Backing Tracks

Backing Tracks für Gitarristen zum Jammen, Üben, Experimentieren, Mitsingen. Lead-Gitarre und Soli fehlen, Melodien, Riffs sind aus rechtlichen Gründen nicht enthalten. Die Akkordfolgen sind nur angenähert und Neil-like, die Stücke klingen daher fast so, wie Neil's Stücke klängen, wenn sie ähnliche Akkordfolgen nutzen würden. In der Regel sind die Spuren Drums, Bass, Gitarre(n) belegt, es gibt gelegentlich auch Banjos, Mandoline, Pedal Steel, Harmonika und andere Instrumente zu hören. Bei einigen Songs sind die Stellen zum Improvisieren und Solieren extra verlängert. Es gibt also Raum zum Abrocken!

Für Chords, Tabs und Texte empfehle ich die Seite songx.se (ehem. palaxia.se) von Fredrik Johansson. Der Schwede hat alle Songs von Neil Young in seinem "Songbook-Project". Eine Scroll-Funktion lässt sie sogar mit einstellbarem Tempo wie auf einem Teleprompter über den Bildschirm scrollen. Ideal zum Üben.
Viel Spaß



Die Tracks sind überwiegend mit dem Programm "Band-in-a-Box“ (BIAB) der kanadischen Firma PGMusic gebastelt. BIAB kommt ursprünglich aus der Jazz-Szene und war Anfangs ein reines Begleitprogramm, in das man Akkordprogressionen oder Jazzstandards eingeben konnte, die dann über MIDI-Instrumente ausgegeben wurden.

Im Laufe der Zeit hat sich BIAB aber zu einem komplexen Universalprogramm entwickelt, das zudem auch andere Musikstile wunderbar bedienen kann. Hauptverbesserungen waren vor allem die Einführung der RealDrums und RealTracks. Dabei handelt es sich um im Studio eingespielte echte Instrumente, deren Sound anstelle der MIDI-Instrumente treten. Im Gegensatz zu Samples in Midi-Playern aber in längeren Strukturen, was sie „echter“ klingen lässt. Das schöne an BIAB ist zudem, dass man Akkord- und Noten-orientiert arbeiten kann. 

Diese Backing Tracks sind sozusagen „Crazy Horse für zu Hause".
Sie sind natürlich keine wirklich professionellen Studioproduktionen. Trotz der sehr realistischen RealTrack-Instrumente von BIAB werden die Eigenarten von Neils Gitarrenspiel oder das Spiel seiner Mitmusiker natürlich nicht 1:1 abgebildet. Auch Besonderheiten wie z.B. Neils eigenartig schwankendes Songtempo kann nur angenähert sein. Die Tracks sind aber besser als manches im Internet, wo leider fast nur klanglich recht grauslige MIDI-Dateien zu finden sind, die nicht gerade „rocken“.

Als Schmankerl gibt es noch „Like A Hurricane“ noch in einigen Bonusversionen aus verschiedenen Musikgenres.


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