Dienstag, 22. April 2014

Neil Young protestiert in Washington: Tipi vor dem Capitol

Tipis vor dem Capitol
Tipis vor dem Capitol
Neil Young wird sich nach seinen beiden Solokonzerten in Chicago wieder in die Politik einmischen. Wie das politische Nachrichtenportal Politico meldet, wird der Musiker Ende der Woche bei der "Reject and Protect"-Protestaktion in Washington erwartet. Die eine Woche dauernde Veranstaltung wird von der "Cowboy and Indian Alliance", einer Gruppe von Ranchern, Farmer und Vertretern von sieben Indianerstämmen, organisiert. Die Proteste richten sich gegen den Bau der Keystone-XL-Pipeline. Im Rahmen der Proteste wird auch ein "Obama-Tipi" mit indianischen Umweltschutzsymbolen vor dem Capitol errichtet.

Laut Politiko wird das Tipi dann am Samstag im Beisein von Neil Young - der dort auch singen soll - dem "National Museum of the American Indian" geschenkt. Die Betreiber des Museums haben zugesagt, das Zelt in ihre Sammlung aufzunehmen. An der Protestaktion wird auch die Schauspielerin Daryl Hannah teilnehmen.

Young und Hannah hatten bereits im Januar in Kanada dortige First Nations in ihrem Protest gegen Umweltzerstörungen auf ihrem Land durch Öl- und Gasförderung unterstützt. Im letzten Jahr hatte sich Neil Young in Washington bei einer Pressekonferenz gegen das Pipeline-Projekt ausgesprochen und einen regelrechten Medienkrieg mit der Öl-Lobby ausgelöst.

Ähnliche Artikel:
  1. Kanadisches Öl: "Angela Merkel, Stephen Harper And Me"
  2. Kanada ist überall: Neil Young und die deutsche Braunkohle
  3. Streitbarer Musiker: Neil Youngs historische Schlachten

0 Kommentare :

Kommentar veröffentlichen