Samstag, 11. August 2012

Tour-O-Meter: Crazy Horse bei Outside Lands UPDATE#1

 Crazy Horse Tour 2012 
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Neil Young & Crazy Horse hatten ihren ersten Festival-Auftritt 2012. Beim dreitägigen "Outside Lands" in San Fransisco war die Band Headliner des ersten Abends. Es gab ein volles Set, das gegenüber den vorherigen wieder leichte Änderungen enthielt: Diesmal fehlte "For The Love Of Man". "Mr. Soul" war dafür wieder da, rutschte aber in die Zugabe. Statt "Over and Over", das offenbar nur jedes zweite Mal zum Einsatz kommt, gab es wieder "Roll Another Number". Und wieder war kein Song von "Americana" dabei - auch "Jesus Chariot" entfiel. (Setlist unten)

Bis Ende September ruht die Tour nun. Die weiteren Termine für 2012 gibt es hier.

Setlist (Quelle: Tom Hambleton auf sugarmtn.org):

01. Love And Only Love
02. Powderfinger
03. Born In Ontario
04. Walk Like A Giant
05. The Needle And The Damage Done
06. Twisted Road
07. Ramada Inn
08. Cinnamon Girl
09. F*!#in' Up
10. Psychedelic Pill
11. Hey Hey, My My (Into The Black)
---
12. Mr. Soul
13. Roll Another Number


UPFATE#1 Reviews

Leah Greenblatt, Entertainment Weekly Blog:

"(...) Neil Young mag heute kein besserer Gitarrist sein, als er es vor 30 Jahren war, aber er ist ein tiefgründigerer Gitarrist. Und das Spiel mit Crazy Horse scheint ihm den Raum zu geben, den er benötigt, um auf langem Weg zum Kern zu gelangen. Eines der neueren Lieder - möglicherweise "Giant" genannt - endete mit mindestens vier Minuten der gleichen Note - immer und immer wieder gespielt, und es ließ niemals nach. Neil und Poncho - exakt auf dem Groove von Ralph und Billy spielend - schaffen es irgendwie, dass sich eine Note vier Minuten exquisit anfühlt. (...)"


"Young, die Legende und seine alten Gruppe von Krachmachern demonstriert dem ausverkauften Publikum Rock als Dinosaurier-Musik: graue Haare und antike, heulende Verstärker, uneinsichtige Nostalgie, 15-Minuten-Jams. (...) Es war das genaue Gegenteil der heutigen Byte-langen, hyper-komprimierten, Aufmerksamkeit heischenden Musikkultur. Und es war toll - gelegentlich. (...)

Hier, mit seiner knorrigen Visage und knorriger Gitarre, war Youngs Alter ein Trumpf, ein ehrfürchtiger Status, den nur er und seine Bandkollegen besaßen. Sie mögen nicht das getan haben, was sich die meisten Fans gewünschten. Aber sie haben sich sicherlich das Recht verdient, es nicht getan zu haben."


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