Donnerstag, 15. November 2012

Ivanhoe - Neil Youngs Ritter erhält Kapital für Pono

Neil Young hat für sein Audio-Projekt "Pono" 500.000 US-Dollar Venture-Kapital eingesammelt, obwohl er bislang Risikokapital eher kritisch gegenüber stand. Wie "Bloomberg Business Week" jetzt berichtet, stammt das Geld von insgesamt 12 Investoren. Diese Angaben seien am 29. Oktober offiziell veröffentlicht worden. Empfänger, so Bloomberg, sei eine Firma namens "Ivanhoe Inc." mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien. Als CEO sei Neil Young eingetragen.

Gegründet wurde "Ivanhoe Inc." bereits im Dezember in Delaware. Für sechs Monate sei zunächst Mark Goldstein als Geschäftsführer tätig gewesen. Elliot Roberts, Neil Youngs Manager, wird als Direktor geführt. Ebenso Giselle Brisson, die in Seattle ein Investmentunternehmen mit Schwerpunkt Start-Ups führt. Nach Angaben von Bloomberg gehe aus den offiziellen Angaben nicht hervor, ob es sich bei den 12  Investoren um Freunde, Famile oder Venture Kapital Firmen handelt. Elliot Roberts und Giselle Brisson waren für Stellungnahmen gegenüber Bloomberg nicht erreichbar.

Dagegen sagte Goldstein in einem Telefoninterview, Neil Youngs bisheriges Mißtrauen gegenüber Risikokapital rühre wohl daher, dass er nicht mit den Gepflogenheiten in der Industrie vertraut sei. "Neil Young ist aber kein Küken", so Goldstein weiter, und hier gehe es schließlich um etwas völlig Neues.

Neil Young hatte kürzlich in David Lettermans Late-Night-Show einen Prototypen seines tragbaren Pono-Players vorgestellt. Das Projekt einer cloud-basierten Hi-Res Audioplattform nimmt auch breiten Raum in seinen im September erschienenen Memoiren "Waging Heavy Peace" ein. Im Juni waren Neil Young zudem zahlreiche Markennamen zugesprochen worden, die er für das Projekt beantragt hatte. Darunter auch "Ivanhoe".

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