Freitag, 22. Juli 2016

Touranweisungen: Was Neil Young zum Frühstück will

Neil Young verteilt Kirschen in Leipzig
Leipzig: Neil Young verteilt Biokirschen
Am Samstag absolvieren Neil Young + Promise of the Real ihren letzten Auftritt der europäischen Rebel Content Tour im österreichischen Klam. Dabei wird natürlich auch wieder eine Schale Kirschen auf der Bühne stehen, die Neil Young als “Psychedelic Cherries“ während der Show nascht und ins Publikum wirft. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) jetzt berichten, müssen die Veranstalter unbedingt Bio-Kirschen aus lokalem Anbau besorgen. Und ganz wichtig: Sie müssen in einer Schale aus Holz oder Keramik gereicht werden. Plastik geht gar nicht. Diese Anweisungen gehen aus dem Handbuch für Veranstalter hervor, das Neil Youngs Management verschickt. 

Die OÖN, denen das Hanbuch vorliegt, zitieren noch weitere interessante Details: So duldet Neil Young auf und hinter der Bühne keine Plastikflaschen. Für das Essen bekommen die Caterer die Auflage, ausschließlich Bioprodukte aus der Umgebung zu verwenden. Beim Frühstück lautet die Vorgabe: Haferflocken und Eier in allen Varianten, dazu dick geschnittenen Speck sowie eine Frucht-Platte. Mittags wünscht sich Young laut OÖN verschiedene Salate und eine kalte Platte mit Roastbeef und Cheddar. Abends soll es Fisch oder Huhn geben, aber “auf keinen Fall Pasta!“. Jedes Essen muss außerdem in einer veganen Variante zu Verfügung stehen. Auch bei der Technik setzt Neil Young auf Nachhaltigkeit. So müssen die Veranstalter laut OÖN alle verwendeten Aggregate mit Bio-Diesel betreiben. [Weiter: Zitronenkerne & Rotwein ...]

Zu den eher skurrilen Anweisungen gehören die vier Zitronenspalten, die für Neil Youngs Tee bereit zu stehen haben. Außerdem müssen deren Kerne vorher entfernt werden. Auf Alkohol verzichtet der Kanadier dagegen, genehmigt seiner Band aber Bier und Wein: In deren Garderobe sollen ein Sixpack Bier und je eine Flasche Pinot Noir und Cabernet bereitstehen.

Ob die von den OÖN zitierten Anweisungen tatsächlich alle auf Neil Young selber zurückgehen, bleibt offen. Üblicherweise sorgt das Tourmanagement von Künstlern im vorauseilenden Gehorsam dafür, alle Eventualitäten abzudecken, um die Musiker bei Laune zu halten. Zudem klingen die Auflagen im Vergleich zu den exzentrischen Wünschen anderer Bands und Künstler eher harmlos und in in Bezug auf Neil Youngs Öko-Engagement sogar nachvollziehbar.

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Kommentare :

  1. Neil Young is a real organic and sustainble, non-GMO artst! I love his music and his dedication for our planet! Looking forward to see him in concert tonight!

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  2. that's not ok to make a cheap story out of catering lists.

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