach bzw. ist der "Sturm und Drang" der frühen Jahre einfach dahin. Aber einige hier wollen das anscheinend nicht wahrhaben und halten die mittelmäßige Musik, die er mittlerweile produziert, noch für großartig. Ich war auch viele Jahrzehnte ein wirklich großer Fan mit allem Drum und Dran. Aber wer Ohren hat zu hören, hört nichts Bedeutendes mehr. Leider. Talkin To the Trees: Nullnummer, noch nicht mal auf Konzerten gespielt. World Record: längst vergessen. Und so weiter und so fort. Das ist die Realität. Alles andere ist blauäugig, ach nee, blauohrig.
LöschenZu den "Idealen der 68er" gehoert angeblich grosse Toleranz, aber wehe dem, der nicht meine Meinung zu Neil Youngs Aufnahmen teilt.
LöschenDer alte Adam ist offensichtlich noch eher auf Erden anzutreffen als der Neue Mensch.
Gruss
K-H
Das ist mit der Toleranz ist nicht so einfach. Die Leute die es sich auf die Fahne geschrieben haben, haben mit der Toleranz so ihre Probleme.
LöschenEs sei denn man ist voll und ganz ihrer Meinung.
Na, ich denke ich toleriere durchaus andere Meinungen. Wenn jemand meint das die neueren Veröffentlichungen nicht mehr so gut sind ist es ja durchaus in Ordnung. Mich stört nur ein wenig das die eigene Meinung als allgemein gültiger Fakt verkauft werden soll. Ich denke hier sind die Ansichten halt einfach verschieden. Big Crime, Big Change klingen für mich durchaus nach Sturm und Drang und gefallen mir genauso gut wie Veröffentlichungen wie etwa aus den 90gern. Im übrigen hat Neil gegen Ende der letzten Tour durchaus Stücke von Talking to the trees gespielt. LG.
LöschenWen interessieren denn Fakten hier in diesem Altmännerselbstbeweihräucherungskosmos?
LöschenFalls ich mit 80 noch ein Album veröffentlichen sollte, wird es das großartigste Album ever sein.
Und noch etwas für alle Meistersänger:
In meiner Wahrnehmung hat der geschätzte Neil bisher meistens im Hier und Jetzt seines Lebens gewirkt, sowohl textlich, musikalisch, als auch inhaltlich, das Mindset dafür hat er sich einfach durch seinen Hippie Dream bewahrt; „…You don‘t know it, but you are…“
In der Tat, der Ambulance Blues hätte das Live Album abschließen sollen.
Crazy Horst
Mir scheint, dass sich die vermeintlichen Basiszutaten dessen, was den großen Rock'n'Roll Schwindel ausmacht, irgendwann gegen seine Urheber kehren. Als da wären: der Jugendkult, den der Jagga Michi immer noch zelebriert, die Aggression auf der Bühne (Gitarrengott Peter aus Chiswick), die Lautstärke (IG Schwermetall), der sexuelle Exzess (Rammelstein) usw.
AntwortenLöschenIn der Welt der Klassik oder auch teilweise im Jazz und Blues erreichen die Akzeptanz, Bewunderung, Verehrung irgendwann einen dauerhaften Status ("legendär") und bleiben da auch. Niemand hat seinerzeit erwartet, dass McKinley Morganfield, Ellas Bates McDaniel, Huddie William Ledbetter und Robert Johnson mehr als 30 Geniestreiche veröffentlichen. Ach, und Ludwig Armstark war in seinen letzten Tagen auch nicht mehr der Alte... Ein Jammer.
Interessante Kommentare, die man hier so liest. Neil Young´s neuere Aufnahmen sind meiner Ansicht nach nicht so schlecht, wie sie von manchen hier gemacht werden. Vielleicht hilft es ja sich intensiver damit zu beschäftigen wg. eingeschränkter Hör- und Wahrnehmungsdefizite, und es gibt zum Thema Alter ja auch die schöne Dylan Zeile mit dem Younger Than That Now Hinweis. Ansonsten höre ich heute noch
AntwortenLöschendie Liveversion von Always Look On The Bright Side Of Life... von Bruce Cockburn, auch eine Art in diesen Zeiten zu überleben.....
Ausführlich ausbuchstabiert von His Bobness in "Forever Young", ein Song, den man schon auch aus der ironischen Perspektive eines deutlich älteren Herrn verstehen kann, der Jüngeren zwar nur das Beste wünscht, aber zugleich auch sagt: "Werdet erstmal so alt wie ich".
LöschenEin anderer Aspekt wäre noch Neil Youngs Werk ins zeitliche Verhältnis zur eigenen Biographie zu setzen. Meine ersten Begegnungen mit Neil Young ereigneten sich etwa um 1980, d.h. schon nach der zweiten Hochphase mit Rust. Darauf folgten die erratischen 80er Jahre, in denen in vordigitaler Zeit von Europa aus nur schwer verständlich war, wenn der Neil Young, den man zu kennen glaubte, wieder unvermittelt in einen musikalischen Feldweg abbog. Worauf sich die meisten als glanzvoll einigen können, dürfte die Hochphase ab 1989 bis fast Ende der 90er sein. Manche sehen die Jahrtausendwende dann als den Beginn der reproduktiven / respektiven Phase (z.B. CSNY Reunions). Das fällt dann auch mit der zunehmenden Politisierung der Songs zusammen (AYP, LWW, teilweise auch GD mit der Umwelt- und Medienkritik). Ewiggestrige halten dann PP für den Schlusspunkt, weil die letzte Großtat mit Crazy Horse. Wenn die eigene Hör-Sozialisierung in die 90er mit ihrer Verdichtung aus den drei vorangegangenen Jahrzehnten fällt, dann muss es einem so vorkommen, als wäre das Spätwerk eben erheblich schwächer.
AntwortenLöschenFein ausdifferenzierter Beitrag. Gefällt mir. LG.
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