Mittwoch, 2. Dezember 2015

Starbucks - Neil Young sieht rot

Neil Young stichelt mal wieder gegen seinen Lieblingsgegner Starbucks. Anlass ist die Debatte in den USA über die diesjährige Weihnachtsaktion der Kaffeehauskette. Die hatte ihren traditionellen roten Weihnachts-Pappbecher diesmal ohne die sonst üblichen Weihnachtsornamente wie Sterne oder Weihnachtmänner gestaltet. Der schmucklose rote Becher hatte daher zu Protesten geführt. Starbucks wird vorgeworfen, mit dem Verzicht auf religiöse Symbole einen übertrieben politisch korrekten Becher zu verwenden und so Weihnachtsgefühle zu verletzen. 

Neil Young griff die skurrile Weihnachtsdebatte jetzt in einem Facebook-Eintrag auf und machte sich über Starbucks lustig. Der rote Becher habe gar nichts mit Weihnachten zu tun. Das leuchtende Rot sei vielmehr ein Warnzeichen dafür, dass man gerade genveränderte Lebensmittel konsumiere. Starbucks würde sich damit einen Schritt von seiner bisherigen Linie entfernen, die eigentlich auf Ablehnung jeglicher Gen-Technik-Kennzeichnung setzt, so Neil Young sarkastisch.

Der Musiker hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit Starbucks angelegt, weil der Konzern sich nicht zur Verwendung genmanipulierter Zutaten äußere und gegen ein Gesetz zur Gentechnik-Kennzeichnung des US-Bundesstaat Vermont vorgehe.

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