Samstag, 29. August 2015

Nicht bühnenreif: Alle Songs, die Neil Young nie live spielte

Neil Young
Neil Young gehört unzweifelhaft zu den produktivsten Rockmusikern: Neben 36 offiziellen Studioalben, einigen Live-Scheiben und unzähligen Archivplatten ist er in den 50 Jahren seiner Karriere fast jedes Jahr auf Tournee gewesen. Dabei sind fast alle seiner über 500 Songs auch live gespielt worden. Allein die drei meistgespielten - "Cinnamon Girl", "Heart of Gold" und "Powderfinger" - bringen es zusammen auf 2.284 Aufführungen.

Dennoch gibt es einige Songs, die Neil Young noch nie live auf der Bühne gespielt hat. Je nach Zählweise sind das um die 50 der auf den Studioalben veröffentlichten Songs. Über die Gründe, warum einige Songs nie live erklangen, ist wenig bekannt. An einer ungewöhnlichen Instrumentierung oder einem aufwändigen Streicherarrangement kann es nicht gelegen haben - Neil Young hat über die Jahre viele Songs auch in abgespeckten Solo-Arrangements auf die Bühne gebracht.

Hier ist eine Tabelle aller Studioalben mit den Songs, die es nicht zu Live-Aufführungen geschafft haben. Nicht enthalten sind natürlich die Live-Alben sowie die Archive. [Weiter zur Tabelle mit Live-Ladenhütern ...]




Neil Youngs Studioalben und ihre Songs, die noch nie live gespielt wurden:


Neil Young, 1968
  1. String Quartet From Whiskey Boot Hill 
  2. The Emperor Of Wyoming 
  3. What Did You Do To My Life?
Everybody Knows This Is Nowhere, 1969
  1. Running Dry (Requiem For The Rockets)
  2. Round And Round (It Won't Be Long)
After The Gold Rush, 1970
  1. Till The Morning Comes*
UPDATE: Der Song wurde nach Veröffentlichung dieses Artikels bei einem Privatkonzert von Neil Young & Promise of the Real im Januar 2016 in Paris live gespielt.
Harvest, 1972

Alle Songs live gespielt 
On The Beach, 1974

Alle Songs live gespielt

Anmerkung: “Motion Pictures“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Tonight's The Night, 1975

Alle Songs live gespielt
Zuma, 1975
  1. Through My Sails
Long May You Run, 1976
  1. Fontainebleau
American Star'n Bars, 1977
  1. Will To Love 
  2. Hey Babe
Decade, 1977
  1. Deep Forbidden Lake
Comes A Time, 1978

Alle Songs live gespielt
Rust Never Sleeps, 1979

Alle Songs live gespielt
Hawks & Doves, 1980
  1. Captain Kennedy
Anmerkung: “Comin' Apart At Every Nail“, “Union Man“ und “Stayin' Power“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Reactor, 1981
  1. Rapid Transit 
  2. Get Back On It
Trans, 1982
  1. Hold On To Your Love 
  2. Computer Cowboy (Aka Syscrusher) 
  3. We R In Control
Everybody's Rockin', 1983
  1. Rainin' In My Heart
Anmerkung: “Cry, Cry, Cry“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Old Ways, 1985
  1. Where Is The Highway Tonight? 
  2. The Wayward Wind
Landing On Water, 1986
  1. Pressure 
  2. People On The Street 
  3. Drifter 
  4. Weight Of The World
This Note's For You, 1988
  1. Can't Believe Your Lyin'
Eldorado, 1988

Alle Songs live gespielt
Freedom, 1989

Alle Songs live gespielt
Ragged Glory, 1990

Alle Songs live gespielt
Harvest Moon, 1991

Alle Songs live gespielt
Lucky 13, 1993
  1. Where Is The Highway Tonight?
  2. Pressure

Sleeps With Angels, 1994
  1. Trans Am
  2. Safeway Cart
  3. A Dream That Can Last
  4. Blue Eden

Mirror Ball, 1995
  1. Fallen Angel
  2. What Happened Yesterday
Broken Arrow, 1996

Alle Songs live gespielt
Silver & Gold, 2000

Alle Songs live gespielt

Anmerkung: “The Great Devide“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Are You Passionate, 2002
  1. Mr. Disappointment
  2. Be With You
Greendale, 2003

Alle Songs live gespielt
Prairie Wind, 2005

Alle Songs live gespielt

Anmerkung: Die Songs von "Prairie Wind" wurden für den Film "Heart of Gold" alle live während zwei Sessions im Ryman Auditorium in Nashville vor Publikum aufgenommen. Einige waren zudem in der Setlist der "Prairie Wind"-Band bei der TV-Show "Late Night with Conan O'Brien". Lediglich "When God Made Me" wurde darüber hinaus noch mehrfach bei Benefizkonzerten wie Bridge School oder Farm Aid gespielt.

Living With War, 2006

Alle Songs live gespielt

Anmerkung: “Lookin' For A Leader“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Chrome Dreams II, 2007
  1. Ever After
  2. Shining Light
Fork In The Road, 2009
  1. Fork In The Road
Anmerkung: “Johnny Magic“ nur ein einziges Mal live gespielt.
Le Noise, 2010
  1. Angry World 
  2. Someone's Gonna Rescue You
Anmerkung: Die fehlende Live-Performance von "Angry World" überrascht. Es war der erste Song, für den Neil Young mit einem Grammy in der Kategory "Bester Rock Song" ausgezeichnet wurde.

Americana, 2012
  1. High Flyin’ Bird
  2. Tom Dula
  3. God Save The Queen
  4. Get A Job
  5. Clementine
  6. Wayfaring Stranger
  7. Gallows Pole
Anmerkung: "High Flyin’ Bird", "Tom Dula" und "Clementine" hat Neil Young mit seiner Band "The Squires" 1964 und 1965 live gespielt. Genaue Daten und Setlisten dazu sind nicht überliefert.

Psychedelic Pill, 2012
  1. Driftin’ Back
  2. She’s Always Dancing
A Letter Home, 2014
  1. My Hometown
  2. Girl From The North Country
  3. I Wonder If I Care As Much
Storytone, 2014
  1. All Those Dreams
  2. Say Hello to Chicago
  3. Like You Used to Do
  4. Glimmer
  5. Tumbleweed
UPDATE: Inzwischen wurde “Tumbleweed" im Juli 2017 in Österreich live gespielt.
The Monsanto Years, 2015

Alle Songs live gespielt

Anmerkung: "Rules Of Change" stand nur in den beiden "Geheimkonzerten" vor der eigentlichen Rebel Content Tour in der Setlist. Auf der Tour selber wurde der Song - als einziger des neuen Albums - aus unbekannten Gründen nicht gespielt.
Datenquelle: www.sugarmtn.org


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